﻿{"id":351,"date":"2007-07-11T23:36:18","date_gmt":"2007-07-11T22:36:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/virenbefall-vorbeugen-tipps-zum-schutz-vor-viren-w\u00fcrmern-und-trojanern-351.html"},"modified":"2007-07-11T23:36:18","modified_gmt":"2007-07-11T22:36:18","slug":"virenbefall-vorbeugen-tipps-zum-schutz-vor-viren-w%c3%bcrmern-und-trojanern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/virenbefall-vorbeugen-tipps-zum-schutz-vor-viren-w%c3%bcrmern-und-trojanern-p351.html","title":{"rendered":"Virenbefall vorbeugen &#8211; Tipps zum Schutz vor Viren, W\u00fcrmern und Trojanern"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<ol>\n<li>F\u00fchren Sie regelm\u00e4\u00dfig eine Datensicherung durch?<\/li>\n<li>Verwenden Sie den Internet Explorer als Standard-Internetbrowser?<\/li>\n<li>Haben Sie eine Antiviren-Software installiert?<\/li>\n<li>Wird das Viren-Suchprogramm mit aktuellem Pattern auch eingesetzt?<\/li>\n<li>Ist die laufende \u00dcberwachung durch den Virenscanner eingeschalten?<\/li>\n<li>Pr\u00fcfen Sie per eMail oder Internet eingehende Dateien auf Viren?<\/li>\n<li>Setzt das Viren-Schutzprogramm die Makro-Virenerkennung ein?<\/li>\n<li>Sind aktuelle Windows XP und Internet Browser Updates eingespielt?<\/li>\n<li>Haben Sie eine virenfreie Boot- und Notfalldiskette erstellt?<\/li>\n<li>Surfen Sie oder Ihre Kinder mit Administratorrechten im Internet?<\/li>\n<li>Ist eine Hard- oder Softwarefirewall konfiguriert?<\/li>\n<li>Sind die wichtigsten BIOS-Sicherheitsmechanismen aktiviert?<\/li>\n<\/ol>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Gefahrenpotenziale<\/h2>\n<h4>Tipp 1: F\u00fchren Sie je nach Sicherheitsbedarf, regelm\u00e4\u00dfige Datensicherungen durch!<\/h4>\n<p>Um Datenverluste zu vermeiden muss regelm\u00e4\u00dfig eine Sicherung der wichtigsten selbsterstellten Dateien und individuellen Konfigurationsdateien durchgef\u00fchrt werden. Abh\u00e4ngig von der Menge und Wichtigkeit der Daten, sowie vom m\u00f6glichen Schadenspotential bei einem Datenverlust sollten Sie ein Datensicherungskonzept erstellen. Sie selbst legen fest, wie oft Sie sichern (Zeitintervall: t\u00e4glich, w\u00f6chentlich, monatlich), wie viele Datentr\u00e4ger Sie aufbewahren (Anzahl Datentr\u00e4ger: die letzten drei Monatssicherungen und eine Jahressicherung), was Sie sichern (Datenbestand: ganze Partitionen oder nur einzelne Verzeichnisse) und das Speichermedium selbst (Medium: Band, CD, DVD, Diskette).<\/p>\n<h4>Tipp 2: Installieren Sie Mozilla Firefox als alternativen Standardbrowser!<\/h4>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Computer Sicherheit stammt aus dem Internet. Meist wird aus Unwissenheit mit den oft unzureichenden Standardeinstellungen gesurft, die aktive Elemente, wie Java, JavaScript und ActiveX erlauben. Aufgrund des gro\u00dfen Marktanteils bietet der Microsoft Browser eine gro\u00dfe Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr Sch\u00e4dlinge. Zum Teil massive Sicherheitsl\u00fccken und das momentan noch mangelhafte Sicherheitskonzept des Internet Explorers 6.x haben sogar das BSI (Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik) zu der Empfehlung kommen lassen, einen anderen Internet Browser zu installieren. Besonders zu empfehlen ist als kostenloses Open Source Programm der Mozilla Firefox, f\u00fcr den es eine Vielzahl von Erweiterungen und Erg\u00e4nzungen gibt.