﻿{"id":238,"date":"2007-02-25T21:23:46","date_gmt":"2007-02-25T20:23:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/massnahmen-zur-spamverminderung-238.html"},"modified":"2007-02-25T21:23:46","modified_gmt":"2007-02-25T20:23:46","slug":"massnahmen-zur-spamverminderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/massnahmen-zur-spamverminderung-p238.html","title":{"rendered":"Ma\u00dfnahmen zur Spamverminderung"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Spam wird zur eMail-Plage<\/h2>\n<p>Bei diesem nun folgenden Artikel handelt es sich um mein Probekapitel f\u00fcr den Verlag:<\/p>\n<p>Spam: Dabei handelt es sich um Massenversendungen in elektronischer Form mit werbendem Inhalt. Informationen zu Dienstleistungen oder Produkten werden unerw\u00fcnscht zugestellt. Ohne die vorherige ausdr\u00fcckliche Zustimmung durch den Empf\u00e4nger einzuholen. Es besteht kein gesch\u00e4ftlicher Kontakt zwischen Versender und Empf\u00e4nger, z.B. durch Anmeldung f\u00fcr einen Newsletter (<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/redirect?link_code=ur2&#038;camp=1638&#038;tag=reisefibelnet-21&#038;creative=6742&#038;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26keyword=spam%26index=books-de\">B\u00fccher zum Thema Spam bei Amazon<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" style=\"border: medium none  ! important; margin: 0px ! important\" src=\"http:\/\/www.assoc-amazon.de\/e\/ir?t=reisefibelnet-21&#038;l=ur2&#038;o=3\" \/>).<\/p>\n<h2>Zunahme der Verbreitung von Spam<\/h2>\n<p>Spam, Viren, Dialer oder Datenmissbrauch: 63 % aller Internetnutzer halten das Internet f\u00fcr nicht sichermmerce-handbuch.de\/bilder\/spam-. Eine Studie von TNS Emnid zum Thema &#8222;Sicherheit im Internet&#8220; hat ergeben, dass neben Viren die Bedrohung durch Spam die bekannteste Bedrohung aus dem Internet ist. Das Gef\u00e4hrdungspotenzial durch Spam wird als sehr hoch eingesch\u00e4tzt. F\u00fcr fast alle Befragten ist daher Sicherheit eines der wichtigsten Themen bei der Nutzung des Internets. Trotzdem gibt es bei der praktischen Anwendung von Schutzma\u00dfnahmen gro\u00dfe Defizite.<\/p>\n<p>Gerade Betreiber von Online-Shops sind \u00fcberdurchschnittlich stark durch Spammails betroffen. Allein schon deshalb, weil alle Kontaktdaten leicht zug\u00e4nglich im Internet stehen. Im Juni 2002 lag die Verbreitung von Spam noch unter 1 %. Ein Jahr sp\u00e4ter lag die Quote bei 38 % und im Juni 2004 bereits schon bei unglaublichen 86 % (Quelle: MessageLabs).<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Verbreitung von Spam\" title=\"Verbreitung von Spam\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/spam-aufkommen.png\" \/><\/p>\n<p>Abbildung: Verbreitung von Spam im Verh\u00e4ltnis zu eMail<\/p>\n<p><strong>Download-Tipps:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a target=\"_blank\" title=\"Download - Antispam-Strategien von BSI\" href=\"http:\/\/www.ecommerce-handbuch.de\/download\/antispam.pdf\">Antispam-Strategien<\/a> Unerw\u00fcnschte eMails erkennen und abwehren (PDF mit 2,1 MB)<br \/>\nQuelle: <a title=\"Zur Webseite vom Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.bsi.bund.de\/\">Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik<\/a> (BSI)<\/li>\n<li><a target=\"_blank\" title=\"Download - Informationsbrosch\u00fcre zur eMail-Sicherheit von MessageLabs\" href=\"http:\/\/www.ecommerce-handbuch.de\/download\/messagelabs-broschuere.pdf\">Informationsbrosch\u00fcre<\/a> Innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die E-Mail-Sicherheit (PDF mit MB)<br \/>\nQuelle: <a target=\"_blank\" title=\"Zur Webseite von MessageLabs\" href=\"http:\/\/www.messagelabs.de\/\">MessageLabs<\/a><\/li>\n<li><a target=\"_blank\" title=\"Download - Internetnutzungsstatistik von Eurostat\" href=\"http:\/\/www.ecommerce-handbuch.de\/download\/internetnutzung_in_europa.pdf\">Internetnutzungs-Statistik<\/a> Internetnutzung in Europa: Sicherheit und Vertrauen (PDF mit 0,3 MB)<br \/>\nQuelle: <a target=\"_blank\" title=\"Zur Webseite der europ\u00e4ischen Kommission Eurostat\" href=\"http:\/\/epp.eurostat.cec.eu.int\/\">Europ\u00e4ische Kommission Eurostat<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Woher stammt der Begriff Spam?