﻿{"id":606,"date":"2009-02-04T22:37:11","date_gmt":"2009-02-04T21:37:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=606"},"modified":"2009-02-04T22:37:11","modified_gmt":"2009-02-04T21:37:11","slug":"google-erm%c3%b6glicht-personen-ortung-in-echtzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/google-erm%c3%b6glicht-personen-ortung-in-echtzeit-p606.html","title":{"rendered":"Google erm\u00f6glicht Personen-Ortung in Echtzeit"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<figure id=\"attachment_614\" aria-describedby=\"caption-attachment-614\" style=\"width: 197px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-map-tacking.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-614\" title=\"Handy-Tracking-Software Mobile Maps \" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-map-tacking-197x300.png\" alt=\"Handy-Tracking-Software Mobile Maps \" width=\"197\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-614\" class=\"wp-caption-text\">Handy-Tracking-Software Mobile Maps (Foto: googlemobile.blogspot.com)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Datensch\u00fctzer warnen vor zu freiz\u00fcgigem Umgang mit Handy-Software<\/h2>\n<p>San Francisco (pte\/04.02.2009\/12:33) &#8211; Der Internetkonzern Google ver\u00f6ffentlicht heute, Mittwoch, ein Upgrade f\u00fcr seine Handy-Tracking-<a title=\"zu google mobile maps\" href=\"http:\/\/www.google.com\/gmm \">Software Mobile Maps<\/a>. Wesentlichste Neuerung ist die M\u00f6glichkeit, sich den gegenw\u00e4rtigen Standort von Freunden und Familienmitgliedern in Echtzeit am Display des eigenen Mobiltelefons anzeigen zu lassen. Als Grundlage f\u00fcr die neue Software dient dabei ein bereits 2007 vorgestelltes Tool namens &#8222;Latitude&#8220;, welches das Anzeigen der eigenen Position auf einer Google-Karte mit einem einzigen Tastendruck erm\u00f6glicht. &#8222;Mit dem neuen Upgrade erweitern wir Google Maps um einen gewissen sozialen Touch und erh\u00f6hen den Spa\u00dffaktor der Anwendung&#8220;, erkl\u00e4rt Google-Produktmanager Steve Lee gegen\u00fcber dem US-Portal Newsvine.<\/p>\n<p>Obwohl laut Google f\u00fcr die Nutzung des Tracking-Systems eine ausdr\u00fcckliche Zustimmung der jeweiligen Handy-Besitzer erforderlich ist, warnen Datensch\u00fctzer schon jetzt vor einer allzu freiz\u00fcgigen Verwendung der neuen Funktion. &#8222;Solche Tracking-Dienste sind datenschutzrechtlich nicht unproblematisch. Grunds\u00e4tzlich ist der Einsatz &#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>derartiger Systeme zwar verboten. Wenn die Nutzer derartiges allerdings ausdr\u00fccklich erlauben, ist der Datenschutz ausgehebelt und seine Bestimmungen greifen nicht mehr&#8220;, stellt Maximilian Hartung, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Datenschutz-Agentur. Die User w\u00fcrden heute prinzipiell zu wenig Gefahrenbewusstsein an den Tag legen, wenn es um die Ver\u00f6ffentlichung bzw. Bereitstellung pers\u00f6nlicher Daten gehe. &#8222;Ein Gro\u00dfteil der Menschen achtet zu wenig auf den pers\u00f6nlichen Datenschutz. Sie sollten viel st\u00e4rker hinterfragen, was mit ihren preisgegebenen Informationen passiert&#8220;, kritisiert Hartung.<\/p>\n<p>Um Datenschutzbedenken vorzeitig auszur\u00e4umen, \u00fcberl\u00e4sst Google den Nutzern die Kontrolle dar\u00fcber, wann und von wem die eigenen Standortinformationen weitergegeben werden d\u00fcrfen. Der Internetkonzern verspricht zudem, keinerlei Datenmaterial \u00fcber die Aufenthaltsorte und Bewegungen der User aufzubewahren. &#8222;Wir werden lediglich den letzten abgefragten Standort auf unseren Rechnern speichern&#8220;, erl\u00e4utert Google-Produktmanager Lee. F\u00fcr den Datensch\u00fctzer Hartung ist aber allein dies schon Grund genug, sich Sorgen zu machen. &#8222;Es stellt sich die Frage, warum Google den letzten Aufenthaltsort der User speichern will. Ich sehe hier die Gefahr, dass das Unternehmen die so gesammelten Informationen wom\u00f6glich f\u00fcr eigene Zwecke missbrauchen k\u00f6nnte&#8220;, meint Hartung. Entscheidend sei, dass die Daten anonym gespeichert werden, sodass keinerlei R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Identit\u00e4t der Nutzer m\u00f6glich seien.<\/p>\n<p>Das Tracking-System von Mobile Maps bezieht seine Standortinformationen von dem Global Positioning System (GPS) und Handymasten, die sich in der N\u00e4he der zu ortenden Person befinden. Erfolgt eine Ortung \u00fcber GPS, liegt die Genauigkeit der Standortbestimmung bei wenigen Metern. Steht hingegen nur ein Handymast als Orientierungshilfe zur Verf\u00fcgung, k\u00f6nnen die Ergebnisse im Kilometerbereich variieren. Derzeit funktioniert das Mobile-Maps-Tracking in den USA und 26 weiteren L\u00e4ndern wie Deutschland und \u00d6sterreich. Unterst\u00fctzt werden Blackberry-Smartphones und Ger\u00e4te, die auf Symbian-, Windows Mobile- und Android-Basis laufen. Auch eine iPhone- und PC-Version der Software befindet sich in Planung.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Datensch\u00fctzer warnen vor zu freiz\u00fcgigem Umgang mit Handy-Software San Francisco (pte\/04.02.2009\/12:33) &#8211; Der Internetkonzern Google ver\u00f6ffentlicht heute, Mittwoch, ein Upgrade f\u00fcr seine Handy-Tracking-Software Mobile Maps. 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