﻿{"id":297,"date":"2007-04-24T19:12:52","date_gmt":"2007-04-24T18:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/it-sicherheit-mittelstand-hat-nachholbedarf-297.html"},"modified":"2007-04-24T19:12:52","modified_gmt":"2007-04-24T18:12:52","slug":"it-sicherheit-mittelstand-hat-nachholbedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/it-sicherheit-mittelstand-hat-nachholbedarf-p297.html","title":{"rendered":"IT-Sicherheit &#8211; Mittelstand hat Nachholbedarf"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Mitarbeiter werden zu wenig geschult<\/h2>\n<p>Die IT-Sicherheit bleibt eine der wichtigsten Baustellen deutscher Unternehmen. Einer Umfrage der Fachzeitschrift <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website der Fachzeitschrift WIK\" href=\"http:\/\/www.wik.info\">WIK<\/a> und des Arbeitskreises Sicherheit der deutschen Wirtschaft unter 208 Unternehmen zufolge, erwarten 87 Prozent der befragten Sicherheitschefs eine Etatsteigerung bei der IT-Sicherheit.<\/p>\n<p>&#8222;Konkret bef\u00fcrchten die Unternehmen nicht nur zerst\u00f6rerischen Virenbefall in ihren Computern, sondern auch das elektronische Ausspionieren von Daten, Datendiebstahl und Produktpiraterie. Das Angstgef\u00fchl bei den f\u00fcr den Betriebsschutz Verantwortlichen hat wieder zugenommen&#8220;, berichtet die Koblenzer Rhein-Zeitung. Demnach erwarten drei Viertel der Befragten &#8222;eine Zunahme der allgemeinen Gef\u00e4hrdung der Wirtschaft, und eine Mehrheit von 54 Prozent rechnet auch damit, dass die eigenen Ausgaben deshalb erh\u00f6ht werden m\u00fcssen. Bei den nachgefragten Sicherheitsprodukten rangieren Biometrie zur besseren Zugangskontrolle, elektronische Schlie\u00dftechniken, Video\u00fcberwachung und Verschl\u00fcsselungstechnologien ganz oben. Auch die neuen M\u00f6glichkeiten der Fahrzeugortung per GPS sind in den Vordergrund ger\u00fcckt.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) h\u00e4tten Nachholbedarf. Das best\u00e4tigt auch das <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage des CIO-Magazins\" href=\"http:\/\/www.cio.de\">CIO-Magazin<\/a>: &#8222;Die kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in Europa schludern bei der Aufkl\u00e4rung \u00fcber IT-Sicherheit. Die Zahlen untermauern das eindeutig: K\u00fcmmerliche 32 Prozent der Firmen schulen neue Mitarbeiter. Richtlinien f\u00fcr Inhalte und Wortwahl von E-Mails gibt es nur in 39 Prozent der Unternehmen. Die mobile Nutzung von Laptops au\u00dferhalb der eigenen vier W\u00e4nde regelt nicht einmal jede vierte Firma.&#8220;<\/p>\n<p>Auch einer Untersuchung der <a target=\"_blank\" title=\"Weitere Informationen zur nationalen Initiative f\u00fcr Internetsicherheit\" href=\"http:\/\/www.nifis.de\">Nationalen Initiative f\u00fcr Internetsicherheit<\/a> zufolge werden deutsche Unternehmen bis 2011 ihre Ausgaben f\u00fcr die Informationssicherheit deutlich erh\u00f6hen. Die Studie hatte unter anderem belegt, dass derzeit die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Informationssicherheit eines Unternehmens von den eigenen Angestellten ausgeht. &#8222;Hier besteht definitiv noch Nachholbedarf. Zumindest die mittelst\u00e4ndischen und gro\u00dfen Unternehmen sollten einen schriftlichen Verhaltenscodex etablieren, der den Umgang mit Daten verbindlich regelt&#8220;, so Nifis-Chef Peter Knapp. &#8222;Auch mit der intelligentesten Technologie sind diese nicht automatisch vor Angriffen gesch\u00fctzt. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass der Missbrauch um sich greift, sind Abrechnungsbetrug und Identit\u00e4tsdiebstahl&#8220;, erl\u00e4uterte Matthias Sch\u00fctte, Sicherheitsspezialist beim Stuttgarter ITK-Systemintegrator <a target=\"_blank\" title=\"Homepage des Stuttgarter ITK-Systemintegrators\" href=\"http:\/\/www.nextiraone.de\">Nextiraone<\/a>, bei einer Security-Roadshow seines Unternehmens in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk m\u00fcsse dem Faktor Mensch gelten: &#8222;Mitarbeiter sind immer \u00f6fter Ursache daf\u00fcr, dass auch wertvolle und vertrauliche Unternehmensinformationen ungesch\u00fctzt dem Zugriff Unbefugter ausgesetzt sind.&#8220; Ein Gro\u00dfteil der Ursachen f\u00fcr Attacken auf das eigene Netzwerk sei daher im eigenen Unternehmen zu finden. Das k\u00f6nnten sowohl beabsichtigte Manipulationen von Mitarbeitern sein, aber auch durch Nachl\u00e4ssigkeiten und Unwissenheit verursachte Sch\u00e4den.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df Nifis wird der Informationssicherheit gerade im Hinblick auf eine kontinuierliche und langfristige Datenabsicherung immer noch nicht der Stellenwert einger\u00e4umt, der eigentlich notwendig ist. Das liegt nach Ansicht des Nifis-Vorsitzenden Knapp daran, dass &#8222;mittlerweile zwar die meisten Unternehmen Sicherheitsl\u00f6sungen implementieren, dann aber glauben, damit sei alles f\u00fcr die Informationssicherheit getan. Informationssicherheit l\u00e4sst sich aber nicht durch eine einmalige Aktion herstellen, sondern nur \u00fcber einen kontinuierlichen Prozess, der stetige Aufmerksamkeit verlangt und weiterentwickelt werden muss.&#8220; (<a target=\"_blank\" title=\"Pressenachricht zum Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070423022\">pressetext.deutschland<\/a>, D\u00fcsseldorf\/Stuttgart, 23.04.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Mitarbeiter werden zu wenig geschult Die IT-Sicherheit bleibt eine der wichtigsten Baustellen deutscher Unternehmen. 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