﻿{"id":828,"date":"2009-03-27T21:33:09","date_gmt":"2009-03-27T20:33:09","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=828"},"modified":"2009-03-27T21:33:09","modified_gmt":"2009-03-27T20:33:09","slug":"apple-erh%c3%b6ht-ab-april-itunes-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/apple-erh%c3%b6ht-ab-april-itunes-preise-p828.html","title":{"rendered":"Apple erh\u00f6ht ab April iTunes-Preise"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p><strong>Flexiblere Preispolitik soll digitale Ums\u00e4tze der Labels ankurbeln<\/strong><br \/>\nCupertino (pte\/27.03.2009\/12:11) &#8211; Apple wird im US-amerikanischen iTunes Music Store http:\/\/www.apple.com\/itunes , dem derzeit gr\u00f6\u00dften Online-Shop f\u00fcr digitale Musik, ab 7. April eine neue Preispolitik verfolgen. Statt dem bisher \u00fcblichen Standardpreis von 99 Cent sollen aktuelle Hit-Singles und ausgew\u00e4hlte Klassiker k\u00fcnftig 1,29 Dollar kosten. Wie die Los Angeles Times unter Berufung auf eingeweihte Industriekreise berichtet, sollen im Zuge einer generell flexibleren Preisstrategie aber auch einige bestimmte Titel g\u00fcnstiger angeboten werden. Eine offizielle Ank\u00fcndigung zu der neuen Preisstruktur gibt es von Seiten Apples zwar noch nicht, das Unternehmen h\u00e4tte die kooperierenden Musiklabels aber bereits \u00fcber den entsprechenden Schritt in Kenntnis gesetzt. Hintergrund des Strategiewechsels sei vor allem der zunehmende Druck aus der Musikindustrie, die sich vom Abschied vom 99-Cent-Standard eine Umsatzsteigerung beim digitalen Musik-Download-Gesch\u00e4ft verspricht. Da die Europa-Preise im iTunes Store in der Regel an das US-Vorbild gekn\u00fcpft sind, ist auch hierzulande mit einer Erh\u00f6hung zu rechnen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDer Auffassung einiger Branchenexperten zufolge k\u00f6nnte sich die 30-prozentige Preiserh\u00f6hung bei iTunes aber auch als Boomerang f\u00fcr die aufgrund einbrechender CD-Verk\u00e4ufe gebeutelten Labels erweisen. Mit dem \u00dcberschreiten der psychologischen Barriere von 99 Cent werde sich nun erstmals herausstellen, ob die Kunden des Internet-Shops auch bereit w\u00e4ren, etwas tiefer f\u00fcr ihre Lieblingsmusik in die eigenen Taschen zu greifen. &#8222;Die von der Industrie geforderten Preis\u00e4nderungen gehen in die v\u00f6llig falsche Richtung&#8220;, zitiert die Los Angeles Times Jim Guerinot, Manager bekannter K\u00fcnstler wie Nine Inch Nails, No Doubt oder The Offspring. Es sei nur schwer zu verstehen, warum man gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen versuche, die Preise in die H\u00f6he zu treiben. Guerinot sei davon \u00fcberzeugt, dass es aufgrund der gegenw\u00e4rtigen Rezession eher angebracht w\u00e4re, die digitalen Musikfans mit einer Preissenkung zu locken als mit einer Erh\u00f6hung zu vergraulen.<\/p>\n<p>Apple hatte bereits im Januar wissen lassen, dass es \u00fcber eine Ver\u00e4nderung des Preismodells im iTunes Store auf Basis der Gro\u00dfhandelspreise der Labels nachdenke. Flexiblere Preise waren auch ein Bestandteil der Einigung des Unternehmens mit den drei Majors Universal, Sony BMG und Warner, die auch den Verzicht auf den umstrittenen DRM-Kopierschutz beinhaltete (pressetext berichtete: http:\/\/pressetext.com\/news\/090106005\/). &#8222;Die Musikbranche ist mittlerweile umgeschwenkt und bietet ein zunehmend gr\u00f6\u00dferes Repertoire an Musik DRM-frei im MP3-Format an&#8220;, erkl\u00e4rt Thomas B\u00f6hm, Sprecher IFPI Austria, auf Anfrage von pressetext. Die M\u00f6glichkeiten Musik legal herunterzuladen w\u00fcrden immer flexibler und vielf\u00e4ltiger. &#8222;Die von iTunes angek\u00fcndigte Preisstaffelung erm\u00f6glicht flexible Preise f\u00fcr unterschiedliche Produkte, seien sie DRM-frei oder nicht, seien es aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen oder Backkatalog-Produkte. Letztlich treffen die Konsumenten die Entscheidung, welche Angebote sie nutzen&#8220;, so B\u00f6hm abschlie\u00dfend.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Flexiblere Preispolitik soll digitale Ums\u00e4tze der Labels ankurbeln Cupertino (pte\/27.03.2009\/12:11) &#8211; Apple wird im US-amerikanischen iTunes Music Store http:\/\/www.apple.com\/itunes , dem derzeit gr\u00f6\u00dften Online-Shop f\u00fcr digitale Musik, ab 7. April eine neue Preispolitik verfolgen. Statt dem bisher \u00fcblichen Standardpreis von 99 Cent sollen aktuelle Hit-Singles und ausgew\u00e4hlte Klassiker k\u00fcnftig 1,29 Dollar kosten. 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