﻿{"id":1897,"date":"2009-09-22T23:51:18","date_gmt":"2009-09-22T21:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1897"},"modified":"2009-09-22T23:59:32","modified_gmt":"2009-09-22T21:59:32","slug":"google-ebooks-zum-druck-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/buch\/google-ebooks-zum-druck-frei-p1897.html","title":{"rendered":"Google eBooks zum Druck frei?"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Kooperation mit US-Dienstleister bringt &quot;Geldautomat f&uuml;r B&uuml;cher&quot;<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Google ist aktuell in den USA eine Kooperation mit dem Dienstleister <a title=\"zu ondemandbooks.com\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ondemandbooks.com\">On Demand Books<\/a> (ODB)&nbsp; eingegangen. Mit der frischen Partnerschaft er&ouml;ffnet der Internetkonzern Nutzern die M&ouml;glichkeit, Texte aus dem Angebot des eigenen Buchdigitalisierungsprojektes <a href=\"http:\/\/books.google.com\" target=\"_blank\" title=\"zu books.google.com\">Google Books<\/a>&nbsp; nicht nur am Computerbildschirm, sondern auch zu jeder Zeit wieder in herk&ouml;mmlicher gedruckter Form lesen zu k&ouml;nnen. <\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da bin ich platt. Was plant Google denn noch so? Irgendwie schon fast be&auml;ngstigend.. Gerade wir als Buchautoren stehen damit ganz sch&ouml;n auf dem Schlauch. Hier muss schnellstens eingegriffen werden. Auch wenn es vorerst B&uuml;cher betrifft bei denen der Urheberrechtsschutz abgelaufen ist. Die finden einen Weg f&uuml;r die anderen B&uuml;cher.. \ud83d\ude09<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von den insgesamt rund zehn Mio. bereits eingescannten Werken&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->stehen hierf&uuml;r allerdings lediglich zwei Mio. Titel zur Verf&uuml;gung. &quot;Es handelt sich hier um gemeinfreie B&uuml;cher, bei denen der Urheberrechtsschutz bereits abgelaufen ist. Aufgrund der l&auml;nderspezifischen Lizenzunterschiede stehen in den USA derzeit 1,5 Mio. und au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten 500.000 B&uuml;cher zum Ausdruck bereit&quot;, erkl&auml;rt Google-Sprecher Kay Oberbeck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hergestellt werden die B&uuml;cher auf Bestellung von der von On Demand Books entwickelten Espresso Book Maschine, die aufgrund ihrer kompakten Bauweise in jeder beliebigen B&uuml;cherei oder Buchhandlung aufgestellt werden kann. Der Hersteller ist davon &uuml;berzeugt, dass sich durch seine Entwicklung das Vertriebskonzept f&uuml;r B&uuml;cher grundlegend ver&auml;ndern wird. So k&ouml;nnte der Buchhandel k&uuml;nftig wesentlich dezentraler agieren und den Bibliotheken und Buch-Shops st&uuml;nde ein theoretisch unbegrenztes Inventar an Titeln zur Verf&uuml;gung, stellt Jason Epstein, Chairman und Mitgr&uuml;nder von ODB, fest. Ein weiterer Vorteil sei zudem die Schnelligkeit der Maschine, die bis zu 145 Seiten pro Minute ausdrucken kann. &quot;Mit ihrer Hilfe kann in wenigen Minuten eine vollst&auml;ndig mit Pappeinband ausgestattete einzelne Ausgabe eines Buches gedruckt, gebunden und nachbearbeitet werden&quot;, schildert Epstein. Im Grunde schaffe man damit eine Art &quot;Geldautomat f&uuml;r B&uuml;cher&quot;, der jederzeit f&uuml;r Kundenanfragen bereitstehe.<\/p>\n<p>Wie die New York Times berichtet ist die Anzahl der in B&uuml;chereien und Buchhandlungen aufgestellten Esspresso Book Maschines bislang noch relativ begrenzt. Ausschlaggebend hierf&uuml;r d&uuml;rfte wohl zum Teil auch der recht hohe Preis von 100.000 Dollar sein, mit dem die Anschaffung eines derartigen Druckger&auml;ts zu Buche schl&auml;gt. Als Beispiel f&uuml;r aktuelle Standorte wird etwa die University of Michigan genannt, aber auch der Harvard Books Store soll bereits eine der Buchmaschinen bestellt haben. &quot;Espresso Book Machines gibt es gegenw&auml;rtig auch au&szlig;erhalb der USA wie beispielsweise in &Auml;gypten, Manchester, London, Kanada und Australien&quot;, erg&auml;nzt Google-Sprecher Oberbeck. Bis zum Fr&uuml;hjahr 2010 will On Demand Books insgesamt 35 bis 40 solcher Ger&auml;te verkauft haben. Die eingegangene Kooperation mit Google soll unter anderem auch dazu beitragen, dass das Unternehmen seine Zielvorgabe einhalten kann.<\/p>\n<p>Aber auch aus Sicht des Internetkonzerns bringt die neue Partnerschaft einige Vorteile mit sich. &quot;Wir haben uns in den vergangenen f&uuml;nf Jahren sehr intensiv mit der Frage besch&auml;ftigt, wie sich der Zugang zu B&uuml;chern erweitern l&auml;sst. Die aktuelle Kooperation ist in dieser Hinsicht ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne&quot;, erl&auml;utert Oberbeck. Finanzielles Kapital aus dem Google-Books-Druckangebot &#8211; eine gedruckte Seite soll rund einen US-Cent kosten &#8211; will man aber anscheinend nicht ziehen. &quot;Einen Teil der Erl&ouml;se k&ouml;nnen die Buchh&auml;ndler behalten. Unseren eigenen Anteil wird Google f&uuml;r den guten Zweck an noch nicht n&auml;her feststehende Non-Profit-Organisationen spenden&quot;, so Oberbeck abschlie&szlig;end.<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Kooperation mit US-Dienstleister bringt &quot;Geldautomat f&uuml;r B&uuml;cher&quot; Google ist aktuell in den USA eine Kooperation mit dem Dienstleister On Demand Books (ODB)&nbsp; eingegangen. 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