﻿{"id":2073,"date":"2009-10-12T20:56:22","date_gmt":"2009-10-12T18:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2073"},"modified":"2009-10-12T20:56:22","modified_gmt":"2009-10-12T18:56:22","slug":"studie-zu-social-networks-in-%c3%96sterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/statistik\/studie-zu-social-networks-in-%c3%96sterreich-p2073.html","title":{"rendered":"Studie zu Social Networks in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>mobilkom austria erhob eine umfassende&nbsp;Studie<\/h2>\n<ul>\n<li>Isolation ist Mythos &#8211; Digitale Beziehungen verst&auml;rken<\/li>\n<li>soziale Interaktion&nbsp; User kennen Risiken von Social Networks, viele nehmen sie trotzdem in Kauf<\/li>\n<li>Facebook ist die Nummer 1 in &Ouml;sterreich<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nSocial Networks sind in aller Munde, aber wie vernetzen sich Herr und Frau &Ouml;sterreicher tats&auml;chlich? &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Die erste umfassende, &ouml;sterreichweite Studie von marketmind im Auftrag von mobilkom austria zeigt, wer Social Networks in &Ouml;sterreich nutzt, worauf User Wert legen und wie sich soziale Beziehungen im Web entwickeln werden. <\/p>\n<p>&quot;Die &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher nutzen vermehrt digitale soziale Netzwerke. Sie nutzen sie zus&auml;tzlich zu anderen Kommunikationskan&auml;len, sehen sie als Bereicherung, sind sich aber auch der Risiken sehr wohl bewusst&quot;, fasst Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender mobilkom austria &amp; Telekom Austria, zwei Haupttrends der Untersuchung zusammen. Die Studie erhebt erstmals umfassend den Status Quo der digitalen sozialen Beziehungen in &Ouml;sterreich und zeigt auf, welche Erwartungen die User damit verbinden. <br \/>\n<strong><br \/>\nSocial Networks verst&auml;rken Interaktion <\/strong><\/p>\n<p>Allen Unkenrufen zum Trotz verdr&auml;ngen Social Network Plattformen traditionelle Kommunikationskan&auml;le nicht &#8211; sondern erg&auml;nzen diese. &quot;Die Studie r&auml;umt mit dem oftmaligen Vorurteil auf, dass das Netzwerken im Web Menschen sozial isoliert. Im Gegenteil: Sobald Social Networks im Spiel sind, verst&auml;rkt sich auch die soziale Interaktion &uuml;ber andere Kommunikationskan&auml;le&quot;, erl&auml;utert Studienleiter Dr. Gereon Friederes, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von marketmind. <\/p>\n<p>Wer in digitalen sozialen Netzwerken aktiv ist, verzichtet keineswegs auf die Kommunikation via E-Mail, Gespr&auml;ch, Anruf oder SMS. Seit sie Social Networks nutzen, hat sich f&uuml;r 39 % der &Ouml;sterreicher der E-Mail-Verkehr eher bis stark erh&ouml;ht; eine Steigerung zeigt sich auch bei pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen (32 %) und bei der Anzahl der SMS (26 %). Die Mehrheit der User kommuniziert mit den Social Networking-Kontakten auch am Handy. Der Vergleich der SMS- und Social Network-Aktivit&auml;ten zeigt: Je mehr Botschaften User online absetzen, desto mehr SMS senden sie auch per Handy. Lediglich 9 % meinen, dass sich ihr SMS-Verkehr vermindert habe, bei E-Mails sind es gar nur 6 %. <\/p>\n<p><strong>Facebook ist DIE Nummer 1 in &Ouml;sterreich <\/strong><\/p>\n<p>Beim Online-Netzwerken liegt &Ouml;sterreich nur knapp unter dem internationalen Schnitt: Weltweit geben 64 % der Internetuser* an, pers&ouml;nliche Profile auf Social Network Plattformen zu verwalten, in &Ouml;sterreich sind es 59 %. Setzt international bereits fast ein Drittel (30 %) Social Networks beruflich ein, sind dies in &Ouml;sterreich aber erst 18 %. <\/p>\n<p>Unter den sozialen Netzwerken ist die weltweit gr&ouml;&szlig;te Online Community Facebook auch in &Ouml;sterreich die Nummer 1 &#8211; sowohl bei der Bekanntheit wie auch bei ihrer Verbreitung. Befragt man die &Ouml;sterreicher nach Social Networks, die sie kennen, nennen 63 % spontan Facebook &#8211; gefolgt von MySpace (25 %), studiVZ (23 %), Twitter (19 %) sowie XING (18 %). 