﻿{"id":224,"date":"2007-02-25T20:37:19","date_gmt":"2007-02-25T19:37:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/buch\/unterschied-zwischen-lektor-und-korrektor-224.html"},"modified":"2009-08-22T23:38:38","modified_gmt":"2009-08-22T21:38:38","slug":"unterschied-zwischen-lektor-und-korrektor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/buch\/unterschied-zwischen-lektor-und-korrektor-p224.html","title":{"rendered":"Unterschied zwischen Lektor und Korrektor?"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Aufgaben eines Lektors und Korrektors<\/h2>\n<p>&quot;<em>Liegt das fertige Werk vor, kommt die Feinarbeit. Kleinere (und zu Teilen auch gr&ouml;&szlig;ere) Kanten werden ausgemerzt, der Sprachstil verfeinert, Alternativvorschl&auml;ge werden gemacht. In vielen arbeitsreichen Stunden fr&auml;st sich der Lektor durch das Werk und l&auml;&szlig;t den Rotstift (oder: den &Uuml;berarbeitungsmodus seines Schreibprogramms) rotieren. Ist er damit fertig, geht das Werk an den Autor zur&uuml;ck, der die &Auml;nderungen zur Kenntnis nimmt und nach Absprache einarbeitet oder &uuml;berdenkt &#8211; und der schl&auml;gt nicht selten die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammen.<\/em>  <em>Alles rot &#8211; wie kann das sein? Ja, ist der Lektor denn noch ganz bei Sinnen?!<\/em>  <em>Oft wird dabei von dem z&uuml;rnenden Autor ein kleiner aber entscheidender Punkt vergessen: Viele Anmerkungen machen dem Lektor viel Arbeit. Er wird aber im Normalfall pro bearbeiteter Manuskriptseite (1800 Zeichen inklusive Leerzeichen) oder Normseite (1500 Zeichen inklusive Leerzeichen) bezahlt. Und zwar unabh&auml;ngig davon, wie lange er an dieser Seite sitzt, feilt und br&uuml;tet.<\/em>  <em>Das fertige Buch ist nach Au&szlig;en hin in erster Linie der Triumph des Autors. Der Name des Lektors erscheint &#8211; wenn &uuml;berhaupt &#8211; in 8 Punkt im Impressum. Dem Ego des Lektors nutzt es also nichts, wenn er viele Anmerkungen macht. Seinem Geldbeutel auch nicht.<\/em>  <em>Viele Anmerkungen zeugen von viel Einsatz des Bearbeiters. Und von seinem Wunsch, aus dem Text des Autors das Bestm&ouml;gliche herauszuholen. Und das, obwohl ihm im Normalfall niemand daf&uuml;r lobend auf die Schulter klopfen wird. Im Gegenteil &#8211; oft ist ihm stattdessen der Groll des Autors gewi&szlig;.<\/em>  <em>Hat der Autor die &Uuml;berarbeitungen eingelesen (und wenn n&ouml;tig &uuml;ber strittige Punkte mit dem Lektor konferiert, wobei der Lektor in vielen F&auml;llen f&uuml;r Alternativvorschl&auml;ge des Autors mehr als ein offenes Ohr hat), geht das Werk ins Endkorrektorat. Der Korrektor schaut noch ein letztes Mal nach Grammatik-, Form- und Rechtschreibfehlern, ehe er es dem Setzer &uuml;bergibt.<\/em>  <em>Traurig aber wahr: Nicht jedem Werk wird so viel Aufmerksamkeit zuteil. Gerade bei f&uuml;r Reihen produzierte Werke oder &quot;Low Budget&quot; Publikationen bleibt oft so wenig Zeit, da&szlig; ein Lektor Wunder vollbringt, wenn er sich dennoch intensiv um Autor und Werk bem&uuml;ht. Nicht selten ist nur ein Korrekturlauf m&ouml;glich, und Lektor und Korrektor vereinen sich in einer Person und einem Arbeitsschritt.<\/em>&quot; (Quelle: Federwelt, Zeitschrift f&uuml;r Autoren und Autorinnen, Nr. 43, 2004)<\/p>\n<h2>Weiterf&uuml;hrende Informationen<\/h2>\n<ul>\n<li><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.das-manuskript.com\/\" title=\"Zur Webseite von das Manuskript\">Das Manuskript<\/a> Lektor, Korrektor, usw.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Aufgaben eines Lektors und Korrektors &quot;Liegt das fertige Werk vor, kommt die Feinarbeit. Kleinere (und zu Teilen auch gr&ouml;&szlig;ere) Kanten werden ausgemerzt, der Sprachstil verfeinert, Alternativvorschl&auml;ge werden gemacht. In vielen arbeitsreichen Stunden fr&auml;st sich der Lektor durch das Werk und l&auml;&szlig;t den Rotstift (oder: den &Uuml;berarbeitungsmodus seines Schreibprogramms) rotieren. 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