﻿{"id":426,"date":"2007-10-10T14:22:01","date_gmt":"2007-10-10T13:22:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/mcommerce\/suchmaschinen-f\u00fcr-mobiles-internet-dominieren-werbung-426.html"},"modified":"2007-10-10T14:22:01","modified_gmt":"2007-10-10T13:22:01","slug":"suchmaschinen-f%c3%bcr-mobiles-internet-dominieren-werbung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/mcommerce\/suchmaschinen-f%c3%bcr-mobiles-internet-dominieren-werbung-p426.html","title":{"rendered":"Suchmaschinen f\u00fcr mobiles Internet werden Werbung dominieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Yahoo-Vizepr\u00e4sidentin Wilson strebt Marktf\u00fchrung an<\/h2>\n<p>Die Online-Marketingmesse <a href=\"http:\/\/www.online-marketing-duesseldorf.de\" title=\"Zur Homepage der Online-Marketingmesse OMD\" target=\"_blank\">OMD<\/a>, die vom 25. bis 26. September in D\u00fcsseldorf stattfindet, konzentriert sich immer st\u00e4rker auf einen neuen Markt: die Werbung im mobilen Internet. &#8222;Erst k\u00fcrzlich haben Nokia mit der \u00dcbernahme von Enpocket und Google mit der Ausweitung des Werbeprogramms Adsense auf Handys ihre Ambitionen auf dem Markt der mobilen Werbung gezeigt&#8220;, berichtet die FAZ. Auf der OMD werden Doubleclick und United Internet Media ihre neuen Produkte f\u00fcr die Werbung auf den Handy-Bildschirmen erstmals vorstellen. Von rund 1,5 Mrd. Euro werden die Ausgaben f\u00fcr Werbung auf dem Mobiltelefon bis zum Jahr 2011 auf rund zehn Mrd. Euro weltweit steigen, sch\u00e4tzen Marktforscher.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDen Suchfunktionen wird nach Einsch\u00e4tzung von Yahoo-Vizepr\u00e4sidentin Geraldine Wilson bei der Durchsetzung des mobilen Internets eine Schl\u00fcsselrolle zukommen: &#8222;Wir glauben, dass die mobile Suche das eigentliche Tor zum Telefon mit Internetzugang ist. F\u00fcr das Telefon ist es essenziell, auf sehr schnelle und einfache Weise exakt herausfinden zu k\u00f6nnen, was man m\u00f6chte. Dazu empfiehlt sich die Nutzung des mobilen Internets. Au\u00dferdem gehe ich davon aus, dass sich in Zukunft immer mehr Menschen den Zugang zum Internet \u00fcber ihre mobilen Ger\u00e4te als \u00fcber den PC erschlie\u00dfen werden. Bevor das zur Realit\u00e4t wird, muss noch einiges geschehen. Ein wichtiger Punkt ist da ein Suchsystem, das so zu konzipieren ist, dass es den Nutzern einen reellen Mehrwert durch eine schnelle und einfache Suche bietet&#8220;, erkl\u00e4rt Wilson, die ihre Thesen beim Bonner Fachkongress <a href=\"http:\/\/www.voicedays.de\" title=\"Zur Website des Fachkongresses Voice Days\" target=\"_blank\">Voice Days<\/a> als Hauptrednerin vortragen wird. Hier gelte es, Fehlerquellen zu vermeiden, die in der ersten Generation aufgetreten sind. So zum Beispiel die \u00dcbernahme der gleichen Suchmethode, die man am Computer verwendet. Dadurch wurde der Nutzer mit tausenden Links \u00fcberflutet und konnte aus dem Informationsdschungel nur selten das Richtige und Wichtige herausfiltern. F\u00fcr die mobile Suche sei es wichtig, die richtige Antwort schon auf der ersten Bildschirmseite zu liefern, so Wilson weiter.<\/p>\n<p>Zuerst einmal sei es wichtig, dass die mobilen Nutzer \u00fcber bessere Input-Vorrichtungen verf\u00fcgen. &#8222;So ist es recht schwierig, eine lange URL in das Telefon einzugeben. Ebenso problematisch ist es, l\u00e4ngere Texte einzutippen und Dinge anzuklicken und dann, nachdem man etwas angeklickt hat, noch auf die Antwort zu warten. Aspekte wie Dringlichkeit, das Bed\u00fcrfnis nach Schnelligkeit und eine leichte, komfortable Handhabung spielen hier eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Rolle als dies auf dem PC der Fall ist. Dar\u00fcber hinaus denke ich, dass zumindest in der Initialphase die Art der Information, die der Nutzer sucht, unterschiedlich sein wird. Hierbei wird die Standortfrage eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen, etwa bei der Frage: &#8218;In welchem Kino in meiner N\u00e4he wird dieser Film gezeigt?