<\/h2>\n<p>Der Begriff Spam entstammt einem Sketch der englischen Comedyserie Monty Python&#8217;s Flying Circus (1936 entstanden aus spiced ham oder spiced pork and meat\/ham). In einem Restaurant besteht die Speisekarte ausschlie\u00dflich aus Gerichten, die Spam enthalten. Einem Restaurantgast wird Spam ziemlich aufdringlich immer wieder in verschiedensten Zusammensetzungen als Mahlzeit angeboten.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst bezeichnet Spam die extrem h\u00e4ufige Wiederholung von Artikeln in den Newsgroups des Usenet. Erst danach wurde der Begriff auf die eMail-Problematik \u00fcbertragen. Die Form der N\u00f6tigung durch unerw\u00fcnschte Werbemails wird seitdem ebenfalls als Spam bezeichnet. Andere Bezeichnungen f\u00fcr Spam sind UBE (unsolicited bulk e-mail, unerbetene Massen-eMail) oder UCE (unsolicited commercial e-mail, unerbetene kommerzielle eMail).<\/p>\n<p>Mittlerweile nutzen zahlreiche Spezialprogramme die Werbem\u00f6glichkeit f\u00fcr \u00fcber das Internet \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Kommunikationskan\u00e4le:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Spam over Instant Messaging <\/strong>(SPIM)<br \/>\nBetrifft Programme oder Protokolle wie z.B. IRC, ICQ oder den Windows Nachrichtendienst.<\/li>\n<li><strong>Spam over Internet Telephony<\/strong> (SPIT)<br \/>\nDas sind unerw\u00fcnschte Anrufe per VoIP, die teilweise sogar automatisch \u00fcber automatisierte Anrufer vorgenommen werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Negative Auswirkungen von Spam<\/strong><\/p>\n<p>In dem Bericht &#8222;The global economic impact of spam 2005&#8220; geht das US-Forschungsinstitut <a title=\"Zur Webseite von Ferris Research\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ferris.com\/\">Ferris Research<\/a> davon aus, dass Spam im Jahre 2005 weltweit Kosten von 50 Milliarden US-Dollar verursachen k\u00f6nnte. F\u00fcr Deutschland wird hochgerechnet, dass j\u00e4hrlich Gesamtkosten von rund 4,5 Milliarden US-Dollar durch Spam entstehen. Diese Zahlen entstehen durch Produktivit\u00e4tsverluste, zus\u00e4tzliche Bindung von Ressourcen, sowie dem Zeitaufwand f\u00fcr den Kampf gegen Spam.<br \/>\nWeitere negative Auswirkungen von Spam lassen sich kategorisieren in folgende Bereiche:<\/p>\n<p><strong>Kosten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00e4den durch Ausf\u00e4lle von Mailservern<\/li>\n<li>\u00dcbertragene Datenmenge steigt und Datendurchsatz sinkt<\/li>\n<li>Spamfilter verursachen Anschaffungs- und Wartungskosten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zeit<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sinkende Produktivit\u00e4t, durch Aussortieren von Spam<\/li>\n<li>Seri\u00f6se eMails werden durch vollgespammte Postf\u00e4cher blockiert<\/li>\n<li>Verz\u00f6gerungen beim Versenden seri\u00f6ser elektronischer Post<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Qualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberlastete Server und Desktops und belegte Ressourcen<\/li>\n<li>Anz\u00fcgliche oder beleidigende Mails ver\u00e4rgern Empf\u00e4nger<\/li>\n<li>Zerst\u00f6rung des eMail-System als Kommunikationsmittel droht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Download-Tipps<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Download The Global Economic Impact of Spam von Ferris Research\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ferris.com\/view_content.php?o=Statistics+%26+Surveys&#038;id=645\">Report 