﻿{"id":628,"date":"2009-02-16T09:16:37","date_gmt":"2009-02-16T08:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=628"},"modified":"2009-02-16T09:16:37","modified_gmt":"2009-02-16T08:16:37","slug":"kauflaune-im-online-handel-trotz-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/kauflaune-im-online-handel-trotz-krise-p628.html","title":{"rendered":"Kauflaune im Online-Handel trotz Krise"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<figure id=\"attachment_630\" aria-describedby=\"caption-attachment-630\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/globalisierung-krise.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-630\" title=\"http:\/\/www.pixelio.de\/details.php?image_id=349521\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/globalisierung-krise-300x225.jpg\" alt=\"globalisierung - finanzkrise\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-630\" class=\"wp-caption-text\">globalisierung - finanzkrise<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Optimismus der Elektro-Branche auch f\u00fcr 2009 anhaltend <\/strong><br \/>\nWien (pts\/13.02.2009\/11:38) &#8211; Angesichts der weltweiten Finanz- und Konjunkturkrise sind zahlreiche Wirtschaftszweige mit einem Nachfrager\u00fcckgang sowie massiven Absatz- bzw. Umsatzeinbr\u00fcchen konfrontiert. Die Elektro-Branche hingegen verbucht weiterhin positive Verkaufszahlen. Im Rahmen einer Pressekonferenz berichten die Branchenvertreter sowie das Bundesgremium Radio- und Elektrohandel und Kooperationspartner \u00fcber die aktuelle wirtschaftliche Situation des Sektors. &#8222;Die Elektro-Branche trotzt der weltweiten Krise mit innovativen, energieeffizienten Produkten, die sich als echte Verkaufsschlager erweisen. Bester Beweis daf\u00fcr ist die aktuelle Marktsituation. Insgesamt freute sich der Bereich \u00fcber einen Gesamtumsatz von ..<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>4,1 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Dies entspricht einem Plus von 3,5% gegen\u00fcber 2007&#8243;, lautet das Resum\u00e9e der anwesenden Branchenvertreter.<br \/>\n<strong><br \/>\nElektrohandel fordert Ma\u00dfnahmen der Geldinstitute <\/strong><br \/>\n&#8222;Viele Wirtschaftszweige bef\u00fcrchten, dass die Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Konjunkturkrise erst 2009 voll durchschlagen werden. Der Elektrohandel hingegen ist f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate guter Dinge. Wir rechnen auch weiterhin mit ungebremster Kauflust&#8220;, beschreibt Wolfgang Krejcik, Obmann des Bundesgremiums Radio und Elektrohandel in der Wirtschaftskammer \u00d6sterreich (WK\u00d6), den Optimismus des Sektors. Damit die Branche mit ihren rund 2.000 Gesch\u00e4ften, mit je zwei Mio. Euro Umsatz und ca. 10.000 Mitarbeitern auch zuversichtlich in die Zukunft blicken k\u00f6nne, sei allerdings ein Umdenken der Geldinstitute notwendig: &#8222;Die Krise bei einzelnen Handelsunternehmen, auch bei der Gro\u00dffl\u00e4che, ist hausgemacht und darf nicht auf den gesamten Elektrohandel \u00fcbertragen werden. Sie muss jeweils als Einzelfall betrachtet werden und darf nicht dazu f\u00fchren, dass Banken auch renommierten Betrieben keine finanzielle Unterst\u00fctzung mehr gew\u00e4hren und Kreditversicherer h\u00f6here Liquidit\u00e4t einfordern. Eine ausreichende Finanzierung des Elektrohandels muss sichergestellt sein&#8220;, fordert der Obmann abschlie\u00dfend.