﻿{"id":278,"date":"2007-04-11T22:24:41","date_gmt":"2007-04-11T21:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/web2-in-germany-schwarze-zahlen-gesucht-278.html"},"modified":"2007-04-11T22:24:41","modified_gmt":"2007-04-11T21:24:41","slug":"web2-in-germany-schwarze-zahlen-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/web2-in-germany-schwarze-zahlen-gesucht-p278.html","title":{"rendered":"Web2 in Germany &#8211; Schwarze Zahlen gesucht"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>&#8222;Klassische Medienh\u00e4user sind zu Web 2.0 verdammt&#8220;<\/h2>\n<p>Obwohl Web 2.0-Portale in Deutschland derzeit wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfen und auch durchwegs hohe Nutzerzahlen verzeichnen k\u00f6nnen, steht weiterhin ein gro\u00dfes Fragezeichen hinter der Wirtschaftlichkeit. Portale wie MyVideo.de, last.fm, studiVZ oder lokalisten.de pr\u00e4sentieren zwar stolz ihre Userzahlen, \u00fcber den finanziellen Erfolg schweigen sich die Betreiber jedoch aus. &#8222;Ich sehe, dass der soziale Community-Gedanke des Web 2.0 und die Kommerzialisierung sich derzeit einander ann\u00e4hern. Es bleibt aber bis zum heutigen Tag dabei: Der sicherste Weg, um mit Web 2.0\/Social Software Geld zu verdienen, ist der, dar\u00fcber zu schreiben und zu referieren&#8220;, so Stefan Heng, Analyst bei der Deutschen Bank, gegen\u00fcber pressetext.<!--more--><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage von last.fm\" href=\" http:\/\/www.last.fm\">Last.fm<\/a>, das nach eigenen Angaben weltweit gr\u00f6\u00dfte und am schnellsten wachsende Online-Netzwerk zum Thema Musik, hat sein Gesch\u00e4ftsmodell auf drei S\u00e4ulen aufgebaut. Die Einnahmen werden durch Affiliate-Verk\u00e4ufe, Abos f\u00fcr Extra-Features und klassische Werbung auf der Homepage erzielt, wie Miriam Rupp, zust\u00e4ndige Pressesprecherin von last.fm, gegen\u00fcber pressetext erkl\u00e4rt. Das Portal verzeichnet im deutschsprachigen Raum 1,5 Mio. User, weltweit sogar 15 Millionen. Der gr\u00f6\u00dfte Markt sind die USA, gefolgt von Gro\u00dfbritannien, Deutschland, Japan, Polen und Brasilien. Ob die 2002 gegr\u00fcndete Webseite jedoch bereits schwarze Zahlen schreibe, will man gegen\u00fcber pressetext nicht best\u00e4tigen aber auch nicht dementieren.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel ist <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website von MyVideo.de\" href=\"http:\/\/www.myvideo.de\">MyVideo.de<\/a>. Die deutsche &#8222;Kopie&#8220; von YouTube wurde im April 2006 gestartet bietet mittlerweile \u00fcber 500.000 Videos zum Download an. \u00dcber sieben Mio. Videos werden laut eigenen Angaben t\u00e4glich angesehen und t\u00e4glich kommen rund 7.000 neue Videos hinzu. Bereits 20 Mitarbeiter umfasst das Team von MyVideo. Doch auch hier sind die Informationen \u00fcber die Wirtschaftlichkeit rar: &#8222;Unsere finanziellen Verh\u00e4ltnisse werden nicht kommuniziert&#8220;, hei\u00dft es gegen\u00fcber pressetext.<\/p>\n<p>Im Mai 2005 wurde von f\u00fcnf Freunden aus M\u00fcnchen das Portal <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage von lokalisten.de\" href=\"http:\/\/www.lokalisten.de\">lokalisten.de<\/a> gegr\u00fcndet, das ein virtuelles Wohnzimmer anbietet und mittlerweile in fast allen deutschsprachigen St\u00e4dten aktiv ist. Mehr als 600.000 User sind bereits registriert, zehn Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Fragt man nach den finanziellen Hintergr\u00fcnden, st\u00f6\u00dft man aber auch hier auf eine Mauer des Schweigens. Und auch beim &#8222;facebook-Klon&#8220; <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website von studiVZ\" href=\"http:\/\/www.studivz.net\">studiVZ<\/a>, das \u00fcber 1,9 Mio. aktive Nutzer verzeichnet, gibt man sich bedeckt. Das Studierenden-Netzwerk wurde im Oktober 2005 gegr\u00fcndet und von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe laut Spiegel um 85 Mio. Euro \u00fcbernommen. Martin Weber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Holtzbrinck Ventures, versichert im pressetext-Gespr\u00e4ch lediglich, dass Holtzbrinck nur in nachhaltig tragf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsmodelle investiere.<\/p>\n<p>&#8222;Der Netzwerkg\u00fctereffekt ist bei den innovativen Portalen stark ausgepr\u00e4gt und ist mit seiner gravitativen Wirkung ein starkes Argument f\u00fcr gro\u00dfe L\u00f6sungen. Klassische Medienh\u00e4user sind heute schier dazu verdammt, sich mit dem Nutzermagnet Web 2.0 zu befassen. Aber selbst bei den Mega-Deals zwischen klassischen Medienh\u00e4usern und innovativen Internet-Plattformen sollten wir keinesfalls in blinde Euphorie verfallen&#8220;, so Heng weiter. &#8222;Denn f\u00fcr die innovativen Plattformen mit ihrem deutlichen Hipp-Effekt gilt: Prominenz und Ordnung sind der halbe Tod&#8220;, meint Heng abschlie\u00dfend im pressetext-Gespr\u00e4ch (<a target=\"_blank\" title=\"Publizierung zu Web 2.0 Technologie von pressetext\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070405019\">pressetext.deutschland<\/a>, M\u00fcnchen, 05.04.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>&#8222;Klassische Medienh\u00e4user sind zu Web 2.0 verdammt&#8220; Obwohl Web 2.0-Portale in Deutschland derzeit wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfen und auch durchwegs hohe Nutzerzahlen verzeichnen k\u00f6nnen, steht weiterhin ein gro\u00dfes Fragezeichen hinter der Wirtschaftlichkeit. 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