﻿{"id":249,"date":"2007-03-07T19:32:18","date_gmt":"2007-03-07T18:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/marketing\/marketing-in-der-digitalen-medienwelt-249.html"},"modified":"2007-03-07T19:32:18","modified_gmt":"2007-03-07T18:32:18","slug":"marketing-in-der-digitalen-medienwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/marketing-in-der-digitalen-medienwelt-p249.html","title":{"rendered":"Marketing in der digitalen Medienwelt"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Von der Zielgruppe zur Zielperson<\/h2>\n<p>Im digitalen Zeitalter realisieren Medien Skaleneffekte, indem sie einmal produzierte Inhalte \u00fcber eine breite Zielgruppe und in verschiedenen Ausgabeformaten verwerten. Der Rezipient wolle allerdings individuell angesprochen werden, lautet ein Ergebnis der Studie &#8222;Grid Media &#8211; \u00dcberlebensstrategien f\u00fcr Publisher im digitalen Zeitalter&#8220;.<\/p>\n<p>Erste Ursache f\u00fcr diesen Trend sei eine quantitative \u00dcberforderung der Leser und User, konstatiert Isaac van Deelen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Frankfurter Beratungsunternehmens <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage des Beratungsunternehmens Timelabs\" href=\"http:\/\/www.timelabs.de\">Timelabs<\/a>, das die Studie erstellt hat. Einerseits sei der Zugang zu einer unendlichen F\u00fclle an Informationen noch nie so schnell, so einfach und so kosteng\u00fcnstig gewesen. Doch andererseits sei auch der Informationsdruck und das resultierende Informationschaos f\u00fcr jeden Einzelnen nie gr\u00f6\u00dfer gewesen.<\/p>\n<p><!--more-->Der zweite Grund f\u00fcr den steigenden Individualisierungsbedarf der Rezipienten sei die wachsende Reaktanz (Unterbrecherwerbung im TV) und Gleichg\u00fcltigkeit (Print-Werbung) gegen\u00fcber dem werblichen &#8222;Fl\u00e4chenbombardement&#8220; einschl\u00e4giger Tr\u00e4germedien. Als Beispiel f\u00fchrt die Studie an, dass der Mediennutzer mit durchschnittlich 4.500 Werbebotschaften t\u00e4glich konfrontiert werde.<\/p>\n<p>In dieser Situation erhoffe sich der Konsument einen Mediendienstleister, der nur noch diejenigen Inhalte und Werbebotschaften an ihn ausliefert, die er w\u00fcnscht oder ben\u00f6tigt, so Timelabs. Als einer der ersten Fachinformationsanbieter in Deutschland tragen die Vogel Business Medien diesem Trend Rechnung. Auf ihren Business Effizienz Portalen erh\u00e4lt der User schnell und direkt relevante Fachinformationen f\u00fcr seine Fragestellung. M\u00f6glich wird dies durch umfangreiche Filterfunktionen und themenspezifische Microsites. Au\u00dferdem kann der User den Seitenaufbau seinen Bed\u00fcrfnissen anpassen, f\u00fcr ihn wichtigen Content speichern und sich per Suchagenten und RSS-Feeds individuell informieren lassen.<\/p>\n<p>Auch die Werbebotschaften m\u00fcssen sich dem Problem der Informations\u00fcberflutung stellen; eine m\u00f6gliche L\u00f6sung sind innvovative Werbeformen wie zum Beispiel Whitepaper. Das sind Dokumente, die in einer fl\u00fcssigen Sprache ohne Marketingballast hochspezifische Themen behandeln: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung, die ein eingegrenztes Thema auf bis zu 15 Seiten behandeln. &#8222;Von konventionellen Werbeformaten unterscheiden sich Whitepapers nicht nur durch ihren Nutzwert. Der Leser ben\u00f6tigt in einer bestimmten Situation eine Probleml\u00f6sung. Diese Erwartungshaltung sollte ein Whitepaper erf\u00fcllen&#8220;, erl\u00e4utert Wolfram Zabel, Pressesprecher Vogel New Business bei den <a target=\"_blank\" title=\"Zur Website der Vogel Business Medien\" href=\"http:\/\/www.vogel-medien.de\">Vogel Business Medien<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Dokumente mit hochwertigem Inhalt gibt es kostenlos, aber nicht umsonst. Um ein Whitepaper bei den Business Effizienz Portalen aufrufen zu k\u00f6nnen, muss sich der Interessent registrieren. &#8222;Nach der Anmeldung erh\u00e4lt er tiefer gehende Informationen, das Unternehmen generiert einen Sales Lead, also einen qualifizierten Kundenkontakt&#8220;, so Zabel. Diese Form der Lead Generation er\u00f6ffne ein v\u00f6llig neues Potenzial im One-to-One-Marketing, aus Zielgruppen werden Zielpersonen. Die Konsequenz f\u00fcr den Werbungstreibenden: Marketingerfolg werde messbar.<\/p>\n<p>Bezahlinhalten stehen die Timelabs-Berater im Gegensatz zum Modell der Lead Generation skeptisch gegen\u00fcber: F\u00fcr die meisten Verlage h\u00e4tten diese keine Zukunft. Vielen Anbietern mangele es an der notwendigen Exklusivit\u00e4t ihrer Inhalte. In einer vollst\u00e4ndig vernetzten Medienwelt, in der Informationen im \u00dcberfluss als freies Gut gehandelt w\u00fcrden, herrsche Preisverfall, zum Teil bis auf Null, so die Studie (<a target=\"_blank\" title=\"pressetext zum Marketing in der digitalen Medienwelt\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070307015\">pressetext.deutschland<\/a>, W\u00fcrzburg\/Frankfurt am Main, 07.03.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Von der Zielgruppe zur Zielperson Im digitalen Zeitalter realisieren Medien Skaleneffekte, indem sie einmal produzierte Inhalte \u00fcber eine breite Zielgruppe und in verschiedenen Ausgabeformaten verwerten. Der Rezipient wolle allerdings individuell angesprochen werden, lautet ein Ergebnis der Studie &#8222;Grid Media &#8211; \u00dcberlebensstrategien f\u00fcr Publisher im digitalen Zeitalter&#8220;. 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