﻿{"id":261,"date":"2007-03-26T17:14:56","date_gmt":"2007-03-26T16:14:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/ebusiness\/deutsche-unternehmen-kopieren-web2-trends-261.html"},"modified":"2007-03-26T17:14:56","modified_gmt":"2007-03-26T16:14:56","slug":"deutsche-unternehmen-kopieren-web2-trends","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/deutsche-unternehmen-kopieren-web2-trends-p261.html","title":{"rendered":"Deutsche Unternehmen kopieren Web2-Trends"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Heimische Ideen haben kaum Chancen<\/h2>\n<p>Das so genannte Web 2.0 boomt, doch deutsche Unternehmen begn\u00fcgen sich damit, innovative Konzepte aus den USA zu kopieren. Eigenst\u00e4ndig entwickelte Ideen findet man in Deutschland nur selten, berichtet die Zeitung &#8222;Die Welt&#8220;. Social-Networking-Portale wie Facebook oder das VideoPortal YouTube werden fast eins zu eins \u00fcbernommen und hei\u00dfen dann in deutscher Version StudiVZ und MyVideo. Doch mit wenigen Ausnahmen bleiben die US-amerikanischen Originale beliebter als die heimische Kopie. Eine Studie des M\u00fcnchner Beratungsunternehmens Aquarius Consulting zeigte, dass unter den zehn beliebtesten Web-2.0-Portalen, die von den Deutschen genutzt werden, nur drei deutsche Anbieter zu finden sind.<\/p>\n<p><!--more-->&#8222;Das Gesetz der gro\u00dfen Zahl&#8220; sieht Frank B\u00f6hnke vom Risikokapital-Geber Wellington Partners als einen Grund f\u00fcr die \u00dcbermacht der US-amerikanischen Internetcommunities. In Kanada, Gro\u00dfbritannien und den USA leben 300 Mio. Menschen, im deutschen Sprachraum lediglich 100 Millionen. Hinzu kommt noch, dass schnelle Internetverbindungen in den USA weiter verbreitet sind als in Europa. &#8222;Alles in allem ist der US-Markt um den Faktor f\u00fcnf gr\u00f6\u00dfer&#8220;, erkl\u00e4rt B\u00f6hnke. Zudem ist auch die geografische Lage eher hinderlich, wenn man im Internetbusiness mitmischen will. &#8222;Im Silicon Valley haben Sie direkten Zugriff auf Yahoo und Google, diese Firmen vereinen drei Viertel des Suchmarktes auf sich&#8220;, meint B\u00f6hnke.<\/p>\n<p>Ein weiteres Hindernis scheint die konservative Finanzierungsszene in Deutschland zu sein, meint Rainer Wiedmann von Aquarius Consulting. &#8222;Ein YouTube h\u00e4tten Sie bei uns nicht finanziert bekommen&#8220;, glaubt der Berater. Investoren werden meist erst dann aufmerksam, wenn es schon ein \u00e4hnliches Projekt in \u00dcbersee gibt. Das stellte auch Stephan Uhrenbacher fest, der die Idee f\u00fcr die Internetseite Qype hatte, eine elektronische Version der Gelben Seiten, in denen man Kommentare zu den Eintr\u00e4gen schreiben kann. Erst als in den USA eine \u00e4hnliche Idee namens Yelp umgesetzt worden war, wurden Investoren auf Qype aufmerksam. &#8222;H\u00e4tte es Yelp nicht gegeben, w\u00e4re es uns deutlich schwerer gefallen, Geld zu bekommen&#8220;, sagt Uhrenbacher. Dabei war das US-amerikanische Projekt weder sein Vorbild noch erfolgreich (<a target=\"_blank\" title=\"Web 2.0 Trends haben es laut pressetext schwer in Deutschland\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070326002\">pressetext.deutschland<\/a>, Berlin, 26.03.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Heimische Ideen haben kaum Chancen Das so genannte Web 2.0 boomt, doch deutsche Unternehmen begn\u00fcgen sich damit, innovative Konzepte aus den USA zu kopieren. Eigenst\u00e4ndig entwickelte Ideen findet man in Deutschland nur selten, berichtet die Zeitung &#8222;Die Welt&#8220;. Social-Networking-Portale wie Facebook oder das VideoPortal YouTube werden fast eins zu eins \u00fcbernommen und hei\u00dfen dann in &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}