﻿{"id":201,"date":"2007-02-13T17:57:55","date_gmt":"2007-02-13T16:57:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/pc-steuerung-durch-blosse-handbewegung-201.html"},"modified":"2007-02-13T17:57:55","modified_gmt":"2007-02-13T16:57:55","slug":"pc-steuerung-durch-blosse-handbewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/pc-steuerung-durch-blosse-handbewegung-p201.html","title":{"rendered":"PC-Steuerung durch blo\u00dfe Handbewegung"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Verfahren macht Datenhandschuh \u00fcberfl\u00fcssig<\/h2>\n<p>Informatiker der Universit\u00e4t Bonn haben ein Verfahren entwickelt, mit dem es m\u00f6glich ist, 3D-Anwendungen durch blo\u00dfe Handbewegungen zu steuern. Die Verwendung eines Datenhandschuhs ist bei der von den Forschern &#8222;Handtracking&#8220; genannten Methode nicht mehr notwendig. &#8222;Unser System funktioniert mit drei Camcordern, die die Bewegung der Fingerspitzen verfolgen&#8220;, erkl\u00e4rt Markus Schlattmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der <a title=\"Weitere Informationen zur PC-Steuerung von der Arbeitsgruppe Computer und Grafik\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/cg.cs.uni-bonn.de\">Arbeitsgruppe<\/a> &#8222;Computer, Grafik&#8220;, im Gespr\u00e4ch mit pressetext. &#8222;Das Ganze geht pr\u00e4zise, schnell und intuitiv&#8220;, meint der Informatiker. In der Demonstration steuert Schlattmann ein virtuelles Flugzeug mit blo\u00dfen Handgesten \u00fcber die Alpen.<\/p>\n<p><!--more-->Jede der drei Kameras ist an einen Computer angeschlossen, der die Handbewegungen verarbeitet und an einen zentralen PC weitersendet. &#8222;Die drei Rechner sind notwendig, weil die Ansteuerung der Camcorder nicht anders m\u00f6glich ist. Von der Rechenleistung her, w\u00e4ren sie allerdings nicht notwendig&#8220;, so Schlattmann. Der zentrale Rechner arbeitet mit einer GeForce-8800-Grafikkarte. Das System l\u00e4uft prinzipiell auf normaler Hardware. Bei Verwendung von drei normalen Webcams kann unser Handtracking-Verfahren auch auf Privat-Computern eingesetzt werden&#8220;, sagt Schlattmann.<\/p>\n<p>&#8222;Das Besondere an unserem Verfahren ist, dass wir ohne externe Hilfsmittel auskommen&#8220;, so Schlattmanns Kollege Ferenc Kahlesz. &#8222;Um Handbewegungen in Echtzeit mit gro\u00dfer Genauigkeit verfolgen zu k\u00f6nnen, muss man normalerweise zumindest die Finger farblich markieren, damit sich die Software leichter orientieren kann. Oder man braucht dazu einen Datenhandschuh, der die Gelenkstellung per Funk oder Kabel an den Rechner meldet&#8220;, erl\u00e4utert Kahlesz. Mit einem einzigen Handschuh ist es zudem oft nicht getan, schlie\u00dflich haben die Nutzer unterschiedlich gro\u00dfe H\u00e4nde. Das Bonner Verfahren sei flexibler, stellen die Forscher klar. Egal ob Kinderh\u00e4nde oder jene von Erwachsenen, die Kameras w\u00fcrden genau erkennen, in welche Richtung der Benutzer gerade zeigt und wie seine Handfl\u00e4che geneigt ist.<\/p>\n<p>Weiterer Vorteil ist, dass das Verfahren nicht initialisiert werden muss. Sobald die Hand im Blickfeld der Kameras auftaucht, legt die Tracking-Software los. Bei anderen Methoden wird der Nutzer bei Programmstart aufgefordert, seine Hand in einer definierten Position an eine bestimmte Stelle zu legen, f\u00fchren die Informatiker an. &#8222;Das System funktioniert mittlerweile sehr gut, wir haben jedoch noch einige Ideen und Verbesserungspl\u00e4ne&#8220;, f\u00fchrt Schlattmann aus.<\/p>\n<p>Das Verfahren soll auch nicht nur f\u00fcr die Gamer-Gemeinde interessant sein, denn intuitive und flexible Eingabeger\u00e4te seien etwa in der Medizin gefragt. Beispielsweise fallen in der Computertomographie immense Datenmengen an, aus denen Grafikprogramme detaillierte dreidimensionale Bilder erzeugen. Mit der Software ist es zum Beispiel auch m\u00f6glich, sich durch das Gehirn zu einem Tumor zu navigieren. Man kann ihn aus allen Blickwinkeln betrachten oder umliegendes, die Sicht verstellendes Gewebe ausblenden (<a title=\"Informationen zur PC-Steuerung per Hand stammen von pressetext.austria\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=070213030\">pressetext.austria<\/a>, Bonn, 13.02.2007).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Verfahren macht Datenhandschuh \u00fcberfl\u00fcssig Informatiker der Universit\u00e4t Bonn haben ein Verfahren entwickelt, mit dem es m\u00f6glich ist, 3D-Anwendungen durch blo\u00dfe Handbewegungen zu steuern. 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