﻿{"id":2031,"date":"2009-10-05T20:50:50","date_gmt":"2009-10-05T18:50:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2031"},"modified":"2009-10-09T11:26:21","modified_gmt":"2009-10-09T09:26:21","slug":"news-portal-f%c3%bcr-smartphones-im-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/news-portal-f%c3%bcr-smartphones-im-kommen-p2031.html","title":{"rendered":"News-Portal f\u00fcr Smartphones im Kommen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Zeitungsverlage wollen mit Apps neue Leserschichten erschlie&szlig;en<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" align=\"left\" src=\"http:\/\/wallaby.de\/news\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/iphone-app-news-150x150.gif\" alt=\"iphone-app-news\" title=\"iphone-app-news\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2033\" \/>In den knapp zwei Jahren seit seiner Markteinf&uuml;hrung hat das iPhone von Apple nicht nur die Mobilfunkbranche, sondern gleich die gesamte Medienlandschaft kr&auml;ftig durchgesch&uuml;ttelt. Hintergrund hierf&uuml;r ist vor allem der Siegeszug des App Stores, der Besitzern des Smartphones die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet hat, die Nutzungspalette des eigenen Handys gezielt auf die individuellen Bed&uuml;rfnisse anzupassen. Neben mobilen Games und einer beinahe un&uuml;berschaubar gewordenen F&uuml;lle an Zusatzdiensten erfreuen sich dabei besonders solche Applikationen einer zunehmenden Beliebtheit, die den Usern schnell und unkompliziert die neuesten Nachrichtenmeldungen auf das Handy-Display liefern. Die kommerziellen Medienorganisationen haben diesen Trend bereits erkannt und gehen mit speziell entwickelten Programmen, die in puncto Nutzerfreundlichkeit immer ausgekl&uuml;gelteren Funktionen parat halten, auf Leserfang. <\/p>\n<p>&quot;Sp&auml;testens seit Einf&uuml;hrung benutzerfreundlicher Smartphones wie&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--> dem iPhone nimmt der Zugriff auf mobile Zeitungswebsites rasant zu. Das mobile Internet ist eine gute Chance zus&auml;tzliche Nutzergruppen zu erschlie&szlig;en, ohne das station&auml;re Webangebot zu kannibalisieren&quot;, stellt Holger Kansky, Multimedia-Referent beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger <a href=\"http:\/\/www.bdzv.de\" target=\"_blank\" title=\"zu www.bdzv.de\">(BDZV)<\/a>. Dem Start von mobilen Zeitungsportalen w&uuml;rden jetzt auf breiter Front in vielen Verlagen Planungen f&uuml;r das Angebot von speziellen iPhone-Apps folgen. Ein Beispiel hierf&uuml;r sei der Axel Springer Verlag, der bereits einige Apps im Angebot habe. &quot;Um von den Usern angenommen zu werden, m&uuml;ssen solche Apps ein bestimmes Problem l&ouml;sen und ein Bed&uuml;rfnis befriedigen, das nicht an anderer Stelle kostenlos angeboten wird. Exklusive Inhalte oder Service-Tools sind daf&uuml;r besonders gut geeignet&quot;, betont Kansky.<\/p>\n<p>Der BDZV-Multimedia-Referent geht davon aus, dass das Lesen von Nachrichten auf Smartphones in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird. &quot;Durch g&uuml;nstige Tarife, schnelle Verbindungen und Flatrates macht es immer mehr Spa&szlig;, in bestimmten Situationen au&szlig;erhalb der Wohnung oder des Arbeitsplatzes das Handy zum Abrufen von aktuellen Meldungen und Services zu nutzen. Zeitungsverlage k&ouml;nnen so neue Zielgruppen in anderen Situationen als der klassischen Web- und Printnutzung erreichen&quot;, erl&auml;utert Kansky. Ein Knackpunkt in diesem Zusammenhang bleibt aber wohl weiterhin die Frage, ob Nutzer auch bereit dazu sind, f&uuml;r derartige Leistungen der Medienh&auml;user zu bezahlen. &quot;Im Gegensatz zu Internetsurfern sind Handynutzer gewohnt, f&uuml;r den Abruf von Informationen Geld zu bezahlen&quot;, meint Kansky.<\/p>\n<p>Davon, dass das Anbieten eigener Smartphone-Applikationen f&uuml;r Nachrichtenproduzenten zu einem sehr gewinnbringenden neuen Gesch&auml;ftsfeld werden k&ouml;nnte, ist man bei Medienunternehmen wie der New York Times, BBC, Financial Times oder Huffington Post jedenfalls fest &uuml;berzeugt. &quot;Die iPhone-App der Financial Times ist im Prinzip kostenlos. Der Zugriff auf den vollst&auml;ndigen News-Content bleibt aber registrierten Abonnenten vorbehalten, Gelegenheitsleser k&ouml;nnen drei Artikel pro Monat gratis nutzen&quot;, erkl&auml;rt Rob Grimshaw, Managing Director der Wirtschaftszeitung, gegen&uuml;ber dem Guardian das aktuelle Gesch&auml;ftsmodell. Die hauseigene Applikation f&uuml;r das Apple-Smartphone sei mittlerweile bereits von mehr als 120.000 Usern heruntergeladen worden, was gut einem Viertel der globalen Leserschaft des Blattes entspricht. &quot;Die App wird unter dem Strich zwar trotzdem keine allzu gro&szlig;en Auswirkungen auf unseren Nettogewinn haben, ich sehe in diesem Sektor heute aber danke des App Stores von Apple weitaus mehr Potenzial als noch vor zwei Jahren&quot;, so Grimshaw. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.mobile-zeitgeist.com\/2009\/09\/15\/von-iphone-applikationen-und-menschen\/\" target=\"_blank\" title=\"zum Trendverlauf von iPhone-Apps\">Trendverlauf der iPhone-Apps auf mobile-zeitgeist.de <\/a><\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Zeitungsverlage wollen mit Apps neue Leserschichten erschlie&szlig;en In den knapp zwei Jahren seit seiner Markteinf&uuml;hrung hat das iPhone von Apple nicht nur die Mobilfunkbranche, sondern gleich die gesamte Medienlandschaft kr&auml;ftig durchgesch&uuml;ttelt. 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