﻿{"id":183,"date":"2007-01-30T15:22:39","date_gmt":"2007-01-30T14:22:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/statistik\/yahoo-kommentiert-183.html"},"modified":"2007-01-30T15:22:39","modified_gmt":"2007-01-30T14:22:39","slug":"yahoo-kommentiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/statistik\/yahoo-kommentiert-p183.html","title":{"rendered":"Yahoo! kommentiert"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Die Qual der Wahl &#8211; Wie Online-Shopper im Internet die \u00dcbersicht behalten<\/h2>\n<p>Online-Shopper sind nicht zu beneiden. Fr\u00fcher war das Einkaufen im Internet ganz einfach: B\u00fccher und CDs kaufte man prim\u00e4r bei Online-Bookshops, Schn\u00e4ppchen machte man vor allem bei Auktionsh\u00e4usern und ansonsten ging man weiter wie gewohnt ins Kaufhaus, zur Apotheke, zum Elektromarkt oder zum Autoh\u00e4ndler. Doch diese Zeiten sind vorbei. Genauso, wie es zu jedem Thema Informationen im Netz zu finden gibt, gibt es dort mittlerweile auch jedes Produkt zu kaufen. Was auf den ersten Blick als Fortschritt erscheint, entpuppt sich f\u00fcr den Surfer jedoch oft als gro\u00dfe Herausforderung: Wie soll man das g\u00fcnstigste Angebot finden, wie den zuverl\u00e4ssigsten Versender? Und: Wird der Einkauf im Online-Shop mangels Benutzerfreundlichkeit eher zur Qual als zum Vergn\u00fcgen? Isabell Wagner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und Sales Director von Yahoo! Search Marketing, kommentiert.<\/p>\n<p><!--more-->&#8222;F\u00fcr viele Internetanwender hat sich das Internet mittlerweile zum &#8218;riesigen Einkaufslabyrinth&#8216; entwickelt. Demnach findet nur ein Viertel aller Eink\u00e4ufer im Online-Shop auf Anhieb das gesuchte Produkt. Ist das Produkt endlich gefunden, \u00e4rgern sich die potenziellen Kunden dann oft \u00fcber aufw\u00e4ndige Bezahlverfahren, mangelnde Beratung und fehlende Produktinformationen (1). Ja, schlechte Online-Shops und langsam ladende Webseiten l\u00f6sen beim Internetanwender sogar wahrhaft Stress aus, was in manchen F\u00e4llen bis zu Beeintr\u00e4chtigungen des Herz-, Nerven- und Immunsystems reichen kann (2).<\/p>\n<p>Und dennoch ist der Siegeszug des Internet als virtueller Marktplatz nicht aufzuhalten. Wenn Preise und Benutzerfreundlichkeit des Online-Shops stimmen, sind die Internet-Surfer auch bereit, ihr Geld auszugeben: Laut einer Erhebung von TNS Infratest und eBay geben sogenannte &#8222;Low-User&#8220; bis knapp 400 Euro f\u00fcr den Kauf eines Artikels im Internet aus, &#8222;Heavy User&#8220; sogar bis 780 Euro (3). Die Preisobergrenzen spiegeln dabei haupts\u00e4chlich die Sicherheitsbedenken der unterschiedlichen Nutzergruppen wieder, wobei der Wissenstand in puncto Online-Sicherheit zunehmend w\u00e4chst. Nicht zuletzt deshalb prognostiziert eMarketer.com f\u00fcr das Jahr 2010 ein durchschnittliches j\u00e4hrliches Einkaufsvolumen pro deutschem Online-Shopper, das von 750 Euro im vergangenen Jahr auf knapp 1.400 Euro ansteigen wird (4).<\/p>\n<p>Einen Gro\u00dfteil der potenziellen Online-K\u00e4ufer ziehen dabei in Deutschland sicherlich Seiten wie eBay, Amazon, Tchibo.de oder Otto an. Gekauft wurden im letzten Jahr vor allem B\u00fccher, Eintrittskarten und Zug- und Flugtickets. Die Wachstumsraten fallen allerdings in anderen Produktkategorien in 2006 noch deutlich h\u00f6her aus: Zu den Top-Sellern im Internet entwickelten sich gem\u00e4\u00df eMarketer.com im letzten Jahr Haushaltsger\u00e4te mit einem Wachstum von 72 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr, Gesichts- und K\u00f6rperpflegeprodukte mit 60 Prozent Wachstum sowie Nahrungserg\u00e4nzungsmittel und Medikamente (4).&#8220;<\/p>\n<h2>&#8222;Das Internet rettet sich selbst aus der Un\u00fcbersichtlichkeit&#8220;<\/h2>\n<p>Bleibt die Frage, warum sich trotz aller beschriebenen Herausforderungen das Internet dennoch kontinuierlich zum bevorzugten Einkaufszentrum entwickelt? Ganz einfach, erl\u00e4utert Isabell Wagner: &#8222;Dank des Internet! Online-Shopper nutzen Suchmaschinen, Preisvergleichsseiten und Empfehlungs- bzw. Bewertungsseiten, um sich gezielt \u00fcber Produkte, Shops und Dienstleistungen zu informieren. Laut dem Marktforschungsunternehmen GfK nutzen ein Drittel aller deutschen Internet-Eink\u00e4ufer beispielsweise Preisvergleichsmaschinen im Netz (5). Damit liegen diese Web-Angebote in der Informationsphase vor einem Kauf gemeinsam mit der Suche nach Produktinformationen und nach geeigneten H\u00e4ndlern ganz vorne (4). Und nicht zuletzt kommt auch bei Eink\u00e4ufen im Internet das Thema Web 2.0 mehr und mehr ins Spiel: Heute verlassen sich bereits 50 Prozent aller Online-Eink\u00e4ufer bei Kaufentscheidungen auf Empfehlungen anderer Internetnutzer in Web 2.0-Foren (6).<\/p>\n<p>K\u00e4ufer, die sich durch die Vielfalt der Angebote und Shops im World Wide Web \u00fcberfordert f\u00fchlen, erhalten dort also auch gleich wieder Orientierung dank n\u00fctzlicher Funktionen wie der Websuche, der kommerziellen Suche sowie mittels Preisvergleichen und Produktempfehlungen. Das Internet rettet sich sozusagen mit seinen eigenen Funktionalit\u00e4ten und Tools selbst aus der Un\u00fcbersichtlichkeit.&#8220; (pressebox, M\u00fcnchen, 29.01.2007)<\/p>\n<p>(1) Quelle: &#8222;E-Shopping Trend 2006&#8220;, Novomind, November 2006<br \/>\n(2) Quelle: Studie des Social Issues und Research Center, Dezember 2006<br \/>\n(3) Quelle: Studie &#8222;Sicherheit im Online-Handel&#8220;, TNS Infratest und eBay, November 2006<br \/>\n(4) Quelle: Studie &#8222;Europe Retail E-Commerce&#8220;, eMarketer.com, Oktober 2006<br \/>\n(5) Quelle: GFK, Oktober 2006<br \/>\n(6) Quelle: Untersuchung des Verhaltens von Web 2.0 Nutzern, Booz Allen Hamilton, Dezember 2006<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Die Qual der Wahl &#8211; Wie Online-Shopper im Internet die \u00dcbersicht behalten Online-Shopper sind nicht zu beneiden. 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