﻿{"id":1551,"date":"2009-07-30T20:47:38","date_gmt":"2009-07-30T18:47:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1502"},"modified":"2009-08-17T21:18:03","modified_gmt":"2009-08-17T19:18:03","slug":"cyber-mafia-entdecken-twitter-und-facebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/cyber-mafia-entdecken-twitter-und-facebook-p1551.html","title":{"rendered":"Cyber-Mafia entdecken Twitter und Facebook"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>G Data Malware-Halbjahresbericht &#8211; Viren und W&uuml;rmer lassen die Kassen klingeln<\/h2>\n<p>Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder Twitter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die wachsenden Besucherzahlen und immer neue Angebote machen aber auch Cyber-Kriminelle auf diese Portale aufmerksam, wodurch diese verst&auml;rkt ins Visier der Schattenwirtschaft geraten. Neben sozialen Netzwerken bleiben die Windows-Nutzer auch zuk&uuml;nftig beliebte Opfer f&uuml;r Attacken durch W&uuml;rmer, Trojaner und Viren. In den Fokus der Angreifer r&uuml;cken au&szlig;erdem immer mehr die Nutzer von Smartphones. Insgesamt werden die bew&auml;hrten Gesch&auml;ftsmodelle um Spam, Spyware und Adware weiterhin f&uuml;r gef&uuml;llte Kassen bei den Entwicklern von Malware sorgen. Diese und weitere Entwicklungen sowie Prognosen f&uuml;r Schadcode aller Art beschreibt der deutsche Sicherheitssoftware-Hersteller G Data in seinem jetzt ver&ouml;ffentlichten Malware-Report f&uuml;r das erste Halbjahr 2009. <\/p>\n<p>Da mittlerweile viele Einfallstore f&uuml;r&#8230;<\/p>\n<p><!--more--> Malware durch Sicherheitstechnologien gesch&uuml;tzt sind, weichen die Angreifer auf schw&auml;cher gesicherte Bereiche aus. Die gr&ouml;&szlig;ten Erfolgschancen bieten hierf&uuml;r Webseiten mit ihren zahlreichen Anwendungen. Aufgrund dieser Entwicklung gehen die Experten von G Data davon aus, dass User &uuml;ber das Internet mit immer neuen und gewiefteren Sch&auml;dlingsangriffen rechnen m&uuml;ssen. <\/p>\n<p>Ralf Benzm&uuml;ller, Leiter der G Data Security Labs: &quot;Diese T&auml;uschungsman&ouml;ver erwarten wir verst&auml;rkt bei sozialen Netzwerken. Twitter, Facebook, XING oder MySpace werden vermehrt f&uuml;r Phishing-Aktionen oder die Verbreitung von Malware genutzt. Aber auch W&uuml;rmer, die sich gezielt in diesen Netzwerken bewegen nehmen, an Fahrt auf. Koobface ist da erst der Anfang von zahlreichen weiteren Attacken.&quot; Tipps, wie man sich vor solchen Angriffen sch&uuml;tzen kann, f&uuml;gt Benzm&uuml;ller direkt hinzu: &quot;Nat&uuml;rlich sollten sowohl Browser als auch das verwendete Antiviren-Programm &uuml;ber aktuelle Updates verf&uuml;gen. Dar&uuml;ber hinaus sollte man auch bei vermeintlichen Nachrichten von Freunden und Bekannten genau hinsehen, bevor man auf die in den E-Mails genannten Links klickt, denn hier lauern oft die versteckten Gefahren.&quot; <\/p>\n<p><strong>Malware-Barometer: Sch&auml;dlinge in Rekordh&ouml;he, aber kleinere Steigerungsraten <\/strong><br \/>\nInsgesamt <strong>663.952 Sch&auml;dlinge hat G Data in den ersten sechs Monaten dieses Jahres identifizie<\/strong>rt. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Dennoch ist absehbar, dass die Steigerungsraten nicht mehr so deutlich ausfallen wie in den vergangenen Jahren. <\/p>\n<p>&quot;Ein Grund daf&uuml;r ist die weltweite Wirtschaftskrise&quot;, so Ralf Benzm&uuml;ller. &quot;Sie sorgt aufgrund sinkender Einnahmen auch in der Schattenwirtschaft f&uuml;r r&uuml;ckl&auml;ufige Auftr&auml;ge und schw&auml;cht damit die eCrime-Industrie.&quot; Aber auch mit weniger Varianten in weniger Familien wird das Malware-Aufkommen nicht deutlich sinken. Es findet eine Konzentration des Marktes statt, wo die verbleibenden Player die gleiche Nachfrage bedienen. <\/p>\n<p>Schonzeit ade? eCrime entdeckt Apple und Unix als Ziel <br \/>\nDaher werden Spam und Spyware auch weiterhin die Kassen der Schreiber, Verbreiter und Nutzer von Malware f&uuml;llen. Daran werden auch gelegentliche Erfolge der Ermittlungsbeh&ouml;rden nichts &auml;ndern. Nach wie vor stehen dabei die Nutzer von Windows-Betriebssystemen im Blickpunkt der Angreifer, auch wenn die Anzahl der Sch&auml;dlinge f&uuml;r Apple, Unix- oder Mobilrechner in n&auml;chster Zeit steigen wird. <\/p>\n<p>Neue Sch&auml;dlinge f&uuml;r Smartphones und Mobilrechner <br \/>\nEine neue Entwicklung beobachtet G Data bei Sch&auml;dlingen f&uuml;r Mobilrechner und Smartphones. Waren diese lange Zeit ein Nischenprodukt, so hat sich die Anzahl an neuer Malware f&uuml;r Smartphones und Mobilrechner im ersten Halbjahr nahezu verdoppelt. Sch&auml;dlinge f&uuml;r mobile Endger&auml;te haben es daher erneut in die Top 5 geschafft. Insgesamt sind 106 neue Sch&auml;dlinge aufgetaucht. Circa 90 dieser Sch&auml;dlinge haben keine eigene Verbreitungsroutine und werden zum Versand von SMS an vorwiegend russische und chinesische Telefonkunden verwendet. Nur die Familie Yxe verbreitet sich selbst&auml;ndig per SMS mit Link auf eine Webseite. Die Datei, die dort zum Download angeboten wird, ist von Symbian signiert. Dadurch wird die nach wie vor notwendige Benutzeraktion auf nur noch einen Klick reduziert. <\/p>\n<p>Trends f&uuml;r 2009: <br \/>\nDie Experten von G Data erwarten also f&uuml;r das zweite Halbjahr 2009 eine weitere Zunahme an Schadcode. Jedoch werden die Steigerungsraten geringer ausfallen und die Malware-Flut verlagert sich immer mehr ins Internet. Besonders alarmierend: Die Infektionsmethoden werden immer ausgereifter, sodass die Gefahren, durch Malware gesch&auml;digt zu werden, f&uuml;r die PC-Nutzer steigen werden. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>G Data Malware-Halbjahresbericht &#8211; Viren und W&uuml;rmer lassen die Kassen klingeln Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ oder Twitter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. 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