﻿{"id":2070,"date":"2009-10-12T20:44:03","date_gmt":"2009-10-12T18:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2070"},"modified":"2009-10-12T20:44:03","modified_gmt":"2009-10-12T18:44:03","slug":"generation-facebook-nicht-integriert-in-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/generation-facebook-nicht-integriert-in-unternehmen-p2070.html","title":{"rendered":"Generation Facebook nicht integriert in Unternehmen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Hohle Marketingspr&uuml;che helfen im Web 2.0 nicht weiter<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Internet und speziell das Web 2.0 stellt Unternehmen vor eine besondere Herausforderung bei der &ouml;ffentlichen Kommunikation. Vor allem in sozialen Netzwerken schlummert viel Potenzial, das Unternehmen geschickt f&uuml;r sich n&uuml;tzen k&ouml;nnen. Allerdings m&uuml;ssen dabei auch einige Grundregeln beachtet werden. &quot;In der Kommunikation hilft nur Authentizit&auml;t, Offenheit und Ehrlichkeit. Wenn die Marketingagenturen es dann noch schaffen, die Online-Dialoge durch witzige Kampagnen zu begleiten und objektive Meinungs&auml;u&szlig;erungen ein neues Wir-Gef&uuml;hl hervorrufen, dann ist das Unternehmen wirklich angekommen im Web 2.0&quot;, erl&auml;utert Bj&ouml;rn Behrendt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Wissenschaftscommunity <a title=\"zu www.hiogi.de\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hiogi.de\">Hiogi<\/a>&nbsp; .<\/p>\n<p>Behrendt war Gastredner auf&#8230;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->den <a title=\"zu www.voicedays.com\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.voicedays.com\">Voice Days plus<\/a> in N&uuml;rnberg&nbsp; vom 6. Oktober und hat seine Erfahrungen mit der Generation Facebook dem Publikum n&auml;her gebracht. &quot;Facebook wird der Personalausweis einer neuen Endkunden-Generation. Sie ist bereits heute always-on, was multimediale und in Echtzeit ablaufende Formen der Kommunikation entstehen l&auml;sst. So zeigen Facebook, Twitter und in Zukunft auch Google Wave, wie wir jederzeit und &uuml;berall Informationen, Fotos oder Videos miteinander teilen, unabh&auml;ngig von der gerade besuchten Website, dem genutzten Endger&auml;t oder dem gew&auml;hlten Kommunikationskanal&quot;, so der Hiogi-Macher.<\/p>\n<p>Althergebrachte Weisheiten aus der Unternehmenskommunikation funktionieren bei der Generation Facebook nicht mehr. Bereits vor zehn Jahren machte sich <a title=\"zu www.cluetrain.de\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.cluetrain.de\">Cluetrain<\/a>&nbsp; mit einem Manifest daf&uuml;r stark, den hohlen Klang aus der Unternehmenskommunikation zu nehmen. Gel&auml;ufige Spr&uuml;che wie &quot;Ihr Anruf ist uns wichtig&quot; oder &quot;Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt&quot; funktionieren nicht mehr. Ge&auml;ndert, so die Autoren, habe sich seitdem jedoch wenig. &quot;Kein Wunder, dass die vernetzten M&auml;rkte keinen Respekt vor Firmen haben, die unf&auml;hig oder unwillig sind so zu sprechen wie sie&quot;, hei&szlig;t es auf der Cluetrain-Website. Betrachtet man die j&uuml;ngsten Attacken von Modefirmen, Sportartikelherstellern oder Musiklabels gegen Verbraucher, die das Internet als Plattform f&uuml;r ihre Interessen nutzen, best&auml;tigt sich diese Aussage tagt&auml;glich.<\/p>\n<p>&quot;Das Internet ist da. Es ist laut. Es ist offen. Jeder macht mit. Und das Internet vergisst nie. Das stellt die Kundenkommunikation vor riesengro&szlig;e Herausforderungen. Wenn Unternehmen glauben, sie k&ouml;nnten durch Abmahnungen, Unterlassungsklagen, L&ouml;sch-Gesuche oder aggressive Keyword-Optimierung daf&uuml;r sorgen, dass Negativ&auml;u&szlig;erungen im World Wide Web verschwinden und nicht gesch&auml;ftssch&auml;digend wirken, sind sie auf dem Holzweg&quot;, sagt Behrendt. Im Social Web m&uuml;sse die Wirtschaft feinf&uuml;hliger vorgehen. Nicht nur auf Facebook, Twitter oder MySpace, sondern auf der eigenen Firmenwebsite, mit einem eigenen Twitter-Inboundkanal, mit einem Kundenservice, der sich der Kritik stellt, Ideen sammelt und Produkte sowie Dienstleistungen verbessert. <\/p>\n<p>&quot;Vielleicht sollte so mancher Manager, um den Epochenwechsel zu begreifen, nicht nur auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen starren, sondern eher seine Sinne sch&auml;rfen mit der Lekt&uuml;re der Renaissance-Literatur. Sie war gepr&auml;gt von einer Verkehrung der offiziellen Welt der Herrscher und Duckm&auml;user. Sie verspottete Dogmen, pl&auml;dierte f&uuml;r Offenheit, war Vorbild f&uuml;r eine fr&ouml;hliche Anarchie, demontierte Autorit&auml;ten und althergebrachte Hierarchien. In Anlehnung an einen Wahlkampfspruch k&ouml;nnte man den Firmen zurufen: &#8218;Klarmachen zum &Auml;ndern&#8217;&quot;, meint Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Hohle Marketingspr&uuml;che helfen im Web 2.0 nicht weiter Das Internet und speziell das Web 2.0 stellt Unternehmen vor eine besondere Herausforderung bei der &ouml;ffentlichen Kommunikation. Vor allem in sozialen Netzwerken schlummert viel Potenzial, das Unternehmen geschickt f&uuml;r sich n&uuml;tzen k&ouml;nnen. 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