﻿{"id":3625,"date":"2011-07-22T07:10:51","date_gmt":"2011-07-22T05:10:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=3625"},"modified":"2012-03-11T11:33:49","modified_gmt":"2012-03-11T10:33:49","slug":"interview-mit-den-autoren-von-social-media-buch-follow-me","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/buch\/interview-mit-den-autoren-von-social-media-buch-follow-me-p3625.html","title":{"rendered":"Interview mit den Autoren von Social-Media-Buch Follow me!"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Die beiden Autoren Anne Grabs und&nbsp;Karim-Patrick Bannour beantworteten mir 10 spannende Fragen zu Social-Media-Marketing<\/h2>\n<p>Nach dem ich das Social-Media-Marketing Buch &quot;Follow me!&quot; gelesen, rezensiert und f&uuml;r gut befunden habe und weil ich unglaublich neugierig bin, wollte ich mehr &uuml;ber die Autoren erfahren. Viele Fragen entstanden schon beim Lesen des Buches und nebenbei: Ich wollte einfach mal ein Interview f&uuml;hren. hihihi Schnell eine Mail an die beiden und gefragt &#8211;&nbsp;<span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: rgb(51, 51, 51); font-family: arial, helvetica, clean, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 16px; \">et voil&agrave;&nbsp;<\/span><span class=\"Apple-style-span\">nun k&ouml;nnt Ihr mein Exklusive-Interview mit den Autoren des <\/span><span class=\"Apple-style-span\">Social-Media-Marketing Buches<\/span><span class=\"Apple-style-span\"> lesen. Ziemlich interessant. Lest selbst&hellip;<!--more--><\/span><strong>1.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span><\/strong><strong>Wie seid Ihr auf das Social-Media-Marketing Buch &bdquo;Follow me!&ldquo; gekommen, also wie entwickelte sich die Idee dazu?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Der <strong>Galileo Press Verlag<\/strong> ist mit der Idee im Mai 2010 an uns herangetreten. Der Verlag war auf einen von Karims Gastblogbeitr&auml;gen aufmerksam geworden und hat ihn daraufhin gefragt. Karim hatte dann die Idee, dieses Social-Media-Buch gemeinsam mit Anne zu schreiben. Der Verlag hat ein Grobkonzept erbeten und Ende Juni war klar, dass wir das Social-Media-Buch gemeinsam schreiben.&quot;<\/p>\n<p><strong>2.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>Wie sieht dein\/euer typischer Arbeitstag mit Social-Media-Marketing aus?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Der <strong>Social-Media-Marketing-Arbeitstag<\/strong> beginnt mit einem kurzen Clipping von <strong>Twitter, Facebook, Google+<\/strong> und einigen ausgew&auml;hlten Blogs, um das tagesaktuelle Stimmungsbild zu erfassen. Au&szlig;erdem checken wir unser Social Media Monitoring-Tool. Gleichzeitig geben wir uns dem Informationsstrom hin, um neue, spannende oder kreative Entwicklungen und Trends im Social-Media-Bereich aufzusp&uuml;ren. Spannende Beitr&auml;ge retweeten und teilen wir nat&uuml;rlich auch. \ud83d\ude09 F&uuml;r unsere eigenen Facebook-Seiten versuchen wir immer, besonders relevante Links zu sammeln, daraus werden manchmal auch Blogbeitr&auml;ge entwickelt (f&uuml;r die eigenen Blogs und f&uuml;r unsere Gastbeitr&auml;ge auf anderen Blog). Au&szlig;erdem machen wir ein regelm&auml;&szlig;iges Screening &uuml;ber die Entwicklungen der Facebook-Seiten unserer Kunden, und aller anderen Accounts und Social Media-Pr&auml;senzen, die wir mitbetreuen. H&auml;ufig faven oder bookmarken wir auch Tweets und Links, um zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt darauf zur&uuml;ckzugreifen, beispielsweise in einem Blogbeitrag. Der Google Reader hilft, den &Uuml;berblick &uuml;ber die vielen Blogbeitr&auml;ge zu behalten, die interessant sein k&ouml;nnen und noch gelesen werden wollen.&quot;<\/p>\n<p>Bemerkung von mir: Oh, dann mach ich alles richtig&#8230;l&auml;uft &auml;hnlich ab. Nur das ich f&uuml;rs Schreiben noch Zeit einplanen muss.Im Moment fehlt mir eh die Zeit&#8230;<\/p>\n<p><strong>3.