2005<\/a>: The Global Economic Impact of Spam (Preis: 795 US $)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schutz vor Spam durch Filterung<\/h2>\n<p>Zum Schutz vor Spammails bieten viele Internet Service Provider (ISP) einen online im Postfach integrierten Spamfilter an. Dieser Service sollte auf jeden Fall aktiviert werden, sofern er verf\u00fcgbar ist. Sollte diese Filterung durch den ISP nicht ausreichend sein, kann man das Ergebnis mit spezieller Filtersoftware oder der aktivierten Junk eMail-Funktion verbessern. Microsoft Outlook 2003 bietet dazu die Filteroptionen &#8222;Junk eMail&#8220;.<\/p>\n<p>Auf dem lokalen Rechner l\u00e4sst sich durch den Einsatz eines Filterprogramms, wie z.B. <a title=\"Zur Webseite von SpamPal\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spampal.de\/\">SpamPal<\/a>, das Aussortieren der Werbemails erledigen. Die kostenlose OpenSource-Software SpamPal sitzt zwischen dem Mailserver des ISP und dem eMail-Programm des Benutzers. Beim Empfang werden alle eingehende eMails \u00fcberpr\u00fcft und Spammails aussortiert. Dazu werden Negativlisten verwendet, die den Nutzern oft kostenlos zur Verf\u00fcgung stehen. Jede Mail, deren Absender in einer der vielen, individuell ausw\u00e4hlbaren Listen steht, wird mit einem:<\/p>\n<ul>\n<li>speziellen Header &#8222;X-SpamPal: SPAM&#8220; oder<\/li>\n<li>einer Erweiterung im Betreff &#8222;**SPAM**&#8220; versehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>und dadurch als Spam markiert.<\/p>\n<p>Ein Mail-Service, der das Postfach erst gar nicht vollm\u00fcllt, erspart viel \u00c4rger, M\u00fche und Zeit. Insgesamt betrachtet muss man dennoch Vorsicht walten lassen. Keine Spam-Software ist vollkommen, obwohl gute Erkennungsraten bei \u00fcber 95 % liegen. Leider werden gelegentlich auch wichtige eMails als Spam aussortiert. Daher lohnt sich der gelegentliche Blick in den Junk-eMail Ordner des Mailprogramms.<\/p>\n<p>Download-Tipps<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Download - Filtersoftware SpamPal\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/spampal.de\/pmwiki\/pmwiki.php\/Main\/DownloadRelease\">SpamPal<\/a> Spamfilter-Software (EXE mit 0,7 MB)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Funktionsweise von Antispam-Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Im Internet findet man zahlreiche Antispam-Verfahren. Interessant ist, welche Merkmale diese Verfahren zur Unterscheidung zwischen Ham und Spam heranziehen. In Anlehnung an den Begriff Spam, wird der Begriff Ham (engl. f\u00fcr Schinken) f\u00fcr erw\u00fcnschte eMails verwendet. Diese Filter-Verfahren sind im Laufe der letzten Jahre entwickelt worden und werden st\u00e4ndig weiter optimiert.<\/p>\n<p>Folgende Verfahren sind h\u00e4ufig in Antispam-Programmen anzutreffen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Domain Name System Blacklist<\/strong> (DNSBL-Lists)<br \/>\n\u00dcber eine DNS-Anfrage lassen sich IP-Adressen erkennen, die unter Spamverdacht stehen.<\/li>\n<li><strong>Blacklists<\/strong><br \/>\nEnthalten Adressen, von denen nur Spam zu erwarten ist.<\/li>\n<li><strong>Whitelists<\/strong><br \/>\nDarin sind Mailadressen und Stichw\u00f6rter eingetragen, mit dem Ziel, erw\u00fcnschte eMails vor automatischer Spamerkennung zu retten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4\u00df kommt in sehr vielen F\u00e4llen von bestimmten IP-Adressen fast nur Spam. Darauf basiert die Idee, Listen mit IP-Adressen von Spam-Versendern anzulegen und \u00f6ffentlich zu verbreiten. F\u00fcr einen schnellen und einfachen Zugriff auf die Listen wurde das Domain Name System zweckentfremdet. \u00dcber eine bestimmte DNS-Anfrage wird festgestellt, ob eine IP-Adresse unter Spamverdacht steht oder nicht. Mit der Zeit haben sich immer mehr Listen etabliert, die so genannten Domain Name System Blacklist (DNSBL-List), wie z.B. <a target=\"_blank\" title=\"Zur Webseite von SpamCop\" href=\"http:\/\/www.spamcop.net\/\">SpamCop<\/a>, <a target=\"_blank\" title=\"Zur Webseite von Spamhaus\" href=\"http:\/\/www.spamhaus.org\/\">Spamhaus <\/a>oder <a title=\"Zur Webseite von FiveTen\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.five-ten-sg.com\/\">Fiveten<\/a>. Diese benutzen alle die gleiche zugrunde liegende DNS-Technik. Unterscheiden sich aber darin, welche IP-Adressen sie aufnehmen. Viele dieser Listen sind kostenlos nutzbar.