<\/p>\n<h4>Tipp 3: Installieren Sie auf jedem Rechner AntiVir als Viren-Schutzsoftware!<\/h4>\n<p>Damit Computerviren \u00fcberhaupt erst Zugang zu Ihrem Rechner bekommen, ist eine Daten\u00fcbertragung oder ein Austausch von Datentr\u00e4gern erforderlich. Das kann \u00fcber eine Netzwerk- oder Telefonverbindung oder \u00fcber Datentr\u00e4ger, wie Disketten oder CD-ROMs stattfinden. Ein f\u00fcr den Privatgebrauch geeignetes, aktuelles und residentes Viren-Suchprogramm gew\u00e4hrleistet einen maximalen Schutz vor solchen Eindringversuchen.<\/p>\n<h4>Tipp 4: Das Viren-Suchprogramm monatlich aktualisieren und nutzen!<\/h4>\n<p>Auf dem Rechner muss das installierte Antiviren-Programm mindestens einmal monatlich aktualisiert werden. Dazu wird entweder manuell oder automatisch, je nach Konfigurationseinstellung, \u00fcber das Internet das neueste Patternfile mit den aktuellen Virensignaturen heruntergeladen. Ohne diese Aktualisierung ist die Schutzsoftware gar nicht in der Lage, die neuesten Computer-Viren zuverl\u00e4ssig zu erkennen. In der Regel reicht es f\u00fcr den Heimgebrauch aus, alle zwei Wochen eine vollst\u00e4ndige Virensuche des ganzen Rechners durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h4>Tipp 5: Das Viren-Schutzprogramm sollte resident im Hintergrund arbeiten!<\/h4>\n<p>Ein Viren-Schutzprogramm, das speicherresident arbeitet, wird beim Start des Rechners in den Speicher geladen und bleibt dort bis zum Ausschalten aktiv. Dort arbeitet es gewisserma\u00dfen im Hintergrund, was die Sicherheit selbst und den transparenten Umgang mit dem Schutzprogramm erh\u00f6ht. Wird ein Virus gefunden, z.B. beim \u00d6ffnen, Kopieren, Drucken oder Entpacken einer Datei, wird die betroffene Datei f\u00fcr den Zugriff gesperrt. Also am besten die Konfiguration, nutzen bei der alle Lese- und Schreibaktivit\u00e4ten auf der lokalen Festplatte, mit der so genannten W\u00e4chter-, Monitor- oder Guard-Funktion des Virenscanners, laufend \u00fcberwacht werden. Achten Sie aber darauf, dass stets nur ein Hintergrundw\u00e4chter aktiv ist, arbeiten mehrere gleichzeitig k\u00f6nnen sie sich gegenseitig blockieren oder das System zum Absturz bringen.<\/p>\n<h4>Tipp 6: Per eMail-Anhang oder Download eingehende Dateien zuerst abspeichern!<\/h4>\n<p>Vermeiden Sie Dateianh\u00e4nge zu eMails direkt zu \u00f6ffnen, wenn die Betreffzeile oder der Inhalt der Mail fragw\u00fcrdig oder seltsam erscheint. Gleiches sollten Sie beim Internetdownload aus unzuverl\u00e4ssigen oder unbekannten Quellen beachten. F\u00fcr beide F\u00e4lle gilt, speichern Sie Dateien immer zuerst auf Ihre Festplatte oder noch besser auf einem externen Speichermedium wie Diskette oder ZIP-Laufwerk. Denn erst dann kann die Antiviren-Software aktiv werden und die Datei testen.