﻿{"id":1683,"date":"2009-08-26T23:44:34","date_gmt":"2009-08-26T21:44:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1683"},"modified":"2009-08-26T23:54:29","modified_gmt":"2009-08-26T21:54:29","slug":"forschung-ipod-playlists-zeigt-charakter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/statistik\/forschung-ipod-playlists-zeigt-charakter-p1683.html","title":{"rendered":"Forschung: iPod-Playlists zeigt Charakter"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Musikgeschmack bringt tiefe Einblicke in Pers&ouml;nlichkeit<\/h2>\n<p>Die Zusammensetzung individueller iPod-Playlists gibt tiefe Einblicke in die Pers&ouml;nlichkeit. Forscher an der<a title=\"Zu University of Cambridge\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.cam.ac.uk\"> University of Cambridge&nbsp; <\/a>haben untersucht, wie Personen aufgrund ihres Musikgeschmacks von anderen eingestuft und mit bestimmten Attributen bedacht werden. Laut den Studienergebnissen werden <strong>auf Grundlage der musikalischen Vorlieben R&uuml;ckschl&uuml;sse sowohl auf die Pers&ouml;nlichkeit, die Werte, die soziale Schicht als auch die ethnische Zugeh&ouml;rigkeit eines Menschen<\/strong> gezogen. Die Forscher mahnen daher zur Vorsicht und raten, es sich lieber zweimal zu &uuml;berlegen, bevor eine pers&ouml;nliche Playlist jemand anderem gezeigt wird. <\/p>\n<p>Klassikliebhaber gelten&#8230;<\/p>\n<div style=\"page-break-after: always;\"><span style=\"display: none;\">&nbsp;<\/span><\/div>\n<p>laut der Untersuchung zum Beispiel als h&auml;sslich und langweilig, w&auml;hrend Rockfans schnell als emotional instabil und Poph&ouml;rer als ein wenig d&uuml;mmlich abgestempelt werden. Das Durchst&ouml;bern der iPod-Playlist einer anderen Person k&ouml;nne zur &quot;Stereotypen-Bildung und m&ouml;glichen sozialen Vorurteilen f&uuml;hren&quot;, meint Jason Rentfrow, Leiter der Studie am Department of Social and Developmental Psychology in Cambridge. <\/p>\n<p>&quot;Diese Untersuchung zeigt, dass obwohl unsere Annahmen nicht zutreffen m&uuml;ssen, wir einen pr&auml;genden Eindruck &uuml;ber jemanden haben, wenn wir nach dem Musikgeschmack fragen&quot;, erl&auml;utert Rentfrow. Die Probanden sollten im Zuge der Studie sechs verschiedene Musikgenres zuordnen und einstufen: Rock, Pop, Klassik, Jazz, Rap und Elektronik. Die positivsten Zuschreibungen entfielen auf Jazzfans. Sie wurden als fantasievoll, friedliebende und liberale Menschen mit aufgeschlossenem Wesen beschrieben. Klassikliebhaber gelten wiederum als ruhig, freundlich, verantwortungsvoll und intelligent &#8211; gleichzeitig aber auch als unsportlich, unattraktiv und langweilig.<\/p>\n<p><strong>Wenig &uuml;berraschend werden Rockh&ouml;rer als &quot;nat&uuml;rliche Rebellen&quot; gesehen, die eher unverantwortlich und emotional instabil sein sollen.<\/strong> Popfans werden vor allem als konventionell und ruhig, aber auch als wenig intelligent oder weise eingestuft. Rap-Liebhaber sind laut den Zuschreibungen sportlich, selbstbewusst, aber auch unorganisiert und eher &quot;feindlich eingestellt&quot; als Fans anderer Musikrichtungen. Elektronikh&ouml;rer gelten als ein wenig neurotisch. <\/p>\n<p>Der pers&ouml;nliche Musikgeschmack der Nutzer liefert dar&uuml;ber hinaus heute aber auch die Grundlage f&uuml;r technische Tools und Online-Plattformen, die es erm&ouml;glichen, das eigene H&ouml;rerlebnis dadurch noch individueller zu gestalten. &quot;&Uuml;ber die Genius-Funktion in iTunes werden auf Basis des pers&ouml;nlichen Musikgeschmacks automatisch Playlists generiert. Was der Musikgeschmack jedoch &uuml;ber unsere Nutzer aussagt, haben wir nie untersucht&quot;, hei&szlig;t es seitens Apple auf Nachfrage von pressetext. Plattformen wie Last.fm wiederum bieten den Nutzern die M&ouml;glichkeit, ausgehend vom eigenen H&ouml;rverhalten, neue Musik und neue K&uuml;nstler zu entdecken. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Musikgeschmack bringt tiefe Einblicke in Pers&ouml;nlichkeit Die Zusammensetzung individueller iPod-Playlists gibt tiefe Einblicke in die Pers&ouml;nlichkeit. Forscher an der University of Cambridge&nbsp; haben untersucht, wie Personen aufgrund ihres Musikgeschmacks von anderen eingestuft und mit bestimmten Attributen bedacht werden. 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