Paysafecard expandiert nach Slowenien und Spanien

Geringe Kreditkartenpenetration von Vorteil

Das führende prepaid Online-Zahlungsmittel paysafecard hat sich erfolgreich in den Ländern Slowakei und Spanien etabliert. Somit ist das in Österreich im Jahr 2000 gegründete Unternehmen nun in sechs europäischen Staaten vertreten. Als neuer Vertriebspartner der Slowakei gilt das Finanzinstitut Istrobanka, das über ein Filialnetz von 60 Vertriebsstellen verfügt. In Spanien werden bis Jahresende bis zu 5.000 paysafecard-Vertriebsstellen aufgebaut, wobei durch die hohe Kaufkraft, die überdurchschnittliche Internet-Penetration und die Vertriebskooperation mit dem Distributeur Telerecarga dieses Ziel erreicht werden soll.

„Beide Länder bieten aufgrund der geringen Kreditkartenpenetration Potenzial, die paysafecard als alternatives Zahlungsmittel anzubieten. Neben diesen Ländern haben wir bereits einen Blick auf weitere südeuropäische Länder wie etwa Italien geworfen“, so ein paysafecard-Sprecher gegenüber pressetext. Besonders wichtig sei dem Unternehmen auch die Sicherheit des Zahlungsmittels. Aufgrund des in Kooperation mit IBM entwickelten Sicherheitssystems, sei bisher noch kein Pincode geknackt worden.

Michael Müller, Vorstandssprecher der paysafecard.com Wertkarten AG, schaut der Geschäftsentwicklung optimistisch entgegen. „Im Juli 2006 haben wir über unsere 30.000 Vertriebsstellen und 2.000 Web-Shops in Summe acht Mio. Euro Transaktions-Volumen umgesetzt. In den letzten zwölf Monaten realisierten wir somit über 100 Prozent Wachstum. Der Schritt in weitere Auslandsmärkte wird diesen Trend noch verstärken“, erklärt Müller. Auch die Marktlizenz für England habe das Unternehmen bereits erhalten. Bis Ende des Jahres sei der Verkauf der paysafecard an 15.000 britischen Vetriebsstellen geplant (paysafecard, Wien, 29.08.2006).


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