﻿{"id":80,"date":"2006-10-09T20:48:30","date_gmt":"2006-10-09T19:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/domain\/schlappe-f\u00fcr-eurid-74000-domains-freigegeben-80.html"},"modified":"2006-10-09T20:48:30","modified_gmt":"2006-10-09T19:48:30","slug":"schlappe-f%c3%bcr-eurid-74000-domains-freigegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/domain\/schlappe-f%c3%bcr-eurid-74000-domains-freigegeben-p80.html","title":{"rendered":"Schlappe f\u00fcr Eurid &#8211; 74.000 Domains freigegeben"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Gericht kritisiert Nicht-Einhaltung eigener Registrierungsregeln<\/h2>\n<p>Im Verfahren um die 74.000 von der Domainvergabestelle <a title=\"Zum Domain Registrar Eurid\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.eurid.eu\/\">Eurid<\/a> blockierten .eu-Domains hat diese einen herben R\u00fcckschlag erlitten. Per einstweiliger Verf\u00fcgung hat ein Br\u00fcsseler Gericht der Eurid unter Androhung von 25.000 Euro Strafe pro Domain und Stunde untersagt, die betroffenen Domains weiter zu blockieren. Dabei berief sich das Gericht auf die von der Eurid aufgestellten Registrierungsregeln, die eine Benachrichtigung von Domaininhaber oder Registrar zumindest 14 Tage vor der Sperrung vorsehen. Dies war in besagtem Fall offenbar nicht erfolgt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eurid-Sprecher Patrik Linden wollte das laufende Verfahren gegen\u00fcber pressetext nicht weiter kommentieren. Die nun gef\u00e4llte Entscheidung, die schlie\u00dflich zur einstweiligen Verf\u00fcgung f\u00fchrte, wertet er allerdings nicht als Vorentscheidung im anh\u00e4ngigen Verfahren gegen die 400 potenziellen Schein-Registrare. &#8222;Was das laufende Hauptverfahren betrifft, werden wir keinen R\u00fcckzieher machen&#8220;, so Linden. Die Eurid hatte im Juli dieses Jahres drei Unternehmen &#8211; Ovidio, Fausto und Gabino &#8211; vorgeworfen, hinter den 400 besagten Registraren zu stecken und die Domains allein zum Zweck des professionellen Weiterverkaufs ersteigert zu haben. Um einem Missbrauch vorzubeugen, lie\u00df die Eurid die 74.000 betroffenen Domains auf Eis legen. Bereits diesen Dienstag ist die Eurid der einstweiligen Verf\u00fcgung nachgekommen und hat die Domains wieder freigegeben.<\/p>\n<p>Die offizielle Ank\u00fcndigung der Eurid im Juli dieses Jahres hatte f\u00fcr Aufregung gesorgt, da Kritiker das Verfahren als Teileingest\u00e4ndnis der Eurid werteten, dass es bei der Vergabe zu Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten gekommen ist. &#8222;Dieser Optik kann man sich tats\u00e4chlich nicht entziehen&#8220;, meint auch die Domain-Rechtsexpertin Johanna Puhr von <a title=\"Zur Homepage der Online-Rechtsexperten von Pfenning und Meinig\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pfenning-meinig.de\/\">Pfenning, Meinig &#038;  Partner<\/a> im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Das von der Eurid angestrengte Verfahren bewertet sie als &#8222;wichtige Ma\u00dfnahme, um erkannten Missst\u00e4nden nachzugehen&#8220;. Neben den Eurid-Aktivit\u00e4ten, die von vielen Kritikern als nicht ausreichend beurteilt werden, hofft Puhr in dieser Hinsicht vor allem auf den Einfluss der \u00f6ffentlichen Meinung und der Medien. Damit k\u00f6nne die Sensibilit\u00e4t der Verantwortlichen auch abseits der laufenden Verfahren geweckt werden, so Puhr (<a title=\"Zur Nachricht von pressetext.deutschland \u00fcber die .eu-Domain Vergabe\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=061006025\">pressetext.deutschland<\/a>, Br\u00fcssel, 06.10.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Gericht kritisiert Nicht-Einhaltung eigener Registrierungsregeln Im Verfahren um die 74.000 von der Domainvergabestelle Eurid blockierten .eu-Domains hat diese einen herben R\u00fcckschlag erlitten. 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