Hobby zum Beruf machen

Geld verdienen mit einer Website

Bayern RadtourenUnzufrieden am Arbeitsplatz? Es trifft viele. Früher oder später, mit 25, 35 oder 45 Jahren, manchmal auch erst mit 55. Plötzlich geistern einem Fragen im Kopf herum, die man sich vorher nie gestellt hat: Macht es wirklich Sinn, jeden Morgen für diesen Job aufzustehen? Füllt diese Arbeit mein Leben auf Dauer aus? Soll es das sein, was in meinem Leben Spaß und Erfüllung bringt? Nur eine Minderheit ist vollkommen zufrieden mit ihrem Job, ergab eine Studie des Geva-Instituts.

Der Frust bei Arbeitnehmern wächst. Nach Untersuchungen von Gallup machen etwa 70 Prozent aller Arbeitnehmer Dienst nach Vorschrift. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt dazu am 14.01.2009: 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer flüchten sich in die innere Kündigung. Das kostet die Wirtschaft bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Unternehmen jammern – doch sie sind selbst schuld an der Misere.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat erkannt, es wird ein neuer Unternehmertypus entstehen. Dieser wird mit seiner Arbeit auch anderes verbinden als die Ebene des Geldes. Er will gut werden weil er ehrgeizig ist – aber ehrgeizig in einem neuen qualitativen Sinne: Er möchte ein möglichst schlüssiges und spannendes Lebenskunstwerk gestalten.

Wer kann ein Unternehmen gründen?

Eigentlich jeder Mensch, der seine sieben Sinne beisammen hat. Als Kleinkind haben Sie laufen gelernt obwohl Sie immer wieder hingefallen sind. Heute könnten Sie auch 50 Kilometer am Tag gehen, wenn es sein muss. Das gleiche war es mit dem Sprechen. Sie blabberten anfangs unkontrolliert. Mit drei Jahren redeten Sie schon fließend Ihre Muttersprache. Viele Menschen sprechen sogar mehrere Sprachen. Was also soll gegen Ihre eigene Website als Start für ein eigenes Unternehmen sprechen?

Sie haben Angst zu scheitern?

Die Quote des Scheiterns liegt zwischen 30 und 80 %, je nachdem welcher Studie Sie glauben wollen. Ohne Wettbewerbsvorteil werden Sie gegenüber Unternehmen, die schon im Markt sind, nur schwer bestehen können.

Verzagen Sie jetzt nicht. Wenn Sie ein wirklich stimmiges und tragfähiges Konzept erarbeitet haben, dann haben Sie die besten Voraussetzungen für einen guten Start in Ihre neue Zukunft.

Gründer, die nicht Geld als wichtigsten Antrieb haben, bringen die besten Voraussetzungen mit. Anders gesagt: Ein Schuss Idealismus ist offenbar eine hervorragende Voraussetzung für eine erfolgreiche Gründung oder ein neues Lebenswerk.

Vorurteil: Gründer brauchen viel Kapital

Viel Geld ist für eine Gründung nicht unbedingt notwendig. Geistiges Kapital dagegen ist unabdingbar. Das Internet bietet für Unternehmensgründer die idealen Voraussetzungen. Sie ersparen sich damit einen teuren Laden oder gleich eine komplette Fabrikhalle. Lassen Sie doch Ihr zukünftiges Unternehmen kostengünstig im weltweiten Netz entstehen.

Ideenfindung

Es geht nicht um flüchtige Ideen oder Einfälle. Wichtig ist am Anfang die Ideensammlung. Daraus sollte ein Ideenkonzept erstellt werden. Warten Sie nicht auf geniale Gedanken. Damit kommen Sie nicht weiter. Dieser erste Schritt ist harte Gedankenarbeit.

Stellen Sie sich einfach folgende Fragen: „Wo fehlt was?“ oder „Was kann ich besser machen?“ Brechen Sie mit klassischen Gedankenmustern.
In vielen Unternehmen hören Sie Aussagen wie „so haben wir das schon immer gemacht…“ oder „der Kunde ist König“, „als Chef mache ich lieber alles selbst“.

Ich meine dagegen; man kann auch zwanzig Jahre etwas falsch machen.Firmen mit so verkrusteten Gedanken gibt es mehr als Sie glauben. Das ist Ihre Chance. Besser wäre „die Vernunft ist König“ und der Chef soll mehr an der Firma statt in der Firma arbeiten. Funktion statt Konvention ist angesagt.

Wann soll man sein Unternehmen gründen?

Gegenfrage: Wie lange wollen Sie noch warten? Der beste Zeitpunkt ist jetzt! Überstürzen Sie aber nichts. Wir erleben momentan eine komplexe Finanzkrise. Trotzdem spricht nichts wesentliches gegen Unternehmensgründungen. Wenn Sie unsicher sind, gründen Sie noch während der Festanstellung – quasi nebenbei. Viele Unternehmen lassen sich sogar sehr gut parallel zum bisherigen Beruf aufbauen. Seien Sie einfach etwas kreativ. Sie finden Ihre persönliche Lösung für den Neuanfang.

Studium, Wirtschaftsschulen oder Gründungsberatung

Es gibt viele Angebote zum Thema Gründungsberatung und Unternehmensgründungen. Häufig wird einem suggeriert, dass man umfangreiche betriebswirtschaftliche Kenntnisse zur Unternehmensgründung braucht. Rechnungswesen, Controlling, Finanzplanung, Arbeits- und Steuerrecht, Marktetingstrategie, Mitarbeiterführung… Der ideale Unternehmer ein Universalgenie. Anita Roddick, die Pionierin der tierversuchsfreien Kosmetik und Gründerin von „The Body Shop“, meinte einmal diesbezüglich Wäre ich auf eine Business School gegangen, hätte ich dieses Unternehmen nie gegründet. Wie kann ich also Qualifikation beurteilen, wenn ich selber nicht über die einschlägigen Erfahrungen verfüge? Kaufmännische Kenntnisse sind sicherlich von Vorteil, aber nicht das Wichtigste für Ihre Gründung. Ich finde dass viele Inhalte aus Seminaren zur Unternehmensgründung überbewertet werden. Passend dazu das Zitat von Karl Kraus: Man muss nicht Ochse sein, um Rindfleisch beurteilen zu können.

