Kundenbindung – Digitale Geschenke für Kunden

Zum Geburtstag gibt es in Zukunft Geschenke aus dem Facebook-Kiosk

Bildchen, Accessoires, digitale Produkte, die alle kein Geschenkpapier brauchen. Dieser Markt wird zur Quelle von Bezahl-Geschäften. Experten sprechen bereits von Immaterialismus.
Beispiele:
• Die chinesische Firma Changyou.com erwirtschaftet mit virtuellem Spielzeug 200 Mio. USDollar Umsatz im Jahr. Aktien sind an der Nasdaq-Börse notiert.
• Alamofire ist Hersteller des digitalen Sammelspiels Pack Rat. Josh Williams ist der Gründer. Er stellte durch Zufall fest, dass Nutzer im Netz kleine Digitalbilder sammeln – und machte ein Geschäft daraus.
• Facebook verkauft pro Jahr digitale Geschenke im Wert von 35 Mio. Dollar (zu 1 Dollar das Stück!). Wie die Geschenkewelt von morgen aussehen kann, sehen Sie, wenn Sie auf www.facebook.com/giftshop.php gehen (kurze Anmeldung nötig).

Trendletter-Votum: Nehmen Sie die Sache ernst. Jüngere Kunden locken Sie nicht mehr per Werbe-Kuli mit Firmenaufdruck, sondern mit dem originellen Digitalgeschenk auf Facebook.
 
Quelle: Trendletter
 

Geheime Twitter-Papiere verschwunden oder geklaut

Twitter – Plan bis 2013: Eine Mrd. User und 1,5 Mrd. Dollar Umsatz

Ein Hacker hat sich mithilfe eines gestohlenen Passwortes Zugang zu internen Papieren des Microblogging-Dienstes Twitter verschafft und brisante Informationen zu Tage gefördert. Demnach sollen bis 2013 eine Mrd. Nutzer beim „Zwitscher“-Dienst registriert sein. Zudem will Twitter in vier Jahren Umsätze von 1,5 Mrd. Dollar erwirtschaften und Gewinne von mehr als 100 Mio. Dollar schreiben. Manche halten die Social Networking Plattform Twitter für größenwahnsinnig, andere schlicht für ambitioniert.

Jetzt kann Twitter nicht mal seine eigenen Dokumente schützen, wie sieht es dann mit meinem Account dort aus? Was werden wir in Zukunft bezahlen müssen, um bei Twitter schreiben zu dürfen? Ich hab ja nichts dagegen, dass die Spammer zur Kasse gebeten werden., die nerven mich sowieso. Doch wie kann so etwas kontrolliert werden? Muss ich als Gewerbetreibender demnächst eine monatliche Gebühr bezahlen?

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Online-Marketing in rechtlicher Grauzone

Unternehmen in puncto Markenschutz zu blauäugig

Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Marketing- und Werbeaktivitäten ins Internet und begeben sich damit oft unbewusst in rechtliche Grauzonen. Denn viele sind sich bisher nicht darüber im Klaren, wie mit den Themen Marken- und Datenschutz online richtig umzugehen ist. Dass sich Firmen bei der Benutzung von Marketing-Tools wie Google Adwords oder Google Analytics schnell auf rechtlich dünnem Eis bewegen können, wird allzu oft noch übersehen. Das liegt einerseits daran, dass sich die Werbetreibenden häufig nur unzureichend über Marken- und Datenschutzfragen informieren. Gleichzeitig steckt aber auch auf rechtlicher Seite vieles noch in den Kinderschuhen. "Online-Marketing ist als eigene Materie nicht unmittelbar gesetzlich geregelt. Hier spielen viele Rechtsbereiche – wie etwa Marken- und Wettbewerbsrecht, Mediengesetz, Datenschutzgesetz oder Telekomgesetz – hinein", erklärt Bettina Windisch-Altieri, Rechtsanwältin und Expertin auf dem Gebiet IT- und Internetrecht. Es gebe viele Fragen, die von den Gerichten noch nicht…

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