<\/p>\n<p>In Whitelists werden manuell akzeptierte Personen und Firmen, sowie Versender von legitimer Massenmail eingetragen, z.B. gro\u00dfe Versandh\u00e4user wie Otto und Karstadt. Da diese ansonsten einer automatischen Spamerkennung zum Opfer fallen k\u00f6nnten. Zudem sind Stichw\u00f6rter festlegbar, bei deren Verwendung im Betreff oder im Inhalt eine eingehende Nachricht automatisch als erw\u00fcnscht eingestuft wird. Enth\u00e4lt ein Spamfilter eine solche Whitelist, bedeutet dies, dass alle eMails von den aufgelisteten Adressen immer als sauber akzeptiert werden.<\/p>\n<p>Hierzu wird empfohlen die Funktion Auto-Whitelist zu aktivieren, um eMail-Adressen an welche Mitteilungen verschickt werden, automatisch in die Whitelist einzutragen. Dadurch wird die Zahl der Fehlalarme, also der f\u00e4lschlichen Kategorisierung von gew\u00fcnschten Mails als Spam, bedeutend reduziert. Das automatische Hinzuf\u00fcgen von Adressaten funktioniert sehr zuverl\u00e4ssig. Es h\u00e4lt die Whitelist stets auf dem aktuellen Stand, ohne dass diese aufw\u00e4ndig verwaltet werden muss.<\/p>\n<p>Blacklists hingegen enthalten Adressen, von denen nur Spam zu erwarten ist. Je nach Art der Liste sind entweder die IP-Adresse des sendenden Rechners oder die Absenderadresse bzw. -domain gespeichert. Beim eMail-Empfang werden die in Blacklists enthaltenen Mailversender gesondert behandelt. Was von der Kennzeichnung als Spam, \u00fcber Verz\u00f6gerung bis hin zur L\u00f6schung bzw. kompletten Ablehnung alles beinhalten kann. Da sich IP-Adressen und Domainnamen bekannterma\u00dfen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, ist es f\u00fcr die Listenbetreiber ziemlich aufw\u00e4ndig laufend auf dem aktuellen Stand zu sein. Denn sonst kommt es vor, dass durch fehlerhafte Kategorisierungen die falschen eMails gefiltert werden.<\/p>\n<h2>Vorbeugende Ma\u00dfnahmen zur Spamvermeidung<\/h2>\n<p>Bekanntlich ist vorbeugen besser als nachsorgen. Daher gilt es einige Grundregeln zu befolgen, damit m\u00f6glichst wenig Spammails im Posteingang landen. Auf keinen Fall darf man auf Werbemails antworten, die Viagra, Geldtransfers (Nigeria-Scam), Pharmazieprodukte, usw. anbieten. Noch nicht einmal, um sich nur vom eMail-Service abzumelden. Dadurch wird die Mail-Adresse nur best\u00e4tigt und f\u00fcr den Spammer umso wertvoller.<\/p>\n<p>Aus dem gleichen Grunde ist auch von automatisch generierten Mails abzuraten. Unbedingt den Einsatz des Abwesenheitsassistenten oder automatisierter Zustell- bzw. Lesebest\u00e4tigungen (Autoresponder) vermeiden. Ebenso darf keinesfalls auf in Spam enthaltene Links geklickt werden. Neben einer Best\u00e4tigung der Mailadresse, verbirgt sich dahinter gelegentlich die Installation eines kostspieligen Dialers oder Trojaners. Analog gilt dies auch f\u00fcr Dateianh\u00e4nge. Mails von unbekannten Absendern beinhalten nicht selten Viren. Also konsequent nur selbst angeforderte Dateianh\u00e4nge \u00f6ffnen. Im Zweifelsfall lieber telefonisch nachfragen.