﻿{"id":422,"date":"2007-10-02T16:35:04","date_gmt":"2007-10-02T15:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/marketing\/mashups-wie-ibm-das-internet-aufmischt-422.html"},"modified":"2007-10-02T16:35:04","modified_gmt":"2007-10-02T15:35:04","slug":"mashups-wie-ibm-das-internet-aufmischt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/mashups-wie-ibm-das-internet-aufmischt-p422.html","title":{"rendered":"Mashups &#8211; Wie IBM das Internet aufmischt"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Spielerischer Umgang mit Web-Inhalten als Ausgangspunkt<\/h2>\n<p>Bis vor kurzem noch als kommerziell wenig interessante Web-2.0-Spielerei abgetan, steht die Entwicklung von Mashup-Tools bei Industriegr\u00f6\u00dfen wie IBM und Intel mittlerweile hoch im Kurs. W\u00e4hrend Intel erst k\u00fcrzlich im Rahmen des Developer Forums den Startschuss zu seinem Mash Maker gegeben hat, bietet IBM mit QEDWiki bereits die dritte Version eines derartigen Mashup-Tools an. Unter Mashup versteht man analog zum englischen Begriff das Zusammenmischen von Online-Inhalten unterschiedlicher Herkunft auf einer Webseite oder in einer Webapplikation. Als bekannteste Beispiele dienen der einfache Einbau von YouTube-Videos oder Google-Maps-Material sowie der Einsatz von Widgets auf personalisierten Webseiten oder Blogs.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Die Entwicklung wird vom spielerischen Umgang mit Web-2.0-Umgebungen getrieben. Ziel ist es, diese Dynamik und Flexibilit\u00e4t in die Gestaltung von Webseiten und Webumgebungen einzubringen, ohne dass der Anwender \u00fcber gro\u00dfartige Programmierkenntnisse verf\u00fcgen muss&#8220;, erkl\u00e4rt Tony Fricko, Emerging-Technologies-Experte bei <a href=\"http:\/\/www.ibm.at\" title=\"Zur Homepage der \u00f6sterreichischen IBM Niederlassung\" target=\"_blank\">IBM<\/a>, im Interview mit pressetext. Als gr\u00f6\u00dftes Problem gilt derzeit, dass zwar zwischen 20 und 30 Industrievertreter an einem entsprechenden Technologieframework f\u00fcr Mashups arbeiten, aber keine industrie\u00fcbergreifende Kooperation zum Entwickeln eines gemeinsamen Standards zustande gekommen ist.<\/p>\n<p>Hoffnung setzt Fricko unter anderem in die <a href=\"http:\/\/www.openajax.org\" title=\"Zur Website der OpenAjax Alliance\" target=\"_blank\">OpenAjax Alliance<\/a>, in der rund 70 Industriegr\u00f6\u00dfen wie IBM, Microsoft und Google vertreten sind. &#8222;Ich denke, dass die derzeitige Situation gar nicht unbedingt auf die Konkurrenzsituation auf dem Markt zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Vielmehr haben viele Unternehmen die Technologie und das Konzept dahinter gleichzeitig f\u00fcr sich entdeckt und loten jetzt die M\u00f6glichkeiten aus&#8220;, so Fricko. IBM arbeite jedenfalls mit Hochdruck an dem Ziel, mit Industriepartnern einen Standard f\u00fcr Mashup-Frameworks zu definieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Intel-Forschungsprojekt <a href=\"http:\/\/mashmaker.intel.com\" title=\"Zum Intel Forschungsprojekt Mash Maker\" target=\"_blank\">Mash Maker<\/a> auf Anwender aller Art abzielt und angetreten ist, die Technologie f\u00fcr den Mainstream zug\u00e4nglich zu machen, verfolgt IBM eine etwas andere Strategie. Vielmehr sucht man nach Wegen, wie die Technologie produktiv von Unternehmen eingesetzt werden kann, um Webauftritte zu optimieren oder neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu erschlie\u00dfen. Ein IBM-Pilotprojekt sieht beispielsweise vor, dass ein Telekom-Anbieter einen SMS-Versandservice mit einer Veranstaltungsplattform und Google Maps verkn\u00fcpft. So k\u00f6nnen registrierte Teilnehmer auf einer Webseite einsehen, wann und wo ein Event stattfindet, welche Personen beabsichtigen vor Ort zu sein und diesbez\u00fcglich kontaktiert werden k\u00f6nnen. Die Verrechnung des eingebauten SMS-Dienstes erfolgt \u00fcber den Telekom-Anbieter. Weitere Informationen zu QEDWiki finden sich <a href=\"http:\/\/services.alphaworks.ibm.com\/qedwiki\" title=\"Weitere Informationen zu QEDWiki finden Sie hier\" target=\"_blank\">hier<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=071002021\" title=\"pressetext publiziert Beitrag zu Mashups von IBM &#038; Co.\" target=\"_blank\">pressetext.austria<\/a>, San Francisco\/Wien, 02.10.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Spielerischer Umgang mit Web-Inhalten als Ausgangspunkt Bis vor kurzem noch als kommerziell wenig interessante Web-2.0-Spielerei abgetan, steht die Entwicklung von Mashup-Tools bei Industriegr\u00f6\u00dfen wie IBM und Intel mittlerweile hoch im Kurs. 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