&#8216; oder &#8218;Wo ist die beste Pizzeria in der Stadt?&#8216; Wir sind uns absolut sicher, dass ein Gro\u00dfteil der Anfragen sich auf Standorte und Veranstaltungen beziehen werden. Dabei wird es selbstverst\u00e4ndlich in ein paar Jahren auch Situationen geben, in denen Nutzer am Telefon nach den geeignetsten Lebensversicherungspolicen fragen werden&#8220;, sagt Wilson.<\/p>\n<p>Das Erste was Yahoo zur Verbesserung der Suchergebnisse im mobilen Internet unternommen habe, war die komplette Neugestaltung des eigenen Produkts. &#8222;Dabei haben wir praktisch die ersten Produktkonzepte verworfen. Wenn man ein Wort wie &#8218;Apple&#8216; auf dem Desktop eintippt, erh\u00e4lt man 50 oder sogar 60 Mio. Links. Wir arbeiten derzeit an einem vollst\u00e4ndig neu gestalteten Suchsystem. Ziel ist es, damit zu erkennen, welche Antworten die Nutzer wirklich suchen und diese Informationen in klassifizierten Kategorien zur Verf\u00fcgung zu stellen. Wir haben diesen Service in den USA bereits Anfang des Jahres eingef\u00fchrt und im Mai in den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften L\u00e4ndern Europas. An der Produktinnovation arbeiten wir derzeit in Europa und sind sehr darum bem\u00fcht, wesentlich mehr lokale Informationen in unser Suchsystem einzuspeisen. In den n\u00e4chsten drei bis sechs Monaten werden wir mehr lokale Informationen zum Thema Kino, Sport, Restaurants und Gastronomie hinzuf\u00fcgen&#8220;, erl\u00e4utert die Yahoo-Vizepr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p>Die Nummer eins der Such-Unternehmen im mobilen Internet sei in der Regel auch die Nummer eins in der mobilen Werbung. &#8222;In einigen Teilen der Welt ist das leicht und in anderen Teilen der Welt, und dazu geh\u00f6rt auch Deutschland, ist Google auf dem PC eine sehr erfolgreiche Marke. Aber wir verf\u00fcgen \u00fcber ein wirklich revolution\u00e4res Produkt, das \u00fcberall in der Industrie als bestes Mobile Search-Produkt anerkannt ist&#8220;, so Wilson. Es sei in der Branche \u00fcblich, dass einige Anbieter nur Exklusivvertr\u00e4ge abschlie\u00dfen. Daher habe man keine andere Wahl als zu warten, bis diese Vertr\u00e4ge, die manchmal f\u00fcr ein oder zwei Jahre abgeschlossen wurden, ausgelaufen sind. &#8222;Es gibt also einen Zeitpunkt, zu dem es opportun ist, den Versuch zu starten, f\u00fcr die n\u00e4chste Vertragslaufzeit ins Gesch\u00e4ft zu kommen&#8220;, sagt Wilson. Sie ist davon \u00fcberzeugt, dass das mobile Medium das Potenzial hat, zum bedeutendsten Werbemedium aller Zeiten zu werden. &#8222;Es hat wirklich ein unbestritten gro\u00dfes Potenzial: Zun\u00e4chst einmal ist das Telefon ein sehr pers\u00f6nlicher Gegenstand, bei dem man davon ausgehen kann, dass es im Vergleich zum PC haupts\u00e4chlich von derselben Person genutzt wird. Das bedeutet, dass die Ansprache dieser Person bequemer ist, selbst dann, wenn der Name und die Adresse des Nutzers noch nicht bekannt sind. Das Nutzerprofil ist konsistent: Bei der richtigen Ausrichtung und Platzierung der Ads, wird man einen wesentlich h\u00f6heren Grad an Treffer-Relevanz erzielen&#8220;, wei\u00df Wilson (<a href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070924024\" title=\"pressetext ver\u00f6ffentlicht Beitrag zum mobilen Internet\" target=\"_blank\">pressetext.deutschland<\/a>, D\u00fcsseldorf\/Bonn, 24.09.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Yahoo-Vizepr\u00e4sidentin Wilson strebt Marktf\u00fchrung an Die Online-Marketingmesse OMD, die vom 25. bis 26. 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