<\/p>\n<h4>Tipp 7: Im Viren-Schutzprogramm die Makro-Virenerkennung einschalten!<\/h4>\n<p>Gute Virenprogramme enthalten eine leistungsf\u00e4hige Makrovirenheuristik. Dazu werden eingehende Dateien beim Datentr\u00e4geraustausch oder bei der elektronischen \u00dcbermittlung einer Viren-Pr\u00fcfung unterzogen. Dies gilt dann auch f\u00fcr solche Dateien, die eine Makrosprache unterst\u00fctzen, z.B. Word, PowerPoint, Excel, AmiPro, usw. Hilfreich kann es in diesem Zusammenhang sein, empfangene Dateien vorab mit so genannten Viewern zu \u00f6ffnen, die die Ausf\u00fchrung von Makros nicht zulassen. Also k\u00fcnftig Dokumente bevorzugt im RTF-Format austauschen, da hierzu keine Makrosprache existiert.<\/p>\n<h4>Tipp 8: Laufend aktuelle Windows XP und Internet Browser Updates einspielen!<\/h4>\n<p>Verwenden Sie stets die aktuellsten Programmversionen, des Betriebssystems, des Internet-Browsers und des eMail-Programms. F\u00fchren Sie mindestens viertelj\u00e4hrlich alle verf\u00fcgbaren Sicherheitsupdates durch. Von Microsoft stehen dazu alle wichtigen Windows Updates zur Verf\u00fcgung, um sicherheitsrelevante Erg\u00e4nzungen des Betriebssystems einzuspielen. An jedem zweiten Mittwoch eines Monats werden am so genannten Microsoft Patchday, eine Reihe wichtiger Security Bulletins und Updates f\u00fcr die Windows- und Office-Familie ver\u00f6ffentlicht. Halten Sie Ihr Computer-System immer auf dem neuesten Stand, wenn es um den Internetbrowser und das eMail-Programm geht. Daher mein Tipp, immer die neuesten sicherheits- und stabilit\u00e4tsverbessernden Updates einzubinden. Dies ist \u00fcbrigens auch f\u00fcr die installierten Treiber sinnvoll.<\/p>\n<h4>Tipp 9: Richten Sie ein Benutzerkonto mit eingeschr\u00e4nkten Rechten ein!<\/h4>\n<p>F\u00fcr das Surfen im Internet, im Grunde sogar grunds\u00e4tzlich sobald Kinder den gleichen Rechner nutzen, ist es wichtig ein Benutzerkonto mit eingeschr\u00e4nkten Rechten zu verwenden. Einerseits kann Ihr Nachwuchs nicht jedes herunter geladen Programm installieren. Anderseits nehmen Sie einem Angreifer die M\u00f6glichkeit grundlegende Ver\u00e4nderungen an Ihrem Rechner vorzunehmen. Bei Windows XP Prof. gibt es hierf\u00fcr lokale Benutzer und Gruppen. Anwender von Windows XP Home m\u00fcssen sich mit dem Applet Benutzerkonten in der Systemsteuerung begn\u00fcgen, bei dem nur zwei Benutzertypen verf\u00fcgbar sind, der Administrator und der eingeschr\u00e4nkte Anwender.<\/p>\n<h4>Tipp 10: Sperren Sie den Datenverkehr der Firewall f\u00fcr bestimmte Ports &#038; Anwendungen!<\/h4>\n<p>Sehr gerne verwechseln viele PC-Einsteiger eine Firewall mit einem Schutzmechanismus gegen Viren. Eine Firewall hat jedoch die wesentliche Aufgabe ungewollten Datenverkehr, verursacht beispielsweise durch Trojaner, zwischen einem lokalen Netz oder Einzelplatzrechner (LAN) und dem Internet (WAN) zu kontrollieren. Teure Content-Filter \u00fcberpr\u00fcfen die Inhalte der Pakete selbst und nicht nur die Quell- oder Zieladresse des Pakets. Solche Aufgaben k\u00f6nnen z.B. das Filtern von Spam-eMails, das L\u00f6schen