2009 keine Erholung im Werbemarkt

Werbeflaute – Bescheidenes Wachstum voraussichtlich erst wieder 2010 möglich

Der durch Wirtschaftskrise und gekürzte Marketingbudgets unter Druck geratene globale Werbemarkt wird sich in diesem Jahr nicht mehr erholen können. Die von einigen Experten geäußerte Hoffnung, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Werbesektor in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder auf ein halbwegs stabiles Wachstum zurückfinden könnte, muss aufgegeben werden. Mit dieser ernüchternden Prognose sorgt derzeit ein Bericht des britischen Kommunikationsspezialisten Carat  für hängende Köpfe innerhalb der Werbebranche. Die vorgelegte Marktanalyse kommt dabei zu dem Schluss, dass erst frühestens im nächsten Jahr wieder ein Wachstum möglich sein wird, aber auch dies wird sich lediglich in einem sehr bescheidenen Rahmen bewegen und nach Einschätzung der Marktforscher nicht über ein Prozent hinauskommen. Einzig und allein im Bereich der Online-Werbung hält Carat noch in diesem Jahr eine Rückkehr zu einem geringfügigen Wachstumskurs für möglich.

"Die Hoffnung auf eine Erholung der Entwicklung…

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Genauere Werbekennzeichnung sind für Blogger Pflicht

US-Regulatoren gehen gegen Konsumententäuschung vor

Für Blogger, Facebook- und Twitter-Nutzer gelten künftig strengere Werberichtlinien. Die US-Regulatoren der Federal Trade Commission (FTC) haben ihre 30 Jahre alten Richtlinien überarbeitet und klarere Regeln für das Werben in der Blogosphäre aufgestellt. In Zukunft sind Blogger dazu verpflichtet, Anzeigen deutlich als solche zu kennzeichnen und offenzulegen, wenn beispielsweise Zahlungen für positive Produktbesprechungen erhalten oder Gratis-Artikel vergeben wurden. Wer sich nicht an die neuen Richtlinien hält, muss mit Strafen von bis zu 11.000 Dollar rechnen. Die überarbeiteten Werberegeln gelten darüber hinaus auch für Promis und Marktforschungsunternehmen.

Bisher waren Blogger in den USA …

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Verlage sind zu 70 Prozent für Bezahlinhalte

Wirtschaftsflaute zwingt zur Suche nach neuen Geschäftsmodellen

Die Kombination aus Wirtschaftskrise und rückläufigem Werbeanzeigengeschäft hat innerhalb der Verlagsbranche deutliche Spuren hinterlassen. Als wesentlichste Konsequenz lässt sich dabei vor allem ein Umdenken in Bezug auf die Sinnhaftigkeit neuer Geschäftsmodelle beobachten. Während sich etwa vor Beginn der weltweiten Rezession im Jahr 2007 lediglich 46 Prozent der Verlagshäuser in der Zeitungs-, Zeitschriften- und TV-Branche für die Einführung von Bezahlmodellen für Online-Inhalte ausgesprochen haben, sind es heute schon rund 70 Prozent, die bereits ein derartiges System nutzen oder planen, ihr Web-Angebot in Zukunft entsprechend umzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuell präsentierte Untersuchung der Association of Online Publishers (aop) in Großbritannien, die 28 Medienunternehmen wie News International, Financial Times, Trinity Mirror oder die Telegraph Media Group repräsentiert.

Dass die Debatte um die Einführung von sogenanntem Paid Content auf…

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