﻿{"id":5,"date":"2006-09-11T00:24:26","date_gmt":"2006-09-10T23:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/webdesign\/ums\u00e4tze-verschenkt-b2b-ecommerce-vernachl\u00e4ssigt-usability-5.html"},"modified":"2006-09-11T00:24:26","modified_gmt":"2006-09-10T23:24:26","slug":"ums%c3%a4tze-verschenkt-b2b-ecommerce-vernachl%c3%a4ssigt-usability","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/webdesign\/ums%c3%a4tze-verschenkt-b2b-ecommerce-vernachl%c3%a4ssigt-usability-p5.html","title":{"rendered":"Ums\u00e4tze verschenkt &#8211; B2B eCommerce vernachl\u00e4ssigt Usability"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p>Der E-Commerce-Markt in Deutschland \u00fcberzeugt durch enorme Wachstumsraten. All zu oft wird dabei \u00fcbersehen, dass der B2B-Anteil rund 90 Prozent der E-Commerce-Ums\u00e4tze ausmacht. Umso erstaunlicher, dass im Gegensatz zum Endkundengesch\u00e4ft teilweise nur sehr wenig Wert auf die professionelle Gestaltung der entsprechenden Internetseiten und vor allem die Usability der Websites gelegt wird. Experten sch\u00e4tzen, dass die Webseiten um bis zu zehn Prozent schlechter abschneiden. Die get\u00e4tigten Ums\u00e4tze k\u00f6nnten demzufolge noch deutlich h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n<p><!--more-->&#8222;W\u00fcrden Sie bei einem Gro\u00dfh\u00e4ndler einkaufen, dessen Verkaufr\u00e4ume kaum zu finden, die Waren schlecht ausgezeichnet, Preise kaum zu ermitteln und au\u00dferdem weit und breit keine Verk\u00e4ufer zu sehen sind?&#8220;, diese Frage stellte Marco Zingler (denkwerk), Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW, beim B2B-Gipfel in der vergangenen Woche in Bad Homburg in den Raum. Gleichzeitig skizziert Marco Zingler damit die Kardinalfehler vieler Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen \u00fcber die eigene Webseite anbieten. Die Ursache hierf\u00fcr: Usability-Grundlagen, die im Online-Gesch\u00e4ft mit dem Endkunden selbstverst\u00e4ndlich sind, finden im B2B-Umfeld h\u00e4ufig genug keine Anwendung. Wie viel Geld durch mangelhafte Usabilty verschenkt wird, wird deutlich, wenn man sich die wichtigsten Branchenindikatoren vor Augen f\u00fchrt: 289 Milliarden Euro* wurden 2005 im B2B-Online-Handel umgesetzt, bis 2009 soll sich diese Summe nach Expertenmeinung ann\u00e4hernd verdoppeln.<\/p>\n<h3>Usability &#8211; Fremdwort im Online-Handel zwischen den Unternehmen<\/h3>\n<p>In der &#8222;Usability&#8220;, also der einfachen, intuitiven Bedienbarkeit der Webauftritte durch den Nutzer, liegt der Schl\u00fcssel zur Transaktion. Der Vergleich mit dem Endkundengesch\u00e4ft im Internet deutet an, wo die Probleme liegen. So finden lediglich 58 Prozent der Gesch\u00e4ftskunden, was sie suchen. Diese Quote liegt im sogenannten B2C-Online-Handel, bei dem es in aller Regel um wesentlich geringere Ums\u00e4tze pro Transaktion geht, um acht Prozent h\u00f6her.<\/p>\n<p>&#8222;Auch beim Auffangen der Kaufabbrecher und in Sachen Kundenbindung haben viele Unternehmen im B2B-Bereich noch echten Nachholbedarf&#8220;, so Stefan Bessing (T-Systems Multimedia Solutions), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Agenturen im BVDW. &#8222;Wer seine Kunden schlecht bedient, verliert sie an die Konkurrenz&#8220; &#8211; auf diese einfache Formel bringt BVDW-Experte Stefan Bessing die Konsequenz und verweist auf die gestiegenen Anspr\u00fcche der Internetk\u00e4ufer. &#8222;Dabei spielt es \u00fcberhaupt keine Rolle, ob der geplante Kauf privat oder gesch\u00e4ftlich motiviert ist&#8220;, best\u00e4tigt Marco Zingler. &#8222;Der einzige Unterschied liegt darin, dass Gesch\u00e4ftskunden h\u00e4ufiger und mehr kaufen, daher wiegt der Verlust eines Kunden umso schwerer.&#8220;<\/p>\n<h3>Kleine Anpassungen &#8211; gro\u00dfe Wirkung<\/h3>\n<p>&#8222;Die gute Nachricht f\u00fcr alle, die dem Thema Usability bisher noch nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt haben, lautet: Auch mit wenigen Anpassungen l\u00e4sst sich oft schon viel bewirken&#8220;, urteilt Stefan Bessing. So seien zum Einen die Zielgruppen zwar heterogen, aber dennoch \u00fcbersichtlich: Small Business, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, leitende Angestellte, Angestellte in Mittel- und Gro\u00dfunternehmen, Mitarbeiter aus dem Einkauf oder dem Office. Anpassungen in der Kundenansprache oder in der Zusammenstellung des Warensortiments w\u00fcrden sich da fast schon zwangsl\u00e4ufig ergeben. Zum Anderen seien die grundlegenden Usability-Kriterien ja schon l\u00e4nger bekannt, es fehle eben oft an der Sachkenntnis, wie diese korrekt umgesetzt werden k\u00f6nnten. &#8222;Die Tatsache, dass im B2B-Bereich zu wenig echte Usability-Experten agieren, l\u00e4sst sich durch ein Outsourcing an Multimedia- und Internet-Agenturen leicht kompensieren&#8220;, f\u00fcgt BVDW-Gesamtvorstand Marco Zingler an. &#8222;Die Verbesserungen auf der Einnahmenseite sollte es den Unternehmen Wert sein.&#8220; Letztlich w\u00fcrden diese auch daf\u00fcr Sorge tragen, dass aktuelle Entwicklungen im Usability-Bereich, etwa aus dem Web2.0-Umfeld, fr\u00fchzeitig f\u00fcr das B2B-Umfeld adaptiert werden und so die Wettbewerbsf\u00e4higkeit dauerhaft gesichert ist (<a title=\"Nachricht von Bundesverband Digitale Wirtschaft verteilt \u00fcber press1\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.press1.de\">BVDW<\/a>, D\u00fcsseldorf, 11.09.2006).<\/p>\n<p>*Quelle: EITO<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Der E-Commerce-Markt in Deutschland \u00fcberzeugt durch enorme Wachstumsraten. All zu oft wird dabei \u00fcbersehen, dass der B2B-Anteil rund 90 Prozent der E-Commerce-Ums\u00e4tze ausmacht. Umso erstaunlicher, dass im Gegensatz zum Endkundengesch\u00e4ft teilweise nur sehr wenig Wert auf die professionelle Gestaltung der entsprechenden Internetseiten und vor allem die Usability der Websites gelegt wird. Experten sch\u00e4tzen, dass die Webseiten um bis zu zehn Prozent schlechter abschneiden. Die get\u00e4tigten Ums\u00e4tze k\u00f6nnten demzufolge noch deutlich h\u00f6her ausfallen &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[162],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}