G12-Gremium soll Internet kontrollieren

ICANN-Abkommen mit US-Regierung läuft aus

Brüssel/Wien (pte/06.05.2009/06:10) – Die EU-Medien-Kommissarin Viviane Reding hat in ihrer wöchentlichen Videobotschaft ihre Vorstellung für die Zukunft des Internets dargelegt http://ec.europa.eu/commission_barroso/reding/video/index_en.htm . Sie macht sich für die Privatisierung, aber auch Demokratisierung des Webs stark. Hintergrund ihrer Vorschläge ist, dass die ICANN, das oberste Verwaltungsgremium des Webs, bislang unter dem Schutzschirm des US-Handelsministeriums steht. Ein entsprechendes Abkommen wurde vor zehn Jahren getroffen und läuft am 30. September dieses Jahres aus. Laut Redings Vorschlag soll ein „G12-Gremium“ eingesetzt werden, das künftig quasi eine Internetregierung bilden und über dessen Strukturen wachen soll.

Reding fordert die US-Regierung auf, die bereits …

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Studie – Safari und Opera lahmen bei Patches

Stille Updates von Chrome am effektivsten – auch Firefox stark

Zürich (pte/06.05.2009/13:56) – Browser-Updates sind nicht zuletzt ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Usern im Internet. Schweizer Forscher haben nun untersucht, welche Patch-Strategien sich als besonders effektiv erweisen und damit auch besten Schutz für Nutzer versprechen. „Durchschnittsuser sind mit automatischen, stillen Updates wie bei Chrome am besten bedient“, gibt sich Stefan Frei, Informatiker an der ETH Zürich http://www.ethz.ch. Der Google-Browser hat bei der Studie „Why Silent Updates Boost Security“ http://www.techzoom.net/silent-updates am besten abgeschnitten. Doch auch Firefox konnte punkten und bietet versierten Nutzern mehr Kontrolle. Zu langsam von Nutzern aufgenommen werden Aktualisierungen bei Safari und Opera, während der Internet Explorer nicht berücksichtigt werden konnte.

Immer öfter werden Sicherheitslücken in Browsern entdeckt, die von Angreifern …

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Green Formel3 – Rennwagen fährt mit Kakaobutter

Coventry (pte/06.05.2009/12:05) – Forscher der University of Warwick in Coventry http://www2.warwick.ac.uk haben einen etwas ungewöhnlichen Formel-3-Rennwagen präsentiert: Das Auto mit dem Namen „WorldFirstFormula 3 Racing Car“ besteht zum Großteil aus nachwachsenden Rohstoffen und fährt mit Biodiesel. In ersten Tests am vergangenen Freitag schaffte der Wagen immerhin Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h. Zugelassen für Formel-3-Rennen ist das Auto wegen seines Biodiesel-Motors noch nicht.

„Im Prinzip ist es darum gegangen das umweltfreundlichste Auto herzustellen“, meint Pressesprecher Peter Dunn von der University of Warwick im pressetext-Interview. Man habe versucht so viele Teile wie nur möglich aus nachwachsenden oder recyclierten Stoffen zu machen. „So besteht beispielsweise das Lenkrad aus Karottenfasern, einige der Karosserieteile sind aus Kartoffelstärke, andere aus wiederverwerteten Kohlenfaserstoffen. Der Fahrersitz wurde aus geschäumten Sojabohnenöl gefertigt„, so Dunn. „Der Biodiesel wird aus Abfallprodukten einer Schokoladenfabrik hergestellt und basiert auf Kakaobutter. Zusätzlich werde auch Treibstoff aus Altspeiseöl zum Betrieb verwendet.“ Das Fahrzeug entspreche bis auf den Motor, der mit Biodiesel fährt, allen Vorgaben eines Formel-3-Rennwagens.
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