﻿{"id":310,"date":"2007-05-15T08:22:04","date_gmt":"2007-05-15T07:22:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/forscher-entwickeln-spamfilter-f\u00fcr-voip-310.html"},"modified":"2007-05-15T08:22:04","modified_gmt":"2007-05-15T07:22:04","slug":"forscher-entwickeln-spamfilter-f%c3%bcr-voip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/forscher-entwickeln-spamfilter-f%c3%bcr-voip-p310.html","title":{"rendered":"Forscher entwickeln Spamfilter f\u00fcr VoIP"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Effiziente Prognosetools und zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr Spammer<\/h2>\n<p>Wissenschaftler des Instituts f\u00fcr Informatik an der <a target=\"_blank\" title=\"Informationen zur Universit\u00e4t Potsam Fachbereich Informatik\" href=\"http:\/\/www.cs.uni-potsdam.de\">Universit\u00e4t Potsdam<\/a> arbeiten an einer Schutzl\u00f6sung gegen unerw\u00fcnschte Anrufe \u00fcber VoIP (Spam over IT &#8211; SPIT). Derzeit werden Filterl\u00f6sungen entwickelt, die einen besseren Schutz gew\u00e4hrleisten sollen, indem prognostiziert wird, ob ein eingehendes Telefonat ein Werbeanruf ist. Der zweite Ansatz ist, dass der Angerufene entstandene Kosten einfordern kann, wenn er einen Spam-Anruf erh\u00e4lt. Damit sollen die unerw\u00fcnschten Werbeanrufe f\u00fcr den Spammer teuer und somit unattraktiv gemacht werden.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Der erste Schritt bei der Spam-Erkennung ist die Analyse des Telefonieverhaltens des Anrufers&#8220;, meint der Forscher Stefan Liske im Gespr\u00e4ch mit pressetext. \u00dcber dieses kann der VoIP-Provider nun eine Prognose erstellen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich um einen Spam-Anruf handelt. Diese Informationen werden an den Angerufenen weitergegeben, der schlie\u00dflich entscheidet, ob er das Gespr\u00e4ch mit Kosten belegen will. &#8222;Allein durch die Reaktion des Anrufers auf die Kostenansage, kann wiederum auf dessen Absichten r\u00fcckgeschlossen&#8220;, so Liske. Auf diese Weise wird ein Reputationssystem aufgebaut, das Spammer zuverl\u00e4ssig erkennen soll.<\/p>\n<p>Die Software wurde auf der Grundlage bereits bekannter Abwehrma\u00dfnahmen programmiert und lasse sich leicht auf bestehende VoIP-Architekturen \u00fcbertragen, hei\u00dft es in einer Aussendung der Universit\u00e4t. Sie bestehe aus einer Sammlung von Softwarekomponenten und erm\u00f6glicht es dem Telefonie-Anbieter, eine Spamanruf-Prognose f\u00fcr anstehende Gespr\u00e4che abzugeben, ohne dass es zu einer merklichen Verz\u00f6gerung im Gespr\u00e4chsaufbau kommt. Das Anti-SPIT-Tool richtet sich an gro\u00dfe Anbieter von VoIP-Diensten, die mithilfe der L\u00f6sung ihre eigenen VoIP-Angebote verbessern und ihre Kunden vor der drohenden Spam-Lawine sch\u00fctzen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Umsetzung der Funktionalit\u00e4ten m\u00fcssen Anbieter und Kunden lediglich ein Update der Software ihrer VoIP-Ger\u00e4te vornehmen. Ein Umtausch von Hardware sei nicht notwendig, hei\u00dft es. Dar\u00fcber hinaus sollen die Erkenntnisse der Forschungsarbeit auch f\u00fcr alle kleineren Unternehmen interessant sein, die sich in naher Zukunft auf VoIP-Telefonie umsteigen wollen.<\/p>\n<p>Ein effektives Vorgehen gegen Spammer wird zudem im Rahmen von Diplomarbeiten gesucht. Gegenstand der Studien sind Methoden, mit denen sich Nutzer gegen Spamangriffe am VoIP-Telefon wehren k\u00f6nnen. Weitere Aspekte der aktuellen Forschung betreffen die Nachweisbarkeit der Telefonate, die Funktion der Internetdienstanbieter als zwischengelagerter Inkassodienstleister sowie die Identit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung der Kunden, etwa durch den Einsatz von SmartCards (<a target=\"_blank\" title=\"pressetext schreibt \u00fcber Spamfilter f\u00fcr VoIP\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070514026\">pressetext.austria<\/a>, Potsdam, 14.05.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Effiziente Prognosetools und zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr Spammer Wissenschaftler des Instituts f\u00fcr Informatik an der Universit\u00e4t Potsdam arbeiten an einer Schutzl\u00f6sung gegen unerw\u00fcnschte Anrufe \u00fcber VoIP (Spam over IT &#8211; SPIT). 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