von Viren-eMails, das Herausfiltern von vertraulichen Firmeninformationen oder von aktiven Inhalten aus HTML-Seiten sein. Preiswerte Paketfilter hingegen sperren bestimmte Ports f\u00fcr die Besucher aus dem Internet. Die g\u00e4ngigen ISDN-\/DSL-Router im Heimbereich geh\u00f6ren dieser Kategorie an. Sie sollten grunds\u00e4tzlich zuerst alle Ports sperren und sukzessive alle notwendigen Ports, also im Grunde die Ein-\/Ausgangst\u00fcren, \u00f6ffnen. Wichtig sind der Posteingangs- (POP3, Port 110) und Postausgangsserver (SMTP, Port 25) f\u00fcr den eMail-Verkehr, Port 21 f\u00fcr den Datenaustausch mittels FTP, sowie Port 80 zum Surfen im Internet. Als Software- bzw. Personal-Firewall ist ZoneLabs f\u00fcr erfahrene User zu empfehlen. Mit diesem Tool legen Sie fest welche Anwendungen von Ihrem Heim-PC aus auf das Internet zugreifen d\u00fcrfen und welche nicht bzw. umgekehrt.<\/p>\n<h4>Tipp 11: Erstellen Sie eine virenfreie Boot- und Notfalldiskette!<\/h4>\n<p>F\u00fcr den Notfall m\u00fcssen Sie eine Bootdiskette erstellen, die garantiert virenfrei ist. Bei einem auftretenden Virenbefall kann diese Diskette sehr hilfreich sein, um wieder Zugang zum Rechner zu bekommen. H\u00e4ufig bietet diese Arbeit auch die installierte Viren-Schutzsoftware an. Vergessen Sie jedoch nicht die Diskette mechanisch mit Schreibschutz zu versehen.<\/p>\n<h4>Tipp 12: Aktivieren Sie im BIOS die wichtigsten Sicherheitsmechanismen!<\/h4>\n<p>Falls Sie sich damit auskennen, sollten Sie die in modernen BIOS-Varianten angebotenen Sicherheitsmechanismen nutzen. Beachten Sie allerdings, dass eine unsachgem\u00e4\u00dfe Nutzung schwerwiegende Sch\u00e4den verursachen kann. Mit Aktivierung des Passwortschutzes k\u00f6nnen gerade die j\u00fcngeren Kinder davon abgehalten werden, Unfug im BIOS zu treiben. Zu empfehlen ist auch die Boot-Reihenfolge anzupassen. Es sollte immer zuerst von der Festplatte gebootet werden, z.B. also &#8222;C, CDROM, A&#8220; einstellen. Dies sch\u00fctzt vor Virusinfektionen, falls man versehentlich eine Diskette mit infiziertem Boot-Virus im Floppylaufwerk l\u00e4sst. Dies gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr virenverseuchte CD-Rohlinge. N\u00fctzlich ist auch die Viren-Warnfunktion, die vor dem Ver\u00e4ndern des Bootsektors auf Disketten eine Best\u00e4tigung verlangt (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lernplattform.eu\/checklisten\/virenbefall-vorbeugen\/\" title=\"Tipps zum Schutz vor Viren, W\u00fcrmern und Trojanern\" target=\"_blank\">Lernplattform<\/a>).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>F\u00fchren Sie regelm\u00e4\u00dfig eine Datensicherung durch? Verwenden Sie den Internet Explorer als Standard-Internetbrowser? Haben Sie eine Antiviren-Software installiert? Wird das Viren-Suchprogramm mit aktuellem Pattern auch eingesetzt? Ist die laufende \u00dcberwachung durch den Virenscanner eingeschalten? Pr\u00fcfen Sie per eMail oder Internet eingehende Dateien auf Viren? Setzt das Viren-Schutzprogramm die Makro-Virenerkennung ein? 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