﻿{"id":563,"date":"2009-01-27T20:14:17","date_gmt":"2009-01-27T19:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=563"},"modified":"2009-07-23T20:32:34","modified_gmt":"2009-07-23T18:32:34","slug":"skype-verkauf-immer-wahrscheinlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/skype-verkauf-immer-wahrscheinlicher-p563.html","title":{"rendered":"Skype Verkauf immer wahrscheinlicher"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/skype.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"122\" width=\"204\" alt=\"Website skype\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/skype-150x150.png\" title=\"skype.com\" class=\"size-thumbnail wp-image-565\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Fehlende Rentabilit&auml;t belastet &#8211; Google als Interessent im Gespr&auml;ch<\/h2>\n<p>Wegen der gescheiterten Integration der Unternehmenstochter <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.skype.com\" title=\"zu Skype\">Skype<\/a> verdichten sich Hinweise, dass eBay ernsthaft &uuml;ber einen Verkauf des Unternehmens nachdenkt. Zwar ist die Internettelefonie-Firma f&uuml;r eBay-Chef John Donahoe &quot;ein tolles Unternehmen&quot;. Sollte sich das Zusammenspiel mit dem Mutterkonzern aber nicht bessern, k&ouml;nnte zum Jahreswechsel ein Verkauf anstehen, k&uuml;ndigte Donahoe bereits Anfang 2008 in einem Times-Interview an. Einen Verkauf von Skype halten Insider inzwischen f&uuml;r nicht mehr abwegig. &quot;Skype z&auml;hlt nicht zu den Kernaktivit&auml;ten eBays. Zudem haben sich die Hoffnungen auf ein Durchsetzen von VoIP-Dienstleistungen bei Social-Networking-Portalen nicht erf&uuml;llt. Ein Verkauf ist daher nicht auszuschlie&szlig;en&quot;, unterstreicht Philipp Bohn, Analyst bei Berlecon Research, auf Nachfrage von pressetext.  Die aktuellen eBay-Gesch&auml;ftszahlen d&uuml;rften&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Entscheidung rund um einen Skype-Verkauf beeinflussen. Erst vergangene Woche gab das Unternehmen bekannt, dass der &Uuml;berschuss im vierten Quartal um fast ein Drittel auf 367 Mio. Dollar sowie der Umsatz um sieben Prozent auf 2,04 Mrd. Dollar zur&uuml;ckging. Vor allem das traditionell starke Weihnachtsgesch&auml;ft blieb deutlich hinter den Erwartungen. Im Vergleich zur Vorjahrsperiode musste das Online-Auktionshaus einen Gesch&auml;ftsr&uuml;ckgang von 31 Prozent verkraften. Aber auch Wechselkursbelastungen dr&uuml;ckten die Bilanz. Dies hat dazu gef&uuml;hrt, dass die eBay-Aktie 2008 fast 60 Prozent ihres B&ouml;rsenwerts verlor. Google als potenziellen Kaufkandidaten f&uuml;r Skype h&auml;lt Bohn hingegen f&uuml;r unwahrscheinlich. Zu sehr w&uuml;rden sich die Technologien von einander unterscheiden.  &quot;Selbst wenn Google einen Kauf von Skype in Betracht zieht, bezweifle ich, dass man die Nutzer f&uuml;r sich gewinnen k&ouml;nnte. Zudem sollten die wirtschaftlichen Probleme Skypes nicht untersch&auml;tzt werden. Obwohl man viele Nutzer f&uuml;r Skype-Dienste begeistern kann und diese auch gut durchdacht sind, kommt am Ende des Tages jedoch vergleichsweise wenig Umsatz dabei heraus&quot;, so Bohn gegen&uuml;ber pressetext.<\/p>\n<p>Auch die Konkurrenz von Instant-Messaging-Diensten sei f&uuml;r Skype derzeit nur schwer zu stemmen. Diese Einsch&auml;tzung best&auml;tigt sich in Hinblick darauf, dass ein Gro&szlig;teil der Skype-Nutzer lediglich die kostenlosen Dienste Skypes in Anspruch nehmen. Sollte Google Skype kaufen, rechnen Beobachter mit einer Integration in den bestehenden Dienst Google Talk. Die Schieflage Skypes f&uuml;hren Insider aber auch auf den R&uuml;cktritt des Skype-Gr&uuml;nders Niklas Zennstr&ouml;m als CEO Anfang Oktober 2007 zur&uuml;ck.  Bereits damals mehrten sich die Ger&uuml;chte um einen Verkauf Skypes aus Rentabilit&auml;tsgr&uuml;nden. Den Kaufpreis f&uuml;r Skype in H&ouml;he von rund 2,6 Mrd. Dollar hatten Analysten wegen des hohen Investitionsbedarfs bereits 2005 als zu hoch f&uuml;r eBay kritisiert. Die Zahlen bis Ende Juni 2007 gaben der Einsch&auml;tzung Recht &#8211; bis Ende Juni 2007 generierte Skype nur rund 90 Mio. Dollar Umsatz. Zuletzt geriet Skype ungewollt wegen einer Webseite in die Schlagzeilen, die mit der kostenlosen VoIP-Software geworben hatte, den Kunden in Wahrheit aber Kosten von rund 200 Euro berechnet wurden. Unter der vermeintlichen &Ouml;sterreich-Webseite skype.at war eine Seite der Firma Content Services Ltd. gehostet. F&uuml;r das Herunterladen der Software registrierten sich die Nutzer mit ihren pers&ouml;nlichen Daten. Damit schlossen diese jedoch einen Vertrag ab und verpflichteten sich, dem Anbieter 96 Euro pro Jahr zu zahlen (San Jose\/Berlin, pte\/27.01.2009\/13:47)<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Fehlende Rentabilit&auml;t belastet &#8211; Google als Interessent im Gespr&auml;ch Wegen der gescheiterten Integration der Unternehmenstochter Skype verdichten sich Hinweise, dass eBay ernsthaft &uuml;ber einen Verkauf des Unternehmens nachdenkt. Zwar ist die Internettelefonie-Firma f&uuml;r eBay-Chef John Donahoe &quot;ein tolles Unternehmen&quot;. 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