﻿{"id":294,"date":"2007-04-24T18:48:59","date_gmt":"2007-04-24T17:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/webdesign\/web2-neue-generation-von-online-h\u00e4ndlern-294.html"},"modified":"2007-04-24T18:48:59","modified_gmt":"2007-04-24T17:48:59","slug":"web2-neue-generation-von-online-h%c3%a4ndlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/webdesign\/web2-neue-generation-von-online-h%c3%a4ndlern-p294.html","title":{"rendered":"Web 2.0 &#8211; Neue Generation von Online-H\u00e4ndlern"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Deutschland bei Verkn\u00fcpfung mit E-Commerce-Angeboten besser als USA<\/h2>\n<p>Was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt, ist f\u00fcr viele Internetnutzer bereits Alltag. Und dass sich neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten auftun, haben auch die meisten Unternehmen begriffen. Acht von zehn Unternehmen weltweit planen nach einer Umfrage der zum britischen Wochenmagazin Economist geh\u00f6renden Forschungseinrichtung <a target=\"_blank\" title=\"Zur Forschungseinrichtung Economist Intelligence Unit\" href=\"http:\/\/www.eiu.com\">Economist Intelligence Unit<\/a>, mit Web 2.0 Anwendungen ihre Gesch\u00e4fte anzukurbeln. Danach setzt jedes vierte Unternehmen bereits jetzt auf st\u00e4rkere Kundenkontakte zur Produktverbesserung \u00fcber das Web. 68 Prozent der befragten 406 F\u00fchrungskr\u00e4fte gaben an, dass Web 2.0 in den n\u00e4chsten Jahren die gr\u00f6\u00dften Ver\u00e4nderungen im Dialog mit dem Kunden bewirken werde.<\/p>\n<p><!--more-->&#8222;Die Wirtschaft des Web 2.0 setzt auf die Beteiligung des Nutzers an ihren Wirtschaftskreisl\u00e4ufen. Der gro\u00dfe Unterschied zur ersten Entwicklungsphase des Internets ist, dass f\u00fcr Nutzer das Netz inzwischen keine Einbahnstra\u00dfe des Geldflusses mehr ist&#8220;, so die Buchautoren Holm Friebe und Sascha Lobo <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website der Buchautoren Friebe und Lobo\" href=\"http:\/\/www.wirnennenesarbeit.de\">wirnennenesarbeit.de<\/a>.<\/p>\n<p>&#8222;In den ersten 15 Jahren seit Erfindung des Internets waren Informationssuche und E-Mail in Deutschland die Hauptanwendungen&#8220;, sagte Oliver Wolschon Senior Consultant von der M\u00fcnchener Managementberatung <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website der Marketingberatung M\u00fccke Sturm\" href=\"http:\/\/www.muecke-sturm.de\">M\u00fccke Sturm<\/a> Company GmbH beim Web 2.0 Expertenforum des D\u00fcsseldorfer Abrechnungsspezialisten <a target=\"_blank\" title=\"Informationen zum Abrechnungsspezialist acoreus\" href=\"http:\/\/www.acoreus.de\">acoreus<\/a>. Bei der Diskussionsrunde ging man der Frage nach, wie das Web 2.0 bestehende M\u00e4rkte ver\u00e4ndert. Am Beispiel des Online-Videomarktes erl\u00e4uterte Wolschon die Entwicklung der vergangenen Jahre. So war zu Beginn des Jahrzehnts aufgrund der mangelnden Breitbandversorgung an ein wirtschaftlich tragf\u00e4higes Angebot mit Videos kaum zu denken. Damals gab es auf dem deutschen Markt nur zwei Anbieter professioneller Videoinhalte.<\/p>\n<p>&#8222;Die Zielsetzung damals war, die Nutzer an die neuen Angebote zu gew\u00f6hnen&#8220;, so Wolschon. Innerhalb weniger Jahre erlebten die Internetnutzer dann einen epochalen Wandel: Voice over IP, Webradio, Social Communities, Blogs und Videos geh\u00f6ren heute zum Alltag. &#8222;Das Web 2.0 konzentriert sich im Wesentlichen auf so genannte User generated Contents, also von Internetnutzern f\u00fcr andere erstellte Inhalte.