﻿{"id":75,"date":"2006-10-09T20:27:50","date_gmt":"2006-10-09T19:27:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/onlinerecht\/email-archivierung-bereitet-unternehmen-kopfzerbrechen-75.html"},"modified":"2006-10-09T20:27:50","modified_gmt":"2006-10-09T19:27:50","slug":"email-archivierung-bereitet-unternehmen-kopfzerbrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/onlinerecht\/email-archivierung-bereitet-unternehmen-kopfzerbrechen-p75.html","title":{"rendered":"eMail-Archivierung bereitet Unternehmen Kopfzerbrechen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Unklare Gesetzesvorschriften erschweren Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p>Deutsche Unternehmen scheinen das Thema der E-Mail-Archivierung bisher eher verdr\u00e4ngt zu haben, wie ein Bericht des Internetportals <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website des Informationsdienstes tecchannel\" href=\"http:\/\/www.tecchannel.de\/\">tecchannel<\/a> vermuten l\u00e4sst. Der Gro\u00dfteil der deutschen Firmen wird den rechtlichen Bestimmungen bez\u00fcglich der Aufbewahrung von elektronischen Daten nicht gerecht. Doch wenn IT-Chefs ihrer Aufgabe, E-Mails zu archivieren, nicht nachkommen, m\u00fcssen sie mit harten Konsequenzen wie einer fristlosen K\u00fcndigung rechnen. Falls die Gesch\u00e4ftskommunikation l\u00fcckenhaft ist, kann das Finanzamt die Unternehmenswerte einer Zwangssch\u00e4tzung unterziehen, die dann wohl zu hoch ausf\u00e4llt. In diesem Fall k\u00f6nnen IT-Verantwortliche sogar zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet werden.<!--more--><\/p>\n<p>Schon seit 1. Januar 2001 gelten in Deutschland Gesetze, wonach Unternehmen dazu verpflichtet sind, s\u00e4mtliche steuerrelevanten Daten maschinell auswertbar zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen. Darin mit einbegriffen sind auch E-Mails, die inzwischen sch\u00e4tzungsweise 60 bis 70 Prozent der gesamten Unternehmenskommunikation ausmachen. E-Mails m\u00fcssen also samt Anhang l\u00fcckenlos und im Originalzustand aufbewahrt werden. Doch nur die wenigsten Unternehmen haben bisher klare Regelungen daf\u00fcr aufgestellt, welche E-Mails als steuerrelevant gelten und somit archiviert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Erschwerend wirken auch die fehlenden gesetzlichen Definitionen dar\u00fcber, was nun als steuerrelevant gilt. Firmen, die auf Nummer sicher gehen wollen, archivieren einfach alles. Doch auch dabei ergibt sich ein Problem, denn Mailsysteme stellen keine geeigneten Speicherumgebungen dar, weil sie leicht zu Manipulieren sind. Bei der <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage der Norisbank\" href=\"http:\/\/www.norisbank.de\/\">Norisbank<\/a> in N\u00fcrnberg hat man die juristisch einwandfreie Archivierung von elektronischen Daten schon in Angriff genommen. Um zu verhindern, dass Mitarbeiter E-Mails versehentlich l\u00f6schen, liegen diese nicht am lokalen Rechner, sondern im Storage Area Network. Au\u00dferdem werden t\u00e4glich Speicher-Snapshots gemacht und die Daten mit dem Tivoli Storage Manager verwaltet (<a target=\"_blank\" title=\"Zur Pressenachricht \u00fcber eMail-Archivierung von pressetext.deutschland\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=061009002\">pressetext.deutschland<\/a>, Berlin, 09.10.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Deutsche Unternehmen scheinen das Thema der E-Mail-Archivierung bisher eher verdr\u00e4ngt zu haben, wie ein Bericht des Internetportals tecchannel vermuten l\u00e4sst. Der Gro\u00dfteil der deutschen Firmen wird den rechtlichen Bestimmungen bez\u00fcglich der Aufbewahrung von elektronischen Daten nicht gerecht. Doch wenn IT-Chefs ihrer Aufgabe, E-Mails zu archivieren, nicht nachkommen, m\u00fcssen sie mit harten Konsequenzen wie einer fristlosen K\u00fcndigung rechnen. 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