﻿{"id":54,"date":"2006-08-10T18:26:32","date_gmt":"2006-08-10T17:26:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/epayment\/online-handel-abh\u00e4ngig-von-standardisierten-bezahlverfahren-54.html"},"modified":"2013-01-25T15:03:19","modified_gmt":"2013-01-25T14:03:19","slug":"online-handel-abh%c3%a4ngig-von-standardisierten-bezahlverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/epayment\/online-handel-abh%c3%a4ngig-von-standardisierten-bezahlverfahren-p54.html","title":{"rendered":"Online-Handel abh\u00e4ngig von standardisierten Bezahlverfahren"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h3>Traditionelle Systeme geraten in Bedr\u00e4ngnis<\/h3>\n<p>Die Entwicklung von Bezahlsystemen ist ein Dauerthema beim Online-Shopping &#8211; sowohl f\u00fcr K\u00e4ufer als auch f\u00fcr H\u00e4ndler. 37,7 Prozent der deutschen Internet-Nutzer halten sich nach einer Studie von <a title=\"Zur Website von Europressedienst\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.europressedienst.com\/\">EuPD Research<\/a> aufgrund nicht passender Bezahlverfahren mit dem Online-Kauf noch zur\u00fcck. Deshalb schreiben knapp 57 Prozent der H\u00e4ndler dem Bezahlverfahren einen wesentlichen Einfluss auf den Gesch\u00e4ftserfolg zu. Noch wird zu wenig f\u00fcr die Entwicklung von kundenfreundlichen Bezahlsystemen getan, so die Kritik von Branchenexperten. Im Internet dominiere daher die unbequeme Zahlung per<!--more--> Vorkasse: 88 Prozent der H\u00e4ndler haben diese Form der Bezahlung im Portfolio &#8211; obwohl 44,6 Prozent der Kunden sie als zu unsicher ansehen und auch die H\u00e4ndler sie als nicht kundenfreundlich einstufen. Setzen sich einheitliche Standards durch, k\u00f6nnte das per E-Payment abgewickelte Transaktionsvolumen in Deutschland nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung <a title=\"Zur Homepage der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.boozallen.de\/\">Booz Allen Hamilton<\/a> in den n\u00e4chsten Jahren auf 40 Milliarden Euro ansteigen. Welche Anbieter das Rennen machen, h\u00e4ngt von Sicherheit, Preis und Schnelligkeit ab.<\/p>\n<p>Bezahlsysteme wie Kreditkarten oder Lastschriftverfahren, \u00fcber die Nutzer noch \u00fcber 90 Prozent des privaten Transaktionsvolumens abwickeln, werden mittelfristig durch neue Anbieter in Bedr\u00e4ngnis gebracht. Sollten die etablierten Finanzdienstleister keine strategischen Gegenma\u00dfnahmen ergreifen, beziffert die Booz Allen-Untersuchung die Substitutionseffekte bis ins Jahr 2008 auf rund zehn Prozent, langfristig auf bis zu 30 Prozent. &#8222;Zeitkritische Transaktionen m\u00fcssen heute von Abrechnungsprofis durch Online-Systeme, zum Beispiel zur Prepaid-Kontof\u00fchrung, abgewickelt werden. Ob GSM\/UMTS, DSL, VoIP oder Content-Mehrwertdienste, wichtig ist eine konvergente Abrechnung und eine effiziente, zeitnahe Bezahlung der Dienstleistung&#8220;, so Omar Khorshed, Vorstandschef des D\u00fcsseldorfer Unternehmens <a title=\"Zur Website der acoreus AG\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.acoreus.de\/\">acoreus AG<\/a>, im Gespr\u00e4ch mit pressetext.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsse als Dienstleister flexible, Bezahlformen erm\u00f6glichen: &#8222;Auch den Wechsel des Bezahlverfahrens muss man jederzeit ohne Zeitverz\u00f6gerung erm\u00f6glichen. Innerhalb eines Angebotes sollten einzelne Bereiche flexibel (event- und zeitbasiert) und individuell abrechenbar sein, da das Zahlverhalten sich im Kundenlebenszyklus und je nach Produkt ver\u00e4ndert. Eine Staffelung der m\u00f6glichen Bezahlwege anhand nahezu beliebiger Kriterien sowie Aggregation von Einzelzahlungen geh\u00f6ren zu wichtigen Faktoren, die eine Etablierung von E-Payment unterst\u00fctzen&#8220;, sagt Billing-Experte Khorshed.<\/p>\n<p>Ob die neuen Online-Bezahlsysteme auf breite Akzeptanz bei H\u00e4ndlern und Anwendern sto\u00dfen, h\u00e4nge nach Einsch\u00e4tzung von Booz Allen vor allem vom Preisniveau neuer Angebote ab. Sollten wichtige Internet-H\u00e4ndler wie Amazon oder Tchibo f\u00fcr den Wechsel in ein neues System gewonnen werden, seien signifikante Nachl\u00e4sse bei den Transaktionskosten notwendig. Bei der Nutzergewinnung haben die Booz Allen-Experten unter anderem die schnelle Abwicklung der Transaktionen sowie die einfache, intuitive und kundenzentrierte Nutzung als erfolgskritische Faktoren identifiziert. Vorteilhaft sind au\u00dferdem h\u00e4ndler\u00fcbergreifende Angebote oder das Abrufen des Bestellstatus \u00fcber nur eine einzige Plattform. Dar\u00fcber hinaus sollten sich auch Kleinstbetr\u00e4ge bequem, effizient und sicher mit dem Dienst abwickeln lassen. &#8222;Ob Kunden langfristig zum Wechsel von klassischen Bezahlungssystemen zu den E-Payment-Services motiviert werden k\u00f6nnen, steht und f\u00e4llt mit der Gew\u00e4hrleistung von hohen Sicherheitsstandards&#8220;, so Booz Allen-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Johannes Bussmann (<a title=\"Zur Pressemeldung von pressetext.deutschland\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060810023\">pressetext.deutschland<\/a>, M\u00fcnchen\/D\u00fcsseldorf, 10.08.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Die Entwicklung von Bezahlsystemen ist ein Dauerthema beim Online-Shopping &#8211; sowohl f\u00fcr K\u00e4ufer als auch f\u00fcr H\u00e4ndler. 37,7 Prozent der deutschen Internet-Nutzer halten sich nach einer Studie von EuPD Research aufgrund nicht passender Bezahlverfahren mit dem Online-Kauf noch zur\u00fcck. 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