﻿{"id":503,"date":"2008-12-11T19:51:37","date_gmt":"2008-12-11T18:51:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=503"},"modified":"2008-12-11T19:51:37","modified_gmt":"2008-12-11T18:51:37","slug":"google-erweitert-buchsuche-um-magazine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/google-erweitert-buchsuche-um-magazine-p503.html","title":{"rendered":"Google erweitert Buchsuche um Magazine"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p>Mountain View (pte\/10.12.2008\/16:30) &#8211; Google erweitert seine Online-Buchsuche  und digitalisiert k\u00fcnftig auch alte Magazine. Im Zuge einer Kooperation mit  verschiedenen US-Zeitschriftenverlagen wird der Internetkonzern nun deren  gedruckte Zeitschriftenartikel ins Netz stellen und archivieren. Wie Google in  seinem offiziellen Blog mitteilt, haben sich Verlage wie Hearst, Johnson  Publishing und New York Media als Partner f\u00fcr das Internet-Archiv gefunden.  Online gestellt werden Magazinarchive sowie aktuelle Ausgaben. Im Gegensatz zu  den digitalisierten B\u00fcchern werden die US-Zeitschriften auch f\u00fcr Nutzer  au\u00dferhalb der USA zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\n<span><strong>Vorerst nur Kooperationen mit US-Zeitschriften<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Deutsche Zeitschriften sind zwar  nicht an dem Projekt beteiligt, setzen sich mit der Thematik aber dennoch  auseinander. &#8222;Grunds\u00e4tzlich ist es sicherlich wichtig, dass die Verwertung der  Archive in der Hand der Verlage bleibt und wenn \u00fcberhaupt, eine zentrale  Vermarktung nur mit Einwilligung der Verlage realisiert wird&#8220;, erkl\u00e4rt Norbert  R\u00fcdell, Leiter Presse und Kommunikation beim Verband deutscher  Zeitschriftenverleger (VDZ) <a title=\"http:\/\/www.vdz.de\/\" href=\"http:\/\/www.vdz.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.vdz.de<\/a> , auf Nachfrage von pressetext. So  verf\u00fchrerisch der Convenience-Gedanke einer \u00fcbergreifenden Datenbank auch sei:  Jede Zentralisierung f\u00fchre h\u00e4ufig zu einer Marktmacht, die die Gefahr des  Missbrauchs in sich berge. &#8222;Das kann nicht im Interesse der Verlage sein. Wir  beobachten das Ganze aber mit gro\u00dfem Interesse&#8220;, f\u00fcgt R\u00fcdell hinzu.<\/p>\n<p>Nach  langem Tauziehen hatte Google erst im vergangenen Oktober einen Rechtsstreit&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>mit  der amerikanischen Authors Guild und der Association of American Publishers  (AAP) beigelegt und sich mit zahlreichen Buchverlagen darauf geeinigt, tausende  Werke zu scannen und online zu stellen. Seit September digitalisiert Google  zudem auch alte Zeitungsarchive (pressetext berichtete: <a title=\"http:\/\/pte.at\/pte.mc?pte=080909032\" href=\"http:\/\/pte.at\/pte.mc?pte=080909032\" target=\"_blank\">http:\/\/pte.at\/pte.mc?pte=080909032<\/a>).<\/p>\n<p>Die  Zeitschriftenartikel, die nun in die Google-Buchsuche integriert wurden, werden  als vollst\u00e4ndige farbige Scans inklusive Fotos online gestellt. Die Nutzer  k\u00f6nnen \u00fcber die bestehende Buchsuche Artikel durchforsten oder verschiedene  Jahreg\u00e4nge eines Magazins durchbl\u00e4ttern. Diese werden auf der Startseite der  jeweiligen Zeitschrift nach Jahrzehnten aufgelistet. Es gibt aber keinen Index,  \u00fcber den ein bestimmtes Magazin ausgesucht und gelesen werden kann. Jedes Mal,  wenn die Startseite der Buchsuche neu geladen wird, erscheinen andere Titel.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Mountain View (pte\/10.12.2008\/16:30) &#8211; Google erweitert seine Online-Buchsuche und digitalisiert k\u00fcnftig auch alte Magazine. Im Zuge einer Kooperation mit verschiedenen US-Zeitschriftenverlagen wird der Internetkonzern nun deren gedruckte Zeitschriftenartikel ins Netz stellen und archivieren. 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