42 % der &ouml;sterreichischen Internet-User nutzen Facebook zumindest gelegentlich &#8211; und verweisen damit sms.at (25 %) und MySpace (18 %) auf die Folger&auml;nge. <\/p>\n<p><strong>Virtuelle = reale Freundschaften <\/strong><\/p>\n<p>Haben sie sich erst mal auf einer Social Networking Plattform registriert, sind &Ouml;sterreicher dort h&auml;ufig anzutreffen: 36 % nutzen etwa Facebook zumindest einmal w&ouml;chentlich &#8211; international sind dies nur 23 %. Zur&uuml;ckhaltender sind sie bei der Anzahl der Freundschaften. Hierzulande hat der Facebook-Nutzer durchschnittlich 70 Freunde, international sind es 120. &quot;Die &Ouml;sterreicher sind keine Freunde-Sammler&quot;, sagt Dr. Stephan Humer, Diplom-Soziologe und Forschungsleiter an der Universit&auml;t der K&uuml;nste Berlin und liefert auch gleich eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r: &quot;F&uuml;r viele sind Social Networks einfach eine neue Art des Kaffeehauses, ein Raum, wo man sich mit Menschen unterh&auml;lt, die man kennt.&quot; J&uuml;ngere sowie intensive User haben am wenigsten Probleme damit, ihre Freundschaften &ouml;ffentlich zur Schau zu stellen. <\/p>\n<p>Von den 70 Personen, die durchschnittlich als Kontakte best&auml;tigt sind, wird nur mit einem Viertel regelm&auml;&szlig;ig kommuniziert. &quot;Social Network Plattformen bieten ein zus&auml;tzliches Forum f&uuml;r die Kommunikation mit Partnern, mit denen man auch sonst regelm&auml;&szlig;ig in Kontakt steht&quot;, erkl&auml;rt Gereon Friederes. F&uuml;r den (zus&auml;tzlichen) Einsatz von Facebook &amp; Co sprechen vor allem die geringere Aufdringlichkeit und die Effizienz in der Beziehungspflege. <\/p>\n<p><strong>Eigene Privatsph&auml;re ist wichtig &#8211; und jene der anderen? <\/strong><\/p>\n<p>Viele &Ouml;sterreicher kennen die Risiken von Social Networks und gehen bewusst mit ihren Daten um. Diese R&uuml;cksichtnahme gilt aber nur bedingt f&uuml;r die Daten anderer. &quot;Bei sich selbst sind die User vorsichtig, andererseits geht aber die Sensibilit&auml;t gegen&uuml;ber der Privatsph&auml;re anderer zur&uuml;ck&quot;, erkl&auml;rt Gereon Friederes. Als gro&szlig;en bis sehr gro&szlig;en Nachteil von Social Network Plattformen beurteilen 76 % m&ouml;glichen Datenmissbrauch, 62 % die Einsehbarkeit der Daten f&uuml;r Personalmanager und 57 % generell, dass viele pers&ouml;nliche Daten online zug&auml;nglich sind. <\/p>\n<p>Immerhin 7 von 10 Internetnutzern haben massive Bedenken hinsichtlich Datenschutz und &quot;Ausspioniert-Werden&quot;. Im Detail betrachtet zeigt sich, dass es ein leichtes Altersgef&auml;lle gibt: Je &auml;lter, desto kritischer sehen Nutzer einen m&ouml;glichen Datenmissbrauch. Angst vor der Einsehbarkeit von Daten f&uuml;r Personalmanager haben hingegen eher die j&uuml;ngeren Nutzer. Diejenigen, die Social Networks verwenden, sehen die Nutzungsbarrieren weniger nachteilig als Nicht-Nutzer. Humer: &quot;Paradoxerweise scheint bei vielen Usern die Vorsicht zu schwinden, je mehr sie im Web unterwegs sind. Hier sind auch die Betreiber gefragt: Sie m&uuml;ssen ihre Verantwortung gegen&uuml;ber der Gesellschaft wahrnehmen, die sich durch die Erschlie&szlig;ung und Gestaltung neuer digitaler R&auml;ume ergibt und insbesondere J&uuml;ngere und Heavy User noch mehr dar&uuml;ber aufkl&auml;ren, welche Folgen ihr Online-Verhalten haben kann.&quot; <\/p>\n<p><strong>Frauen netzwerken anders &#8211; M&auml;nner auch &#8230; <\/strong><\/p>\n<p>Unter den Netzwerkern im Internet sind Frauen &uuml;berproportional h&auml;ufig vertreten. 66 % der &ouml;sterreichischen Frauen und 55 % der M&auml;nner nutzen Social Network Plattformen.&nbsp; &quot;W&auml;hrend Frauen Social Networks in erster Linie f&uuml;r private Kontakte verwenden, setzen M&auml;nner solche Communities weit st&auml;rker beruflich ein&quot;, erkl&auml;rt Gereon Friederes die Beweggr&uuml;nde.