﻿{"id":339,"date":"2007-06-26T23:28:56","date_gmt":"2007-06-26T22:28:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/handys-im-museum-bitte-anschalten-339.html"},"modified":"2007-06-26T23:28:56","modified_gmt":"2007-06-26T22:28:56","slug":"handys-im-museum-bitte-anschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/handys-im-museum-bitte-anschalten-p339.html","title":{"rendered":"Handys im Museum &#8211; Bitte anschalten!"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Centre Georges Pompidou l\u00e4sst Besucher Kunst per Mobiltelefon kommentieren<\/h2>\n<p>Mit &#8222;Ligne de temps&#8220; bittet das <a href=\"http:\/\/www.centrepompidou.fr\" title=\"Zur Website des Centre Georges Pompidou\" target=\"_blank\">Centre Georges Pompidou<\/a> in Paris ab 1. Dezember in einer ersten \u00f6ffentlichen Testreihe seine Besucher, die Handys eingeschaltet zu lassen und Ausstellungen \u00fcber mobile Videos zu kommentieren (taggen). Vom Geist des Web 2.0 erfasst, wagt das Institute of Research and Innovation (IRI) der gro\u00dfen Kulturinstitution, das bereits seit 20 Jahren mobile Praktiken erforscht, mit diesem Projekt an die \u00d6ffentlichkeit zu gehen. &#8222;Es geht nicht nur um user generated content oder den Kontext von Web 2.0, sondern um Media Enrichment durch den Amateur&#8220;, erkl\u00e4rt Vincent Puig, Forscher am IRI, im Gespr\u00e4ch mit pressetext.<!--more--><\/p>\n<p>Im Zentrum von &#8222;ligne de temps&#8220; stehen Filme, aus denen die Besucher mit ihrem Handy einzelne Szenen herausfotografieren. Diese Szenen werden auf eine Webseite hochgeladen, wo sie mit weiteren Kommentaren, etwa mit der Stimme des Besuchers synchronisiert werden. Auf diese Weise entstehen hypermediale Kommentarstr\u00e4nge, \u00e4hnlich wie bei Blogs, die jedoch nur textuell sind. &#8222;Die Innovation hier ist, dass Anmerkungen nicht nur auf fixe Bilder beschr\u00e4nkt bleiben, sondern der Eindruck einer einzelnen Szene eingefangen werden kann&#8220;, betont Puig.<\/p>\n<p>Auch ein Business-Modell schwebt den Erfindern von &#8222;ligne de temps&#8220; bereits vor. &#8222;Wir glauben an das Video-on-Demand-Prinzip, bei dem die Filme mit Anmerkungen von Usern als Bonusmaterial angereichert sind&#8220;, sagt Puig. Dies sei jedoch noch Zukunftsmusik, denn der Markt sei aufgrund des noch zu geringen Angebotes nicht reif daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen der ersten Testdurchl\u00e4ufe von &#8222;ligne de temps&#8220; w\u00e4hrend der Samual-Beckett-Ausstellung im Centre Pompidou, die Montag zu Ende ging, seien \u00e4u\u00dferst positiv gewesen. &#8222;Von der \u00d6ffentlichkeit bis hin zu den Museumsmanagern waren alle durchwegs begeistert von dem Projekt&#8220;, bemerkt Puig. Interessiert zeigen sich insbesondere Teilnehmer des <a href=\"http:\/\/www.festivalpocketfilms.fr\" title=\"Zur Homepage des Pocket Film Festival\" target=\"_blank\">Pocket Film Festival<\/a>, das dieses Jahr zum dritten Mal Anfang Juni abgehalten wurde. Bei diesem speziellen Filmfestival werden kurze Filme, die auf Handys festgehalten wurden, in mehreren Kategorien ausgezeichnet. &#8222;Bei dem Festival geht es darum, neue Formate f\u00fcr Inhalte zu erfinden, die speziell ein passendes Design f\u00fcr das Handy haben&#8220;, so Puig. Dieses Jahr langten \u00fcber 300 mobile Video-Kurzfilme beim Pocket Film Festival ein (<a href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070626004\" title=\"Pressenachricht auf pressetext zu franz\u00f6sischem Museum\" target=\"_blank\">pressetext.austria<\/a>, Paris, 26.06.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Centre Georges Pompidou l\u00e4sst Besucher Kunst per Mobiltelefon kommentieren Mit &#8222;Ligne de temps&#8220; bittet das Centre Georges Pompidou in Paris ab 1. 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