﻿{"id":2954,"date":"2011-07-16T13:12:45","date_gmt":"2011-07-16T11:12:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2954"},"modified":"2011-10-10T20:02:46","modified_gmt":"2011-10-10T18:02:46","slug":"e-books-ipad-das-erste-ger%c3%a4t-mit-sexappeal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/buch\/e-books-ipad-das-erste-ger%c3%a4t-mit-sexappeal-p2954.html","title":{"rendered":"E-Books: iPad das erste Ger\u00e4t mit Sexappeal"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Amazon hat in den USA erstmals mehr E-Books als Hardcover-B&uuml;cher verkauft.<\/h2>\n<p>Doch w&auml;hrend in &Uuml;bersee von einem Meilenstein die Rede ist, kann der deutsche E-Book-Markt von so einer Entwicklung vorerst nur tr&auml;umen. Nach wie vor ist das Angebot an deutschsprachigen E-Books sehr begrenzt.<\/p>\n<p>&quot;Amazons Kindle ist &hellip;<\/p>\n<p><!--more-->erst seit kurzem erh&auml;ltlich und alternative E-Reader konnten sich mangels Funktionalit&auml;t oder erforderlicher Marketingbudgets bisher nicht richtig durchsetzen&quot;, sagt Ronald Schild, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der <a class=\"liexternal\" href=\"http:\/\/mvb-online.de\" onclick=\"javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http:\/\/mvb-online.de']);\" target=\"_blank\" title=\"Zu mvb-online.de\">MVB Marketing- und Verlagsservice<\/a> des Buchhandels.<\/p>\n<p>&quot;Das iPad ist das erste Ger&auml;t mit dem n&ouml;tigen Sexappeal, um auch den Massenmarkt zu erschlie&szlig;en&quot;, erg&auml;nzt Schild und beruhigt: &quot;Dass Deutschland den USA um zwei bis drei Jahre hinterherhinkt, ist ganz normal.&quot; In der Regel verlaufen Entwicklungen im digitalen Bereich laut Schild immer nach diesem Muster.<\/p>\n<h3>Brodeln unter der Oberfl&auml;che<\/h3>\n<p>Dass es auf dem deutschen E-Book-Markt derzeit noch nicht viel zu sehen gibt, t&auml;uscht. Glaubt man dem Experten, so &quot;brodelt es unter der Oberfl&auml;che gewaltig&quot;. Alle Verlage stellen laut Schild derzeit ihre Produktion so um, dass sie bei Neuerscheinungen sofort mit E-Book-Versionen an den Start gehen k&ouml;nnen. &quot;Den Durchbruch erwarte ich f&uuml;r die kommenden sechs bis zw&ouml;lf Monate&quot;, prognostiziert Schild.<\/p>\n<h3>Klassisches Buch lebt<\/h3>\n<p>In den vergangenen drei Monaten wurden laut Amazon in den USA durchschnittlich 143 Kindle-Versionen gegen&uuml;ber 100 B&uuml;chern mit Festeinband abgesetzt. Im Juni hat sich der Trend noch einmal verst&auml;rkt. 180 E-Books standen im Schnitt 100 Hardcovern entgegen. Taschenbuchausgaben wurden nicht miteinbezogen, dazu machte Amazon keine Angaben.<\/p>\n<p>Trotz dieser Zahlen wollen die Verleger noch lange nicht vom Aus des klassischen Buches sprechen. Es sei noch viel zu fr&uuml;h, um abzusch&auml;tzen, inwiefern eine Kannibalisierung auf dem Markt stattfinden wird. Au&szlig;erdem liegen laut Amazon inzwischen zwar die elektronischen Versionen vor den Hardcovern. Gleichzeitig konnte aber auch beim Verkauf von B&uuml;chern mit Festeinband ein weiterer Zuwachs verzeichnet werden.<\/p>\n<h2>Amazon hat in den USA erstmals mehr E-Books als Hardcover-B&uuml;cher verkauft.<\/h2>\n<p>Doch w&auml;hrend in &Uuml;bersee von einem Meilenstein die Rede ist, kann der deutsche E-Book-Markt von so einer Entwicklung vorerst nur tr&auml;umen. Nach wie vor ist das Angebot an deutschsprachigen E-Books sehr begrenzt.<\/p>\n<p>&quot;Das iPad ist das erste Ger&auml;t mit dem n&ouml;tigen Sexappeal, um auch den Massenmarkt zu erschlie&szlig;en&quot;, erg&auml;nzt Schild und beruhigt: &quot;Dass Deutschland den USA um zwei bis drei Jahre hinterherhinkt, ist ganz normal.&quot; In der Regel verlaufen Entwicklungen im digitalen Bereich laut Schild immer nach diesem Muster.<\/p>\n<h3>Brodeln unter der Oberfl&auml;che<\/h3>\n<p>Dass es auf dem deutschen E-Book-Markt derzeit noch nicht viel zu sehen gibt, t&auml;uscht. Glaubt man dem Experten, so &quot;brodelt es unter der Oberfl&auml;che gewaltig&quot;. Alle Verlage stellen laut Schild derzeit ihre Produktion so um, dass sie bei Neuerscheinungen sofort mit E-Book-Versionen an den Start gehen k&ouml;nnen. &quot;Den Durchbruch erwarte ich f&uuml;r die kommenden sechs bis zw&ouml;lf Monate&quot;, prognostiziert Schild.<\/p>\n<h3>Klassisches Buch lebt<\/h3>\n<p>In den vergangenen drei Monaten wurden laut Amazon in den USA durchschnittlich 143 Kindle-Versionen gegen&uuml;ber 100 B&uuml;chern mit Festeinband abgesetzt. Im Juni hat sich der Trend noch einmal verst&auml;rkt. 180 E-Books standen im Schnitt 100 Hardcovern entgegen. Taschenbuchausgaben wurden nicht miteinbezogen, dazu machte Amazon keine Angaben.<\/p>\n<p>Trotz dieser Zahlen wollen die Verleger noch lange nicht vom Aus des klassischen Buches sprechen. Es sei noch viel zu fr&uuml;h, um abzusch&auml;tzen, inwiefern eine Kannibalisierung auf dem Markt stattfinden wird. Au&szlig;erdem liegen laut Amazon inzwischen zwar die elektronischen Versionen vor den Hardcovern. 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