<\/p>\n<p>Die private eMail-Adresse ist definitiv nur f\u00fcr vertrauensw\u00fcrdige Personen gedacht, mit denen regelm\u00e4\u00dfiger Kontakt besteht. Am besten ist es mindestens eine weitere \u00f6ffentliche eMail-Adresse als Wegwerfadresse zu nutzen. Diese kann bedenkenlos f\u00fcr spezielle Internet-Aktivit\u00e4ten verwendet werden, wie Newsletter, Newsgroups, Chat-\/Diskussionsforen, Produktregistrierungen, G\u00e4steb\u00fccher, Gewinnspiele, Online-Shopping, &#8230;<\/p>\n<p>Sehr kurze, nur aus drei oder vier Buchstaben bestehende Adressen (z.B. abc@domain.de) erhalten regelm\u00e4\u00dfig Werbemails. F\u00fcr Adressgeneratoren ist es ein leichtes alle zwei-, drei- und vierbuchstabige Variationen bekannter Domains (<a title=\"Zum kostenlosen Test von GMX ProMail\" href=\"http:\/\/partners.webmasterplan.com\/click.asp?ref=254998&#038;site=3166&#038;type=text&#038;tnb=1\">GMX ProMail<\/a> kostenlos testen, AOL, MSN, usw.) abzuklappern. Auch eMail-Adressen, deren Alias nur aus g\u00e4ngigen Vornamen oder Begriffen bestehen, werden von Spammern getestet. Mit Spambots lassen sich bequem die Shop-Webseiten nach eMail-Adressen durchforsten. Einfachste L\u00f6sung hierf\u00fcr w\u00e4re die Mailadresse in Form eines Bildes zu tarnen, damit diese nicht mehr als HTML-Text gespeichert ist. Profis k\u00f6nnen alternativ durch den Einsatz von Java-Script eMail-Adressen absichern.<\/p>\n<p>Zum Versenden von Mails an mehrere Empf\u00e4nger, sind Verteilerlisten oder das selten genutzte BCC-Feld (Blind Carbon Copy) die richtige Wahl. Dies dient dem Schutz der Privatsph\u00e4re der Korrespondenzpartner und verhindert gleichzeitig die unkontrollierte Verbreitung der Adressliste. Eine eindeutige Betreffzeile f\u00fcr Ihre Mails sorgt daf\u00fcr, dass die eigenen eMails nicht als Spam betrachtet werden und ungelesen im Papierkorb landen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr angebliche Viruswarnungen oder Kettenbriefe, die auf die Gutgl\u00e4ubigkeit und Warmherzigkeit der Empf\u00e4nger abzielen. Meist in Verbindung mit r\u00fchrseligen Geschichten \u00fcber ein todkrankes, verwaistes oder verletztes Kind. Auch nach dem Tsunami in S\u00fcdostasien Ende 2004 gab es wieder eine Welle von Mails. Solche eMails fordern den Empf\u00e4nger auf, sie an die eigenen Bekannten weiter zu verbreiten. Einfacher Tipp: L\u00f6schen Sie grunds\u00e4tzlich diese Weiterleitungsaufrufe.<\/p>\n<p>Nicht vergessen darf man im Mail-Programm den automatischen Download zu deaktivieren. Insbesondere bei Bildern und anderen externen Inhalten in HTML-Nachrichten steckt der Wurm drin. Denn mit jedem automatisierten Download, wird per Serverkommunikation den Junkmail-Versendern nur ihre eMail-Adresse best\u00e4tigt.<\/p>\n<h2>Tipps zur Vermeidung von Spam<\/h2>\n<p>Vorbeugende Verhaltensregeln zur Verminderung von Spam:<\/p>\n<ul>\n<li>Mindestens eine private und eine \u00f6ffentliche Mail-Adresse nutzen!<\/li>\n<li>Die Private Mail-Adresse nur guten Freunden geben!<\/li>\n<li>Einsatz l\u00e4ngerer und phantasievoller Namen als Mail-Adresse!<\/li>\n<li>Alle eMail-Adressen im Webauftritt als Bild tarnen!<\/li>\n<li>Keine automatische Lesebest\u00e4tigungen oder Autoresponder nutzen!<\/li>\n<li>Installation von Antiviren-Software, zum Filtern verseuchter Anh\u00e4nge!<\/li>\n<li>Kettenbriefe und Weiterleitungsaufforderungen l\u00f6schen!<\/li>\n<li>Niemals eindeutige Spam-Mail \u00f6ffnen oder beantworten!<\/li>\n<li>Installation von Spam-Filtersoftware zur Verminderung von Spam!<\/li>\n<li>Ausgehende Mails immer mit einer eindeutigen Betreffzeile versehen!<\/li>\n<li>Automatischen Download von Bildern in HMTL-Mails deaktivieren!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Spam wird zur eMail-Plage Bei diesem nun folgenden Artikel handelt es sich um mein Probekapitel f\u00fcr den Verlag: Spam: Dabei handelt es sich um Massenversendungen in elektronischer Form mit werbendem Inhalt. Informationen zu Dienstleistungen oder Produkten werden unerw\u00fcnscht zugestellt. Ohne die vorherige ausdr\u00fcckliche Zustimmung durch den Empf\u00e4nger einzuholen. 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