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>Wie viele Tweets oder Posts usw. versendet Ihr\/Du?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;H&auml;ngt von der Social-Media-Plattform ab, aber auf Twitter und Facebook pro Tag ca. 3-5.&quot;<\/p>\n<p><strong>4.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>W&uuml;rdet Ihr behaupten, Facebook ist der gr&ouml;&szlig;te Konkurrent von Google und wird diese Suchmaschine dadurch vom Markt verdr&auml;ngt?<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Ja, Facebook ist ein sehr gro&szlig;er Konkurrent f&uuml;r Google, zumindest was die Zusammenh&auml;nge von Internetnutzung und Userpr&auml;ferenzen betrifft. Unter anderem mit dem Like-Button hat Facebook ein kongeniales Tool entwickelt, dass bei der Usern anerkannt ist und gerne genutzt wird. Dadurch kann Facebook sehr genaue Daten &uuml;ber die Vorlieben und Interessen seiner Nutzer sammeln und durch das Profiling in einen neuen Zusammenhang bringen. Die User verbringen viel Zeit auf Facebook, und Facebook holt sich immer mehr vom Onlinewerbekuchen. Dem versucht Google nun mit Google+ entgegenzutreten. Wenn es Google gelingt, ausreichend viele User (kritische Masse) f&uuml;r sein soziales Netzwerk zu gewinnen und langfristig zu halten, dann sieht der Machtkampf im Web sicher spannend aus: Google vs. Facebook (und Microsoft)&quot;<\/p>\n<p><strong>5<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>Wird Facebook zum Massenmedium, sowie einst eMail oder Handy?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Facebook ist definitiv ein Massenmedium, immerhin hat es das Netzwerk geschafft, etwa 10% der Weltbev&ouml;lkerung (ignorieren wir einmal die Fake-Accounts in Facebook) zu gewinnen. Die Kommunikation via Facebook ersetzt heute schon bei vielen Nutzern die eMail. Facebook verzeichnet zudem die h&ouml;chste Verweildauer unter den beliebtesten Webseiten in Deutschland. Sie betr&auml;gt durchschnittlich etwa 2,5 Minuten, zum Vergleich verweilt ein Nutzer in YouTube gerade einmal 56 Sekunden im Durchschnitt. Die Facebook-Nutzung wird durch Smartphones verst&auml;rkt, denn Facebook geh&ouml;rt zu den beliebtesten Apps der Smartphone-Nutzer.&quot;<\/p>\n<p>Bemerkung von mir: Das Android-App f&uuml;r Facebook ist aber alles andere als toll&#8230; seit dem neuen Update, wird dem App erlaubt SMS zu versenden. \ud83d\ude41<\/p>\n<p><strong>6.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>Welche Social-Media-Dienste sind Eurer Meinung nach die &bdquo;must-have&ldquo; Dienste aus heutiger Sicht f&uuml;r Unternehmer?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Wenn wir uns kurz das Social Media Prisma ins Ged&auml;chtnis rufen, wissen wir, dass die Social Media Tools sehr vielf&auml;ltig sind und einem st&auml;ndigen Wandel unterliegen. Nat&uuml;rlich ist Facebook aufgrund seiner Nutzerzahl h&auml;ufig unumg&auml;nglich f&uuml;r Unternehmen, aber auch dort findet man nicht jede Zielgruppe. Die Frage ist daher nur im Hinblick auf die Zielgruppe und Social Media-Ziele des Unternehmens zu beantworten. M&ouml;glicherweise erreicht der Unternehmer seine Nische besser &uuml;ber ein anderes Tool. Im Moment erfreuen sich Foto-Anwendungen am Smartphone, wie zum Beispiel &bdquo;Instagram&ldquo;, gro&szlig;er Beliebtheit. &nbsp;Und m&ouml;glicherweise l&auml;sst sich das, was das Unternehmen zu sagen hat, besser visuell erkl&auml;ren. Dann ist es sinnvoll auch solche Anwendungen, die ganz im Sinne von Social Media wie eine Community aufgebaut ist, auszuprobieren.<\/p>\n<p>Gro&szlig;en Unternehmen sei nat&uuml;rlich eine gute Monitoring-Software, am besten aus dem deutschsprachigen Raum, zu empfehlen. Dadurch erfahren Unternehmen nicht nur, wo, wie und wann &uuml;ber ihre Marke kommuniziert wird, sondern auch nach welchen Produkten und Services sie suchen. &quot;<\/p>\n<p><strong>7.