Ihr Unternehmen ist gegründet, aber kein Mensch kennt Sie

Damit müssen Sie am Anfang rechnen. Niemand hat auf Ihr Unternehmen gewartet. Verlieren Sie aber nicht den Mut. Haben Sie schon mal etwas von der Teekampagne gehört? Das Unternehmen war zum Start völlig unbekannt. Inzwischen ist es das größte Teeversandhaus Deutschlands. Dies, obwohl nur eine Sorte Tee gehandelt wird! Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmensgründung. Äußerst empfehlenswert zu diesem Thema ist auch das Buch „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin.

Ihre Website ist fertig – und dann?

Endlich haben Sie es geschafft. Ihre Website ist fertig, Sie gehen online und wollen damit Geld verdienen. Wie geht es weiter? Genau wie bei einer Bergtour. Sie steigen stundenlang bergauf, dann sind Sie auf dem Gipfel. Ein tolles Gefühl. Was machen Sie dann? Sie gehen wieder runter und planen die nächste Bergtour. Mit Ihrer Website ist es ähnlich. Nur wenn diese immer wieder neue Spannung für Ihre Besucher und Kunden bietet werden Sie damit wachsen. Stillstand ist Rückschritt.

Ohne SEO-Marketing geht nichts

Klassische Werbung in Print-Medien oder im Radio ist sehr teuer und hat einen hohen Streuverlust. Ihre Werbeausgaben wollen gut überlegt sein. Viel wichtiger ist, dass Sie dafür sorgen Ihre Website im Web bekannt zu machen. Die sozialen Media-Netzwerke wie Mister Wong, onview.de oder linkarena.de bieten eine ideale Plattform dafür. Es gibt viele effektive Möglichkeiten der Suchmaschinen-Optimierung.

Wichtig ist nur: Nutzen sie das SEO Marketing, je intensiver desto besser. Wenn Sie bei diesen Arbeitsschritten nicht so recht vorwärts kommen, holen Sie sich professionelle Hilfe. Wer glaubt sich das nicht leisten zu können, der probiere es mit Unprofessionalität. Weit werden Sie damit nicht kommen. Ist Ihr Ideenkonzept wirklich gut durchdacht und Tragfähig, dann können Sie sich Professionalität auch leisten.

Sehr gute Tipps dazu finden Sie bei wallaby.de und im Handbuch „Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer“ von Susanne Angeli und Wolfgang Kundler.

Fazit

Gerhard Schmidt ist Gründer, Inhaber und Entrepreneur von Bayern-Radtour. Einer Buchungsplattform für Radreisen in Bayern. Sie wählen die Route aus, Bayern-Radtour macht die Route klar mit Hotebuchungen usw. Mehr bei Bayern Radtour (Quelle: Shopleiter MagazinAusgabe Nr. 3 – Angeli Susanne – wallaby IT-Systems).


4 Comments for “Hobby zum Beruf machen”

says:

das hör ich immer gerne.. gerade diesen Job zu tun ist nicht imme ganz einfach. Obwohl ich gerne mit älteren Menschen zusammen bin, vor allem mit meiner Großmutter (84), könnt ich mir nur schwer vorstellen, fremde Menschen zu pflegen… Auf dem Event, den ich jährlich plane http://www.lehrstellenboerse.org ist dies für mich äußerst wichtig geworden. LG susangeli

says:

Ich bin rundum erfüllt von meinem Job als Altenpflegerin. Weiß aber auch, dass es nicht vielen Menschen so geht, da sie unzufrieden sind. Hab wohl Glück gehabt mit meiner Berufswahl.

Liebe Grüße
Heide

says:

@Egon Möller da kann ich dir recht geben. Doch je länger man sich mit der Materie Suchmaschinenoptimierung(SEO) beschäftigt wird man selber zum Profi, und man sollte beachten es gibt viele Schwarze Schafe unter denn sogenannten Profis, also Vorsicht ist geboten.
Zu dem Artikel kann ich nur sagen er ist sehr gut. Die Menschen wagen sich langsam etwas mehr ins Internet auch in Deutschland , in denn Englischen Raum verdienen die Menschen unglaubliche Monatliche Summen eigentlich können die mit jedem Deutschen Chirurgen mithalten und für einen Arbeitseinsatz von 5% .
Ich will sagen jeder sollte es Probieren denn mit einem Einsatz 5-10€ im Monat ist man dabei und wo kann man eine Firma oder Laden mit 10€ aufmachen oder starten. Im Internet steckt ein Unvorstellbares Potenzial und die die es nutzen wissen was ich meine.
Ich schweife ab, naja Danke für denn Beitrag und hoffe das die Menschen auch in Deutschland es erkennen!

says:

Ich habe vor einiger Zeit einige Webseiten erstellt. Doch die Vermarktung stellt sich mitunter als sehr schwierig dar. Auf der einen Seite ist es wichtig viel guten und davon reichlich Content zu haben, auf der anderen Seite sind auch externe Links sehr wichtig. Diese in guter Qualität zu erhalten ist meiner Meinung nach der schwierigste Teil. Rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen halte ich für entscheidend.