﻿{"id":492,"date":"2008-12-09T20:11:01","date_gmt":"2008-12-09T19:11:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=492"},"modified":"2008-12-09T20:11:01","modified_gmt":"2008-12-09T19:11:01","slug":"bessere-webanwendungen-mit-google-technologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/bessere-webanwendungen-mit-google-technologie-p492.html","title":{"rendered":"Bessere Webanwendungen mit Google-Technologie?"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-native-client.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-494\" title=\"google_native_client\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-native-client.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"223\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: medium;\"><strong>Google will volle CPU-Leistung im Browser nutzen<\/strong><\/span> <span><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Mountain View (pte\/09.12.2008\/13:55) &#8211; Google hat mit &#8222;Native Client&#8220; <a title=\"zur google native client\" href=\"http:\/\/code.google.com\/p\/nativeclient\" target=\"_self\">http:\/\/code.google.com\/p\/nativeclient<\/a> eine Technologie vorgestellt, um Webanwendungen Zugriff auf die volle Rechenleistung der CPU zu bieten. Durch das Ausf\u00fchren von nativem Code direkt im Prozessor soll dies unabh\u00e4ngig von Browser und Betriebssystem leistungsf\u00e4higere, dynamischere Webanwendungen erm\u00f6glichen. Noch befindet sich die Open-Source-Technologie im Forschungsstadium. &#8222;Google muss ein akademisch interessantes Problem l\u00f6sen, die statische Code-Analyse. Das ist n\u00f6tig um sicherzustellen, dass der Code von der Webseite nicht die Kontrolle \u00fcber den lokalen Rechner \u00fcbernehmen kann&#8220;, meint Phillip Reisner, technischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer beim IT-Unternehmen LINBIT, gegen\u00fcber pressetext.<\/p>\n<p>&#8222;Moderne Computer k\u00f6nnen Mrd. Anweisungen pro Sekunde ausf\u00fchren, aber heutige Webanwendungen k\u00f6nnen nur einen Bruchteil dieser Rechenleistung nutzen&#8220;, erkl\u00e4rt Brad Chen von Googles Native Client Team im Google-Code-Blog. Das will die neue Technologie \u00e4ndern. Sie erm\u00f6glicht&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>es, in Webanwendungen native Code-Module einzubauen, die dann direkt am lokalen Prozessor ausgef\u00fchrt werden. Damit k\u00f6nnen sie die CPU- Leistungsf\u00e4higkeit \u00e4hnlich gut aussch\u00f6pfen wie Desktop-Programme. Da native Anwendungen umfangreichen Zugriff auf alle Ressourcen eines Computers haben und daher ein System auch schwer sch\u00e4digen k\u00f6nnten, geht es bei Native Client nicht zuletzt um die Sicherheit. Der Zugang setzt auf ein Sandbox-Modell, um ungewollte Interaktion von Code-Modulen mit dem System zu verhindern und sucht mit statischer Analyse nach etwaigen Sicherheitsm\u00e4ngeln. Au\u00dferdem gibt es strenge Regeln, wie ein Code-Modul aussehen muss.<\/p>\n<p>Google betont, dass es eine Herausforderung sei, Native Client wirklich sicher zu gestalten. Die Technologie wird daher jetzt mit der Security- und Open-Source-Community geteilt, um Feedback zu erhalten. Das Potenzial sei jedenfalls gro\u00df. Als Beispiel nennt Chen die M\u00f6glichkeit, die Bildbearbeitung eines Online-Angebots durch nativen Code direkt am Computer eines Nutzers auszuf\u00fchren und dadurch Datenstr\u00f6me und Latenzzeiten zu minimieren. &#8222;Ich denke Native Code hat das Potenzial, eine Killer-Technologie zu werden, da es .NET, Java, Silverlight und Flash bei der Performance immer schlagen wird&#8220;, meint auch Reisner. Allerdings sieht Google selbst die Entwicklung nicht unbedingt als Konkurrenz zu bekannten Web-Technologien. &#8222;Native Client ersetzt keine existierenden Technologien, sondern soll diese erg\u00e4nzen, indem sie Webentwicklern eine neue M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet&#8220;, hei\u00dft es auf Anfrage von pressetext.<\/p>\n<p>Der erste Forschungsrelease von Native Client enth\u00e4lt die n\u00f6tigen Komponenten, um Code-Module zu erstellen, die in Chrome, Firefox, Safari und Opera auf modernen Windows-, Mac- oder Linux-Systemen mit einem x86-Prozessor ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Damit wird bereits ein breites Spektrum von Desktop- und Notebook-Computern abgedeckt. Chen zufolge wird daran gearbeitet, auch CPUs in PowerPC- sowie der beispielsweise bei Smartphones g\u00e4ngigen ARM-Architektur zu unterst\u00fctzen. Zum Internet Explorer sagt Chen zwar nichts, doch gibt Google gegen\u00fcber pressetext an, Native Client langfristig f\u00fcr alle g\u00e4ngigen Betriebssystem-Browser-Kombinationen umsetzen zu wollen.<\/p>\n<p>Quelle: pressetext.com<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Google will volle CPU-Leistung im Browser nutzen Mountain View (pte\/09.12.2008\/13:55) &#8211; Google hat mit &#8222;Native Client&#8220; http:\/\/code.google.com\/p\/nativeclient eine Technologie vorgestellt, um Webanwendungen Zugriff auf die volle Rechenleistung der CPU zu bieten. Durch das Ausf\u00fchren von nativem Code direkt im Prozessor soll dies unabh\u00e4ngig von Browser und Betriebssystem leistungsf\u00e4higere, dynamischere Webanwendungen erm\u00f6glichen. 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