<br \/>\n<strong><br \/>\nChancen des Elektrofachhandels in schwierigen Zeiten <\/strong><br \/>\n&#8222;Krise hin oder her, es gibt auch positive Aspekte, wie z.B. zuletzt relativ hohe Lohnabschl\u00fcsse, die sinkende Inflation oder auch das niedrige Zinsniveau. Liquidit\u00e4t und Kaufkraft sind grunds\u00e4tzlich vorhanden und der private Konsum hat sich au\u00dferdem schon in vielen Krisen als stabilisierender Faktor erwiesen&#8220;, meint Peter Osel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der H\u00e4ndlerkooperation Euronics Austria \/ Red Zac. Ebenfalls stabil sei der Ersatzbedarf, denn geht ein wichtiges Ger\u00e4t wie Waschmaschine, K\u00fchlschrank oder Fernseher kaputt, werde dieses umgehend ersetzt, wobei die Wahl dann sehr oft auf ein h\u00f6herwertigeres, energiesparendes und komfortableres Ger\u00e4te f\u00e4llt. &#8222;Gerade professionell aufgestellte kleinere und mittlere Elektrofachh\u00e4ndler werden heuer profitieren, denn der Konsument ist bei der Produktauswahl vorsichtiger geworden und legt daher gesteigerten Wert auf Beratung, Vertrauen und Sicherheit beim Einkauf immer komplexer werdender Technologie&#8220;, argumentiert Osel. &#8222;Der Energiespargedanke sowie der technische Fortschritt sind unsere st\u00e4rksten Verb\u00fcndeten.&#8220;<br \/>\n<strong><br \/>\nFlachbildfernseher pushen den consumer electronics-Markt <\/strong><br \/>\nDie Unterhaltungselektronik-Branche hat 2008 eine Umsatzsteigerung von 776 auf 804 Mio. Euro verbucht. Dies entspricht einem Plus von 4%. Das Zugpferd der Branche sind Christian Blumberger, Sprecher des forum consumer electronics, zufolge Flat-TVs. So wurden 2008 um 40% mehr Flachbildfernseher verkauft als im Jahr davor. &#8222;Allen negativen Nachrichten zum Trotz entwickelt sich gerade das TV-Gesch\u00e4ft \u00e4u\u00dfert positiv. Bei Fernsehern ist ein Trend zu h\u00f6heren Preisklassen feststellbar. Grund daf\u00fcr ist, dass der Konsument bei einer derartigen Investition technologisch up to date sein will. Dar\u00fcber hinaus spielen Garantie und Service eine gro\u00dfe Rolle&#8220;, betont Blumberger. Daneben ist eine hohe Aufl\u00f6sung f\u00fcr Kunden unverzichtbar. &#8222;TV-Bildern in High Definition geh\u00f6rt die Zukunft&#8220;, zeigt sich der Branchensprecher \u00fcberzeugt. Bereits 2010 sollen in Europa 160 HD-Kan\u00e4le zu empfangen sein. Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, dass sich immer mehr Konsumenten einen neuen Flachbildfernseher zulegen, ist der R\u00fcckzug in die h\u00e4usliche Privatsph\u00e4re, ausgel\u00f6st durch die derzeitige Finanz- und Konjunkturkrise. Gleichzeitig sind das Bewusstsein und die Notwendigkeit f\u00fcr Energiesparma\u00dfnahmen in den eigenen vier W\u00e4nden gestiegen. Die Kunden setzen daher auf hochwertige und energieeffiziente Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>Im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr geht der Trend klar zu Flat-TVs in neuen Dimensionen. Umsatztreiber sind immer gr\u00f6\u00dfere und flachere Fernseher. Laut Blumberger sind die k\u00fcnftigen Big Player der Branche Ger\u00e4te mit einer Bildschirmdiagonale von 42-Plus.<\/p>\n<p>Elektro-Kleinger\u00e4temarkt weiter im Aufw\u00e4rtstrend<br \/>\n&#8222;Die Marktentwicklung bei Elektro-Kleinger\u00e4ten ist mit einer Wertsteigerung von +3,6% im letzten Jahr erfreulich&#8220;, beschreibt Thomas Poletin, Branchensprecher des Elektro-Kleinger\u00e4te Forums, die wirtschaftliche Situation. Dies ergibt ein Plus von rund zehn Mio. Euro. &#8222;Neuheiten und Angebote wurden vom Konsumenten wahrgenommen und vor allem im Weihnachtsgesch\u00e4ft angenommen: Wertm\u00e4\u00dfig konnte die Branche um 5,8% wachsen, das kommt einem Plus von etwa 3,5 Mio. Euro gleich&#8220;, freut sich der Branchensprecher \u00fcber die gute Entwicklung des Sektors.