﻿{"id":1559,"date":"2009-08-04T23:03:19","date_gmt":"2009-08-04T21:03:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1531"},"modified":"2009-10-14T12:58:54","modified_gmt":"2009-10-14T10:58:54","slug":"schutz-software-gegen-internet-abofallen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/schutz-software-gegen-internet-abofallen-p1559.html","title":{"rendered":"Schutz-Software gegen Internet-Abofallen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Abzock-Webseiten in Deutschland ein Riesengesch&auml;ft<\/h2>\n<p>Das Internet ist gerade hierzulande voll von Webseiten, die User in teure Abofallen locken. F&uuml;r vermeintliche Gratisdienste &#8211; teils handelt es sich um Download-Portale, die eigentlich kostenlose Software anbieten &#8211; werden Nutzern von unseri&ouml;sen Anbietern oft Jahresgeb&uuml;hren im Bereich von 100 Euro und mehr abverlangt. &quot;Wenn nichts passiert, k&ouml;nnen wir das Internet bald in World-Wide-Nepp umbenennen&quot;, meint daher Gerd Billen, Vorstand des <a title=\"Zur Verbraucherzentrale\" href=\"http:\/\/www.vzbv.de\">Verbraucherzentrale Bundesverbands<\/a> . Die rechtliche Situation in Deutschland ist aus Sicht des vzbv unbefriedigend. Er fordert, dass Kosten, die bei Vertr&auml;gen im Internet entstehen, von Verbrauchern immer separat best&auml;tigt werden m&uuml;ssen. Die Zeitschrift Computer Bild bietet nun eine eigens entwickelte Windows-Software, um Anwender vor Abofalle-Webseiten zu warnen. <strong>Abzock-Seiten locken mit speziellen Diensten<\/strong>, kostenlosen SMS oder&#8230;<\/p>\n<p><!--more--> <img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/wallaby.de\/news\/wp-content\/uploads\/image\/abzock-schutz-software.jpg\" alt=\"Abzock Schutzsoftware von computer Bild\" style=\"width: 258px; height: 166px;\" \/>freier Software wie OpenOffice oder Firefox. Mit der Anmeldung werden aber laut den Betreibern hohe Geb&uuml;hren f&auml;llig &#8211; ein Millionengesch&auml;ft. Computer Bild zufolge hat etwa die <strong>Firma Content Services Limited im April dieses Jahres in nur einer Woche 170.000 Rechnungen zu je 96 Euro verschickt.<\/strong> Falls nur jeder zehnte Empf&auml;nger gezahlt hat, w&auml;re das ein Gewinn von rund 1,5 Mio. Euro. Zwar versucht der vzbv, gerichtlich gegen solche Seiten vorzugehen und das teils mit Erfolg. Doch wenn die Betreiber ein Verfahren verlieren, starten sie einfach ein neues, &auml;hnliches Angebot. Daher w&uuml;nscht sich der vzbv sch&auml;rfere Sanktionen gegen die Hinterm&auml;nner. &quot;Anw&auml;lte, die im Auftrag der Betreiber Mahnschreiben wie Postwurfsendungen verschicken, muss die Zulassung entzogen werden k&ouml;nnen&quot;, fordert Billen. Auch sollten Banken einschl&auml;gig bekannten Anbietern ein Konto verweigern. Abo-Rechnungsempf&auml;ngern r&auml;t der vzbv indes nicht zu zahlen, da das System der Betreiber prim&auml;r auf Einsch&uuml;chterung beruhe und sie an einer gerichtlichen Kl&auml;rung meist nicht interessiert seien.<\/p>\n<p>Im Februar wurde durch G Data vor einer besonders teuren Falle gewarnt, die Antiviren-Software anbot. Doch k&ouml;nnen Anbieter von Internet-Security-Suiten schwer vor solchen Abofallen-Seiten sch&uuml;tzen, da diese in Deutschland nicht grunds&auml;tzlich illegal sind, so Andreas Marx von <a title=\"Zu av-test\" href=\"http:\/\/av-test.org\">AV-Test<\/a>. &quot;W&uuml;rde ein AV-Anbieter eine solche Webseite einfach blockieren, k&ouml;nnte der jeweilige Betreiber dagegen klagen&quot;, erkl&auml;rt er. Die Schutzprogramme m&uuml;ssten daher so modifiziert werden, spezifisch vor dem Aborisiko zu warnen. Dass das geschieht, sei speziell bei US-Herstellern aber eher unwahrscheinlich. &quot;Abofallen sind derzeit ein weitgehend typisch deutsches Problem, wie es auch die Dialer in ihrer Anfangsphase waren&quot;, erkl&auml;rt Marx. Am ehesten sei denkbar, dass lokale Anbieter wie Avira oder G Data Abofallen-Warnungen in ihre Suiten integrieren.<\/p>\n<p>Schutz vor Abofallen verspricht nun die Software &quot;Abzock-Schutz&quot;, die von Computer Bild in Kooperation mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband entwickelt wurde. &quot;Das kostenlose Programm l&auml;sst sich einfach in die Browser Firefox und Internet Explorer integrieren. Es warnt die Internetnutzer vor dem Besuch unseri&ouml;ser Seiten und verweist auf geb&uuml;hrenfreie Alternativen&quot;, erkl&auml;rt Chefredakteur Hans-Martin Burr. Die Software nutzt eine bei jedem Browser-Start aktualisierte Sperr-Datenbank, die von Verbrauchersch&uuml;tzern, Anw&auml;lten, dem Internetportal http:\/\/abzocknews.de und der Computer Bild-Redaktion aktuell gehalten wird. Auch Nutzer k&ouml;nnen verd&auml;chtige Seiten melden. <strong>Die Software ist mit der Computer Bild-Ausgabe 17\/2009 und im <a title=\"ZU Computer Bild\" href=\"http:\/\/www.computerbild.de\/cb-Special-Sicherheits-Center-2775286.html\">Internet<\/a> unter&nbsp; erh&auml;ltlich.<\/strong><\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Abzock-Webseiten in Deutschland ein Riesengesch&auml;ft Das Internet ist gerade hierzulande voll von Webseiten, die User in teure Abofallen locken. F&uuml;r vermeintliche Gratisdienste &#8211; teils handelt es sich um Download-Portale, die eigentlich kostenlose Software anbieten &#8211; werden Nutzern von unseri&ouml;sen Anbietern oft Jahresgeb&uuml;hren im Bereich von 100 Euro und mehr abverlangt. &quot;Wenn nichts passiert, k&ouml;nnen wir &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[290,267,288,289],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1559"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1559"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2094,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1559\/revisions\/2094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}