YouTube – Rechtestreit auf Kosten von Amateurvideos

Warner Music lässt Tausende Clips sperren
Mountain View (pte/23.03.2009/13:55) – Die Urheberrechtsstreitigkeiten zwischen YouTube http://www.youtube.com und Rechteinhabern wirken sich negativ auf die Amateurvideos auf der Plattform aus. Seitdem im vergangenen Dezember Lizenzverhandlungen zwischen Warner Music und der Google-Videoseite platzten, lässt das Majorlabel seine Inhalte kontinuierlich von YouTube entfernen. Davon sind allerdings nicht nur die professionellen Videos betroffen, sondern auch Tausende Amateurvideos, in denen User beispielsweise Weihnachtslieder nachspielen oder -singen, deren Rechte bei Warner liegen. Wie die New York Times berichtet, spürt das YouTube-System zur Identifikation von geschütztem Content gleichermaßen professionelle wie Amateurinhalte auf und macht dabei keine Unterscheidung.

„Wir sowie unsere Künstler teilen die Frustration der Nutzer darüber, wenn Inhalte gesperrt werden. YouTube generiert Umsätze über von Usern gepostete Inhalte, die in der Regel Lizenzen seitens der Rechteinhaber bedürfen“, so Will Tanous, Sprecher von Warner Music. Derzeit mache das Label YouTube auf Warner-Content aufmerksam. Das Identifizierungssystem der Plattform entferne dann alle unlizenzierten Tracks, egal wie diese eingesetzt würden. Laut Electronic Frontier Foundation – eine Internet-Bürgerrechtlergruppe, die betroffene YouTube-Nutzer dazu aufrief, sich zu melden – wird bei den Amateurvideos nun entweder der Ton abgedreht oder das Video komplett von der Plattform genommen.

Der Videoschwund auf YouTube spiegelt auch einen allgemeinen Trend wider: Die Spannungen zwischen Rechteinhabern und Internetseiten, die kostenlosen Content anbieten, nehmen generell stetig zu. Der Zwist zwischen Warner und YouTube zeigt, dass die beteiligten Parteien zunehmend Schwierigkeiten haben, sich auf angemessene Lizenzvereinbarungen zu einigen. Bevor die Verhandlungen zwischen der Google-Videoplattform und dem Majorlabel Ende vergangenen Jahres scheiterten, befanden sich YouTube und Warner zwei Jahre lang in einer Kooperation. Doch Warner war die finanzielle Beteiligung an den YouTube-Werbeeinnahmen am Ende offenbar zu…

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Kinder auf Google Street View sorgen für Aufruhr

Auch Deutschlands Straßen sollen erfasst werden

Die virtuellen Straßenansichten des Kartendienstes Google Maps sind Zentrum einer Debatte über Privatsphäre in Großbritannien. Mit Google Street View kann man sich Fotos in hoher Qualität von fast allen Gegenden Londons und anderen großen Städten ansehen. Die Zeitung The Independent on Sunday hat auf Fotos einer Straße in London nackte, spielende Kinder entdeckt, deren Gesichter nicht unkenntlich gemacht worden sind. Eigentlich soll das Service die Gesichter von Menschen automatisch unkenntlich machen, was jedoch nicht immer funktioniert. Seit das Google-Angebot vergangenen Donnerstag auch für London gestartet worden ist, gab es hunderte …

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HP – Veröffentlicht Sicherheitstool für Flash

Kostenloses Werkzeug verspricht Entwicklern Hilfe beim Hacker-Schutz

Palo Alto (pte/23.03.2009/13:55) – HP hat heute, Montag, mit „SWFScan“ ein kostenloses Werkzeug veröffentlicht, das mehr Sicherheit im Web 2.0 verspricht. Das Tool hilft, gefährliche Lücken in Flash-Anwendungen aufzuspüren, die Hackern beispielsweise den Zugriff auf empfindliche Daten ermöglichen könnten. „Wenn Organisationen ihre Anwendungen mit Web-2.0-Technologien modernisieren, müssen sie wachsam sein, um Hackerangriffen und Sicherheitsmängeln bei Software vorzubeugen“, betont Jonathan Rende, General Manager und Vice President, HP Products, Software and Solutions. Das SWFScan-Tool soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Adobes Flash findet sich laut HP auf über 98 Prozent aller PCs mit Internetverbindung und ist eine vielgenutzte Technologie im interaktiven Web 2.0. „Mit Flash entwickelte Anwendungen sind vor Sicherheitslücken nicht besser gefeit als andere Webanwendungen“, warnt aber Gartner-Analyst Joseph Feiman. HP wiederum gibt an, dass sich bei einer Analyse von fast 4.000 Flash-Webanwendungen zeigte, dass etwa …

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