<span class=\"Apple-tab-span\" style=\"white-space:pre\"> <\/span>Was r&auml;t Ihr Unternehmer, die in Social-Media einsteigen wollen, aber noch keine gro&szlig;en Kapazit&auml;ten hierf&uuml;r haben. Lieber mit nur einem Dienst einsteigen (mit welchen?) oder\/und auch mit anderen Diensten, um dort zumindest einen Account anzulegen.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>&quot;Unternehmen mit kleinem Budget sollten auch klein anfangen und ein Social-Media-Tool w&auml;hlen, mit dem sie nicht nur gut umgehen, sondern sich auch identifizieren k&ouml;nnen. Die sehr offene Kommunikation via Facebook und Blogs, die Kommentare und Bewertungen zul&auml;sst, ist f&uuml;r manchen Firmenchef oder Abteilungsleiter zun&auml;chst sehr ungewohnt. Oder die PR-Abteilung versucht, auf Teufel komm raus, ihre Pressetexte in Social Media zu pressen und verprellen dabei die Kunden, die es gewohnt sind, aktiviert zu werden und mitreden zu k&ouml;nnen. Auch wenn es Bedenken gibt, k&ouml;nnen sich Unternehmen langsam an ihre Zielgruppe im Social Web herantasten, ausprobieren welche Beitr&auml;ge gut angekommen, was sich die Kunden w&uuml;nschen, denn das direkte Feedback gibt Hinweise darauf, wie sich die Marke im Social Web pr&auml;sentieren muss. Das klingt ein wenig nach Trial and Error-Prinzip, ist aber viel mehr ein chancenreiches Ann&auml;hern an eine kundenorientierte Kommunikation. &quot;<br \/>\n\t&nbsp;<\/p>\n<p><strong>8. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Welchen Teil des Social-Media-Marketing verwendest du\/ihr pers&ouml;nlich am liebsten?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Anne: &quot;Kampagnen entwerfen!&quot;<\/p>\n<p>Karim: &quot;Eigentlich alles!&quot;<br \/>\n\t&nbsp;<\/p>\n<p><strong>9. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Was wolltet Ihr als Kind mal werden?&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Anne: &quot;Ballett&auml;nzerin&quot;<\/p>\n<p>Karim: &quot;Pilot&quot;<br \/>\n\t&nbsp;<\/p>\n<p><strong>10. &nbsp; Wie habt Ihr das Internet das erste Mal erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Anne: &quot;Oh; das ist schon lange her. Ich muss an dieser Stelle meine Mutter lobend erw&auml;hnen, die mir einen Computer mit 15 gekauft hat, denn ich dann auseinander geschraubt und wieder zusammengebaut habe. Und ich erinnere mich noch ganz genau an das &bdquo;brrrr-trrrr-dedum-dedum&ldquo;-Modemger&auml;usch, bei Verbindungsaufbau.&quot;<\/p>\n<p>Karim: &quot;Das erste Mal in den 1980er Jahren, als ein Freund von mir mit seinem Commodore 64 und analogem Modem (wo man den Telefonh&ouml;rer drauflegte und mit Tonsignalen &uuml;bertrug) ein Datenpaket mit einem anderen C64-User teilte. Selbst aktiv wurde ich 1994 als es die ersten halb&ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Internetterminals in Salzburg gab und ich stundenlang vor dem Computer stand und die Welt entdeckte.&quot;<\/p>\n<p>Ich muss auch meinen &quot;Senf&quot; dazu geben: &quot;Ich hab es auch &auml;hnlich wie Karim erlebt. Mit meinem Gro&szlig;vater auf dem C64 via Modem ins BTX eingew&auml;hlt und auf T-Com zugegriffen.&quot;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wow, vielen Dank an Euch beiden. Es hat richtig Spa&szlig; gemacht und es war eine tolle Zusammenarbeit. Jetzt fallen mir gleich wieder Fragen ein, ohje. Vielleicht ein anderes Mal. Ich muss jetzt auch noch mein neues Manuskript fertig stellen. Puh, bin schon im Zeitr&uuml;ckstand. M&ouml;chte es bis n&auml;chste Woche geschafft haben, damit wir endlich etwas Ferien machen k&ouml;nnen. Bei uns in Bayern beginnen die erst im August. Dann fahren wir nach Hamburg, jipiihh.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Die beiden Autoren Anne Grabs und&nbsp;Karim-Patrick Bannour beantworteten mir 10 spannende Fragen zu Social-Media-Marketing Nach dem ich das Social-Media-Marketing Buch &quot;Follow me!&quot; gelesen, rezensiert und f&uuml;r gut befunden habe und weil ich unglaublich neugierig bin, wollte ich mehr &uuml;ber die Autoren erfahren. 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