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">und nicht nur in &Ouml;sterreich, auch in Deutschland dominieren die Frauen im &quot;netzworken&quot;. Woher das wohl kommen, mag? Denke die Frauen kommunizieren einfach lieber. \ud83d\ude09<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl f&uuml;r Frauen als auch M&auml;nner gilt, dass sie in Social Networks vor allem bestehende Freundschaften pflegen wollen. Geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es aber sehr wohl: Frauen wollen eher abgebrochene soziale Beziehungen reaktiveren, 73 % erachten dies als sehr wichtig oder wichtig (M&auml;nner: 64 %). M&auml;nner hingegen stellen online in erster Linie ihre Pers&ouml;nlichkeit, Interessen oder Hobbys dar (38 % vs. 29 %) &#8211; und sind andererseits weit &ouml;fters in Sachen Partnersuche und Flirten unterwegs (33 % vs. 17 %). <br \/>\n<strong><br \/>\nJe j&uuml;nger, desto aktiver <\/strong><\/p>\n<p>Social Network Plattformen sind vor allem f&uuml;r die 14- bis 29-J&auml;hrigen ein wichtiges Thema: 82 % in dieser Altersgruppe nutzen diese, bei den 30- bis 49-J&auml;hrigen sind es 57 % und bei den 50- bis 60-J&auml;hrigen 34 %. Die J&uuml;ngeren verwenden Plattformen wie MySpace (J&uuml;ngere: 28 % vs. &Ouml;: 18 %), studiVZ (J&uuml;ngere: 33 % vs. &Ouml;: 16 %), meinVZ (J&uuml;ngere: 15 % vs. &Ouml;: 9 %) und Netlog (J&uuml;ngere: 18 % vs. &Ouml;: 10 %) im Vergleich zum &ouml;sterreichischen Durchschnitt deutlich mehr. Die businessorientierte Community XING hingegen wird von den 30- bis 49-J&auml;hrigen am h&auml;ufigsten besucht. <\/p>\n<p>Je nach Altersgruppe unterscheidet sich auch die Motivation: W&auml;hrend j&uuml;ngere User Social Network Plattformen st&auml;rker zur Pflege von Freundschaften und sozialen Beziehungen sowie zur Selbstdarstellung einsetzen, &uuml;berwiegen bei den 50- bis 60-J&auml;hrigen die Suche nach Informationen und der Aufbau von Wissen. <br \/>\n<strong><br \/>\nBlick in die Zukunft: Social Networks go mobile <\/strong><\/p>\n<p>Fast zwei Drittel der &Ouml;sterreicher gehen davon aus, dass die gesellschaftliche Bedeutung von digitalen sozialen Netzwerken wachsen wird. Ein deutlicher Trend ist auch das Zusammenwachsen von mobiler Kommunikation und Social Networking. Damit liegt &Ouml;sterreich im internationalen Trend. Schon heute nutzen 17 % der Internet-User das Web mobil **, in den n&auml;chsten Jahren wird der Zugriff auf Internet-Services via Handy klar an Bedeutung gewinnen. <\/p>\n<p>Fast 30 % der &Ouml;sterreicher haben Interesse daran, Social Networks via Handy abzurufen. &quot;Das gro&szlig;e Interesse zeigt, dass sich immer mehr Menschen auch unterwegs mit Freunden austauschen, Fotos hochladen oder Nachrichten versenden m&ouml;chten. Mit der Erreichbarkeit und den vielen Zusatz-Funktionen bieten Handys einfach enormes Potenzial f&uuml;r virtuelle Netzwerker&quot;, ist Hannes Ametsreiter &uuml;berzeugt. <br \/>\n<strong><br \/>\nStudie &quot;Social Network Plattformen in &Ouml;sterreich &#8211; eine Bestandsaufnahme&quot; von mobilkom austria <\/strong><\/p>\n<p>Im Auftrag von mobilkom austria f&uuml;hrte das Markt- und Markeninstitut marketmind im Juli 2009 eine repr&auml;sentative, &ouml;sterreichweite Online-Befragung zur Bekanntheit und Nutzung von Social Network Plattformen in &Ouml;sterreich durch. Befragt wurden 500 Personen von 14 bis 60 Jahren, die &uuml;ber einen Internetanschluss verf&uuml;gen und zwar repr&auml;sentativ f&uuml;r die &ouml;sterreichischen Internet-NutzerInnen. Einbezogen wurden Social Network Plattformen, auf denen User &uuml;ber ein Profil verf&uuml;gen, Nachrichten und Fotos austauschen sowie neue Kontakte schlie&szlig;en. Ausgeschlossen blieben Plattformen, bei denen es nicht prim&auml;r um pers&ouml;nliche Beziehungen geht, wie etwa Flickr oder YouTube. <\/p>\n<p>\n* Universal McCann, Power to the People &#8211; Social Media Tracker Wave 4, Juli 2009 bzw. Wave 3, M&auml;rz 2008 <br \/>\n** Siehe: Universal McCann, Power to the People &#8211; Social Media Tracker <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>mobilkom austria erhob eine umfassende&nbsp;Studie Isolation ist Mythos &#8211; Digitale Beziehungen verst&auml;rken soziale Interaktion&nbsp; User kennen Risiken von Social Networks, viele nehmen sie trotzdem in Kauf Facebook ist die Nummer 1 in &Ouml;sterreich Social Networks sind in aller Munde, aber wie vernetzen sich Herr und Frau &Ouml;sterreicher tats&auml;chlich? &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[423,115,122],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2073"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2073"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2075,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2073\/revisions\/2075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}