﻿{"id":2011,"date":"2009-10-02T14:12:05","date_gmt":"2009-10-02T12:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=2011"},"modified":"2009-10-02T14:30:27","modified_gmt":"2009-10-02T12:30:27","slug":"verlage-sind-zu-70-prozent-f%c3%bcr-bezahlinhalte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/verlage-sind-zu-70-prozent-f%c3%bcr-bezahlinhalte-p2011.html","title":{"rendered":"Verlage sind zu 70 Prozent f\u00fcr Bezahlinhalte"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Wirtschaftsflaute zwingt zur Suche nach neuen Gesch&auml;ftsmodellen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kombination aus Wirtschaftskrise und r&uuml;ckl&auml;ufigem Werbeanzeigengesch&auml;ft hat innerhalb der Verlagsbranche deutliche Spuren hinterlassen. Als wesentlichste Konsequenz l&auml;sst sich dabei vor allem ein Umdenken in Bezug auf die Sinnhaftigkeit neuer Gesch&auml;ftsmodelle beobachten. <strong>W&auml;hrend sich etwa vor Beginn der weltweiten Rezession im Jahr 2007 lediglich 46 Prozent der Verlagsh&auml;user in der Zeitungs-, Zeitschriften- und TV-Branche f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Bezahlmodellen f&uuml;r Online-Inhalte ausgesprochen haben, sind es heute schon rund 70 Prozent,<\/strong> die bereits ein derartiges System nutzen oder planen, ihr Web-Angebot in Zukunft entsprechend umzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuell pr&auml;sentierte Untersuchung der <a href=\"http:\/\/www.ukaop.org.uk\" target=\"_blank\" title=\"zu www.ukaop.org.uk\">Association of Online Publishers<\/a> (aop) in Gro&szlig;britannien, die 28 Medienunternehmen wie News International, Financial Times, Trinity Mirror oder die Telegraph Media Group repr&auml;sentiert. <\/p>\n<p>Dass die Debatte um die Einf&uuml;hrung von sogenanntem Paid Content auf&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->den Online-Auftritten von Medienh&auml;usern nicht nur in Gro&szlig;britannien zunehmend an Fahrt gewinnt, sondern auch in Deutschland, zeigt das Beispiel des <a href=\"http:\/\/www.axelspringer.de\" target=\"_blank\" title=\"zu www.axelspringer.de\">Axel-Springer-Verlages<\/a>. Dessen Chef Mathias D&ouml;pfner hatte Mitte August durchblicken lassen, dass die kostenlosen Web-Inhalte der hauseigenen Publikationen schrittweise zur&uuml;ckgedreht werden sollen. &quot;Auf jeden Fall wird auch in Deutschland bereits dar&uuml;ber nachgedacht, ein Bezahlmodell f&uuml;r Online-Inhalte von Printprodukten einzuf&uuml;hren. Vermutlich werden es die gro&szlig;en Verlage sein, die in dieser Hinsicht die ersten Schritte setzen werden. <strong>Doch ganz egal, wer hier vorprescht, er muss zun&auml;chst einmal ein tragf&auml;higes Konzept f&uuml;r Paid Content im Web vorlegen<\/strong>&quot;, erkl&auml;rt Holger Kansky, Multimedia-Referent beim <a href=\"http:\/\/www.bdzv.de\" target=\"_blank\" title=\"zu \/www.bdzv.de\">Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger<\/a> (BDZV). <\/p>\n<p>Gerade in der gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen H&auml;rtephase k&ouml;nne es sich n&auml;mlich niemand aus der Branche leisten, mit derartigen Experimenten Misserfolge einzufahren. &quot;<strong>Ich glaube aber nicht, dass die Einf&uuml;hrung einer Kostenpflicht die alleinige L&ouml;sung f&uuml;r die Refinanzierung der Online-Inhalte darstellen wird. <\/strong>Das Bezahlkonzept muss viel eher als eine sinnvolle Erg&auml;nzung zur Werbefinanzierung gesehen werden&quot;, betont Kansky. Gr&ouml;&szlig;tes Problem in diesem Zusammenhang bleibt aber die Frage, wie die Online-Leserschaft auf die Umsetzung derartiger Pl&auml;ne reagieren wird. &quot;Anders als bei der mobilen Webnutzung sind die Menschen im station&auml;ren Internet kostenlose Zug&auml;nge gewohnt. Eine Umstellung auf ein Bezahlmodell halte ich daher f&uuml;r nur sehr schwer umsetzbar&quot;, meint Kansky. Wer sich hier f&uuml;r die Kostenpflicht entscheide, m&uuml;sse das Riskio in Kauf nehmen, dass die eigene Leserschaft zu anderen Gratis-Angeboten im Netz abwandert. &quot;<strong>Das Bezahlkonzept kann nur mit neuem, exklusivem Material funktionieren, das dem Leser zus&auml;tzlich angeboten wird und ihm einen gewissen Mehrwert bietet<\/strong>&quot;, so Kansyk abschlie&szlig;end. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Wirtschaftsflaute zwingt zur Suche nach neuen Gesch&auml;ftsmodellen Die Kombination aus Wirtschaftskrise und r&uuml;ckl&auml;ufigem Werbeanzeigengesch&auml;ft hat innerhalb der Verlagsbranche deutliche Spuren hinterlassen. Als wesentlichste Konsequenz l&auml;sst sich dabei vor allem ein Umdenken in Bezug auf die Sinnhaftigkeit neuer Gesch&auml;ftsmodelle beobachten. 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