﻿{"id":2046,"date":"2009-10-06T22:40:19","date_gmt":"2009-10-06T20:40:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2046"},"modified":"2009-10-06T23:22:11","modified_gmt":"2009-10-06T21:22:11","slug":"genauere-werbekennzeichnung-sind-f%c3%bcr-blogger-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/genauere-werbekennzeichnung-sind-f%c3%bcr-blogger-pflicht-p2046.html","title":{"rendered":"Genauere Werbekennzeichnung sind f\u00fcr Blogger Pflicht"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>US-Regulatoren gehen gegen Konsumentent&auml;uschung vor<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r Blogger, Facebook- und Twitter-Nutzer gelten k&uuml;nftig strengere Werberichtlinien. Die US-Regulatoren der Federal Trade Commission (<a href=\"http:\/\/www.ftc.gov\" target=\"_blank\" title=\"zu www.ftc.gov\">FTC<\/a>) haben ihre 30 Jahre alten Richtlinien &uuml;berarbeitet und klarere Regeln f&uuml;r das Werben in der Blogosph&auml;re aufgestellt. In Zukunft sind Blogger dazu verpflichtet, Anzeigen deutlich als solche zu kennzeichnen und offenzulegen, wenn beispielsweise Zahlungen f&uuml;r positive Produktbesprechungen erhalten oder Gratis-Artikel vergeben wurden. Wer sich nicht an die neuen Richtlinien h&auml;lt, muss mit Strafen von bis zu 11.000 Dollar rechnen. Die &uuml;berarbeiteten Werberegeln gelten dar&uuml;ber hinaus auch f&uuml;r Promis und Marktforschungsunternehmen. <\/p>\n<p>Bisher waren Blogger in den USA &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->nicht zur Kennzeichnung von Werbung verpflichtet, was vor allem bei Konsumentensch&uuml;tzern zu Kritik f&uuml;hrte. Lange Zeit sei f&uuml;r Nutzer bzw. Verbraucher nicht klar ersichtlich gewesen, wenn Blog-Beitr&auml;ge im Auftrag von Firmen ver&ouml;ffentlicht wurden und nicht der Information, sondern Werbezwecken dienten. Hierzulande ist die Situation allerdings generell anders. Im Gegensatz zu den USA gibt es einen st&auml;rkeren Konsumentenschutz und auch das Werben in Online-Medien ist strenger geregelt. &quot;Bei uns gilt nach dem Mediengesetz grunds&auml;tzlich, dass Werbung gekennzeichnet werden muss. Das gilt auch f&uuml;r das Internet bzw. periodische Medien, wozu das Web z&auml;hlt&quot;, erkl&auml;rt Markus Deutsch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom Fachverband Werbung der <a href=\"http:\/\/www.fachverbandwerbung.at\" target=\"_blank\" title=\"zu www.fachverbandwerbung.at\">&ouml;sterreichischen Wirtschaftskammer<\/a>. <\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus gebe es derzeit aber auch EU-weit eine Diskussion um neue Werberichtlinien f&uuml;r Online-Medien, die zu noch klareren Kennzeichnungen verpflichten sollen. &quot;In Deutschland gibt es aktuell eine Debatte dar&uuml;ber, wie vorgegangen werden soll, wenn etwa eine CD online angeboten wird. Wer auf ein Angebot klickt, soll deutlich zu sehen bekommen, was diese CD kostet, so die Forderungen&quot;, so Deutsch. Dabei gehe es insbesondere auch um den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Aber auch Datenschutzfragen stehen im Mittelpunkt der EU-Diskussion. <\/p>\n<p>&quot;Konsumenten sind zunehmend vom Web abh&auml;ngig, wenn es um Kaufinformationen geht&quot;, so Jack Gillis von der Consumer Federation of America. Es gebe in den USA bis dato gewaltige M&ouml;glichkeiten, Konsumenten in die falsche Richtung zu lenken. Aus den neuen Richtlinien geht nun nicht hervor, in welcher Form die klaren Kennzeichnungen in Zukunft zu erfolgen haben. Das bleibt laut FTC den gesponserten Bloggern &uuml;berlassen. Die Ausweisung von Werbung k&ouml;nne etwa via Banner innerhalb einer Produktbesprechung erfolgen. Einzige Pflicht ist, dass die Kennzeichnung klar und unmissverst&auml;ndlich erfolgt.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>US-Regulatoren gehen gegen Konsumentent&auml;uschung vor F&uuml;r Blogger, Facebook- und Twitter-Nutzer gelten k&uuml;nftig strengere Werberichtlinien. 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