&#8220; Bei vielen Unternehmen f\u00fchre dies mittlerweile zu einer Goldgr\u00e4berstimmung. Als Herausforderung f\u00fcr die Online-Anbieter sieht Wolschon die Entwicklung tragf\u00e4higer Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr kostenpflichtige Pay-per-View- und Aboangebote sowie f\u00fcr Werbeseitenbanner und integrierte werbefinanzierte Spots im Umfeld von Videos. Gleichzeitig werden traditionelle Sender, die keine Werbeangebote haben oder planen, langfristig von Online-Videoangeboten in den Hintergrund gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wichtiges Kennzeichen der gesamten Web 2.0-Entwicklung ist, so die Ergebnisse des Expertenforums, die individuelle Nutzungsm\u00f6glichkeit: &#8222;Erfolgreiche Gesch\u00e4ftsmodelle im Web 2.0 k\u00f6nnen sich nur etablieren, wenn Nutzer individualisiert bedient werden&#8220;, sagte David Pfeifer, freier Autor und ehemals Chefredakteur des Medienmagazins Konrad. Angebote k\u00f6nnten teils \u00fcber Werbema\u00dfnahmen finanziert werden. Dies sei aber keine Gew\u00e4hr f\u00fcr den Erfolg. &#8222;Der Garant f\u00fcr den Erfolg sind die hohen Nutzerzahlen und die hohe Nutzwertigkeit &#8222;, sagt Pfeiffer.<\/p>\n<p>In den Entwicklungsphasen von Web 2.0-Unternehmen stellen sich f\u00fcr die Kundenprozesse gro\u00dfe Herausforderungen f\u00fcr Kundenverwaltung, Leistungsabrechnung und Zahlungsabwicklung. Dabei setzen viele Unternehmen bereits auf Business Process Outsourcing (BPO). &#8222;Web 2.0 steigert nicht nur die Glaubw\u00fcrdigkeit und die E-Commerce-Ums\u00e4tze, sondern ver\u00e4ndert den ungebrochen boomenden E-Commerce-Markt. Es gibt eine neue Generation von Online-H\u00e4ndlern&#8220;, sagte Dr. Christian K\u00fchl, Mitglied des Vorstandes der acoreus AG und verantwortlich f\u00fcr den Vertrieb. Mit BPO schaffe man eine stabile Infrastruktur und fundiertes Prozess- und Branchenwissen sowie in der Praxis erprobte End-to-End-Prozesse. Auch daf\u00fcr, dass aktuelle rechtliche Anforderungen erf\u00fcllt werden, b\u00fcrge ein Diensteister. Mit einem BPO-Ansatz k\u00f6nne ein einzelnes Web 2.0-Unternehmen gleichzeitig verschiedene Gesch\u00e4ftsmodelle abwickeln, n\u00e4mlich sowohl das eigene Angebot, das von Partnerunternehmen und letztlich auch Community-Trades, so K\u00fchl.<\/p>\n<p>Das Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. &#8222;Schon jetzt existieren Konzepte und Ideen, die weit \u00fcber die eigentlichen Nutzungsm\u00f6glichkeiten von Web 2.0 hinausgehen. Die Zukunft liegt in der Vernetzung verschiedener technischer Systeme \u00fcber das Medium Internet. Nicht nur Programme, sondern auch real existierende Systeme k\u00f6nnen in eine IT-Umgebung eingebunden werden &#8211; was ungeheure Synergieeffekte erzeugt&#8220;, prognostiziert J\u00f6rg Mokros, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Potsdamer Systemhauses Data Integration Services (<a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage von Synaptor\" href=\"http:\/\/www.synaptor.org\">DIS<\/a>), im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Deutsche Unternehmen m\u00fcssten sich nach Meinung des E-Commerce-Experten Jochen Krisch <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage von Exciting Commerce\" href=\"http:\/\/www.excitingcommerce.de\">excitingcommerce.de<\/a> nicht vor den USA verstecken. &#8222;Bei der Verkn\u00fcpfung von E-Commerce und Web 2.0 gibt in unserem Markt gen\u00fcgend Konzepte und Ideen, um international mitzuhalten&#8220;, res\u00fcmiert Krisch. Beispiel <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website von dealjaeger.de\" href=\"http:\/\/www.dealjaeger.de\">Dealjaeger.de<\/a>: Die Plattform bietet eine Art Preisvergleich. Verk\u00e4ufer k\u00f6nnen g\u00fcnstige On- wie Offline-Angebote einstellen und unterbieten (pressetext.deutschland, D\u00fcsseldorf, 24.04.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Deutschland bei Verkn\u00fcpfung mit E-Commerce-Angeboten besser als USA Was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt, ist f\u00fcr viele Internetnutzer bereits Alltag. Und dass sich neue Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten auftun, haben auch die meisten Unternehmen begriffen. 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