﻿{"id":325,"date":"2007-06-07T08:53:52","date_gmt":"2007-06-07T07:53:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/marketing\/radiostationen-verscherbeln-werbezeiten-auf-ebay-325.html"},"modified":"2007-06-07T08:53:52","modified_gmt":"2007-06-07T07:53:52","slug":"radiostationen-verscherbeln-werbezeiten-auf-ebay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/radiostationen-verscherbeln-werbezeiten-auf-ebay-p325.html","title":{"rendered":"Radiostationen verscherbeln Werbezeiten auf eBay"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>2.300 US-Sender nehmen an Projekt teil<\/h2>\n<p>Das Online-Auktionshaus <a href=\"http:\/\/www.ebay.com\" target=\"_blank\">eBay<\/a> erm\u00f6glicht Radiosendern in den USA ab sofort das Versteigern von Offline-Werbezeiten. Im Zuge einer Partnerschaft mit Bid4Spots, einem jungen Unternehmen f\u00fcr Radiowerbung, werden sich rund 2.300 Sender an der Autkion bei Ebay beteiligen und ihre Werbezeiten anbieten. Das Projekt l\u00e4uft \u00fcber die Spezialseite &#8222;Ebay Media Marketplace&#8220;, \u00fcber die Ebay auch Kabelfernsehwerbung versteigern will. Das Internet-Auktionshaus will sich laut Wall Street Journal-Bericht eine bestimmte Summe aus den Versteigerungen einbehalten. Details \u00fcber konkrete Betr\u00e4ge wurden nicht genannt. Mit der Aktion will Ebay ein weiteres Mal seine Konkurrenzf\u00e4higkeit gegen\u00fcber Google st\u00e4rken.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n&#8222;Wir hatten eine solche \u00dcberlegung lokal bislang noch nicht. Grunds\u00e4tzlich spricht aber nat\u00fcrlich nichts dagegen&#8220;, sagt Uschi Mayer, Pressesprecherin Ebay \u00d6sterreich, auf Nachfrage von pressetext. Wenn Radiosender auf eBay zukommen w\u00fcrden, w\u00e4re das Unternehmen f\u00fcr Gespr\u00e4che in diese Richtung immer bereit, f\u00fcgt Mayer hinzu. Ebay hatte in den USA vor einigen Monaten bereits den Versuch gestartet, Werbezeiten f\u00fcr Kabelsender zu versteigern, allerdings konnte das Vorhaben bisher nicht umgesetzt werden. Mehrere TV-Sender legten ihr Veto gegen die Werbezeit-Auktionen ein, da sie f\u00fcrchteten, diese w\u00fcrden einen Preisverfall der Werbepreise nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Konkurrent Google hatte Anfang April angek\u00fcndigt, Werbung von mehr als 675 Radiosendern des Medienkonzerns Clear Channel Communications verkaufen zu wollen. Au\u00dferdem wurden Versuche gestartet, mit Werbung f\u00fcr Zeitungen und Fernsehsender Geld zu scheffeln. Mittlerweile zeigen immer mehr &#8211; auch kleinere &#8211; Onlinefirmen Interesse am 20 Mrd. Dollar schweren Radiobusiness. Viele Sender sind aber immer noch skeptisch, weil sie f\u00fcrchten, dass genau diese Unternehmen ihnen am Ende das Gesch\u00e4ft wegnehmen.<\/p>\n<p>Generell hat das Medium Radio derzeit einige Schwierigkeiten sein Werbegesch\u00e4ft zu erweitern. Eine Marktflaute aufgrund der boomenden Internetwirtschaft hat ihre Spuren hinterlassen. Um den Anschluss nicht komplett zu verlieren bzw. ihn wieder zu erlangen, \u00fcberlegen nun viele Radiosender &#8211; wenn auch mit einigen Bedenken &#8211; die eine oder andere Partnerschaft mit Internetriesen wie Google und eBay (<a href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070606017\" target=\"_blank\">pressetext.austria<\/a>, San Jose\/Wien, 06.06.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>2.300 US-Sender nehmen an Projekt teil Das Online-Auktionshaus eBay erm\u00f6glicht Radiosendern in den USA ab sofort das Versteigern von Offline-Werbezeiten. 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