<\/p>\n<p>Der anhaltende Trend zu Beauty- und Wellness-Produkten wie Ger\u00e4ten aus den Bereichen Epilation, Body-Grooming oder Zahnpflege sorgt f\u00fcr Umsatzsteigerungen. &#8222;Aber auch Innovationen, die den Spa\u00dffaktor im Haushalt erh\u00f6hen, z\u00e4hlen zu den Verkaufshits&#8220;, erl\u00e4utert Poletin. Dazu geh\u00f6ren Lifestyle-Kochprodukte, die durch die zahlreichen TV-Kochshows an Bedeutung gewinnen und ganz klar Ger\u00e4te f\u00fcr die qualitativ hochwertige Zubereitung von Kaffee. &#8222;Die anhaltende Debatte \u00fcber das Nichtrauchen in Lokalen f\u00fchrt dazu, dass viele Konsumenten das gem\u00fctliche Beisammensein zu Hause vorziehen. Dieser Trend wird sich auch dieses Jahr weiter fortsetzen. Dazu kommt, dass die Branche heuer mit einem wahren Feuerwerk an Produkten aufwartet, das zu starken Umsatzzuw\u00e4chsen f\u00fchren wird&#8220;, versichert der Branchensprecher.<\/p>\n<p>Innovationen und zur\u00fcckhaltende Preispolitik sorgen f\u00fcr stabiles Umsatzniveau<br \/>\nIm vergangenen Jahr hat sich die Wei\u00dfe Ware laut Franz Schlechta, Branchensprecher des Forums Hausger\u00e4te, positiv entwickelt. &#8222;Nach St\u00fcckzahlen konnte 2008 bei Gro\u00dfger\u00e4ten ein Zuwachs von +2,6% auf 1.260.000 St\u00fcck verzeichnet werden. Wertm\u00e4\u00dfig sieht es mit 593 Mio. Euro (+3,7%) auch sehr gut aus&#8220;, berichtet Schlechta. &#8222;Der drohende Jobverlust k\u00f6nnte die Konsumenten jedoch dazu veranlassen, auch &#8218;kleinere&#8216; Investitionsentscheidungen zu verschieben. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Branche mit weiteren Innovationen wie den Megatrends Energiesparen und Nachhaltigkeit sowie mit einer zur\u00fcckhaltenden Preispolitik kontert. Dies beschert uns auch 2009 Umsatzzuw\u00e4chse. Objektiv betrachtet gibt es gen\u00fcgend Grund zu der Annahme, dass im laufenden Jahr das Umsatzniveau gehalten werden kann&#8220;, stellt der Branchensprecher fest.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcsse die Politik unterst\u00fctzend eingreifen. Gefragt ist eine &#8222;Energie- bzw. \u00d6kopr\u00e4mie&#8220; f\u00fcr besonders energie- und ressourcenschonende Hausger\u00e4te. Geht es nach Schlechta, ist das nicht nur gut f\u00fcr die Umwelt, sondern kann auch n\u00fctzlich f\u00fcr die Wirtschaft sein.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragehinweise:<br \/>\n<strong>Vertreter des Handels <\/strong><br \/>\nBundesgremium Radio und Elektrohandel in der Wirtschaftskammer \u00d6sterreich<br \/>\nDas Bundesgremium Elektrohandel der Wirtschaftskammer \u00d6sterreich ist die offizielle Standesvertretung des \u00f6sterreichischen Elektrohandels sowie des Musikinstrumente- und des Tontr\u00e4gerhandels. Auch alle \u00f6sterreichischen Videotheken sind hier zugeh\u00f6rig. Bei den ca. 11000 Mitgliedern finden sich alle Betriebsgr\u00f6\u00dfen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zur gr\u00f6\u00dften Filialkette, vom kleinen Elektroh\u00e4ndler bis zum Gro\u00dfimporteur und Gro\u00dfh\u00e4ndler.<\/p>\n<p>Quelle: pressetext.de<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Optimismus der Elektro-Branche auch f\u00fcr 2009 anhaltend Wien (pts\/13.02.2009\/11:38) &#8211; Angesichts der weltweiten Finanz- und Konjunkturkrise sind zahlreiche Wirtschaftszweige mit einem Nachfrager\u00fcckgang sowie massiven Absatz- bzw. Umsatzeinbr\u00fcchen konfrontiert. Die Elektro-Branche hingegen verbucht weiterhin positive Verkaufszahlen. 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