﻿{"id":1550,"date":"2009-07-30T20:43:41","date_gmt":"2009-07-30T18:43:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1499"},"modified":"2009-07-30T20:43:41","modified_gmt":"2009-07-30T18:43:41","slug":"iphone-mit-gef%c3%a4hrlicher-sicherheitsl%c3%bccke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/iphone-mit-gef%c3%a4hrlicher-sicherheitsl%c3%bccke-p1550.html","title":{"rendered":"iPhone mit gef\u00e4hrlicher Sicherheitsl\u00fccke"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>SMS-Software des Smartphones ist anf\u00e4llig f\u00fcr Hijack-Attacken<\/h2>\n<p>Die beiden IT-Security-Forscher Charlie Miller und Colin Mulliner haben ein nach eigenen Angaben gef\u00e4hrliches Sicherheitsleck im iPhone entdeckt. Die beiden wollen den Bug in der SMS-Software des Smartphones am Donnerstag w\u00e4hrend der Cybersecurity-Konferenz <a href=\"http:\/\/www.blackhat.com\" title=\"Zur Website von blackhat\">Black Hat<\/a>&nbsp; in Las Vegas der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. <strong>Im Detail planen Miller und Mulliner, eine Serie von vorwiegend unsichtbaren SMS-Nachrichten zu versenden, die ein ausf\u00fchrbares Programm in den Speicher des betroffenen Ger\u00e4ts versteckt einschleusen sollen. Mithilfe dieser Software erh\u00e4lt der Angreifer daraufhin vollst\u00e4ndigen Zugriff auf s\u00e4mtliche Funktionen des Ger\u00e4ts, wie etwa telefonieren, Internet surfen oder fotografieren. <\/strong>M\u00f6glich macht dies ein Sicherheitsleck in der SMS-Software des iPhones, so die Forscher. <\/p>\n<p><input width=\"378\" type=\"image\" height=\"194\" align=\"left\" src=\"http:\/\/wallaby.de\/news\/wp-content\/uploads\/image\/iphone-3g-S(1).png\" alt=\"iphone 3Gs\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\nDie als Nutzer selbst bekommen von diesem Angriff wenig mit, Sie erhalten &#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>nur eine <strong>einzige SMS mit einem viereckigen Zeichen. Miller empfiehlt, das Ger\u00e4t bei Erhalt einer solchen Nachricht umgehend auszuschalten<\/strong>, da ein Hacker ziemlich schnell \u00dcberhand \u00fcber das Ger\u00e4t gewinnen k\u00f6nnte. &#8222;Das Problem ist wirklich ernst. Es bleibt einem wirklich nichts anderes \u00fcber, als das Ger\u00e4t abzuschalten&#8220;, r\u00e4t Miller. &#8222;<strong>Jemand k\u00f6nnte damit ziemlich schnell die Kontrolle \u00fcber jedes iPhone auf der Welt \u00fcbernehmen.&#8220;<\/strong> Durch den Zugriff auf die Kontaktdaten des Besitzers k\u00f6nnte der &#8222;Mega-Hijack&#8220;, die \u00dcbernahme von fremden Benutzerdaten und -ger\u00e4ten durch Hacker, innerhalb von nur wenigen Minuten auch auf andere iPhones \u00fcbertragen werden, so Miller. <\/p>\n<p>Obwohl Miller und Mulliner behaupten, den Hersteller Apple \u00fcber die Sicherheitsl\u00fccke im System aufgekl\u00e4rt zu haben, wurde bislang noch kein Patch ver\u00f6ffentlicht. Dabei habe Miller Apple mehr Zeit daf\u00fcr gegeben, den Bug zu patchen, als je einem Unternehmen zuvor, wird er bei Forbes zitiert. Es hei\u00dft in der Apple-Zentrale eutschland: &#8222;Wir geben dazu momentan kein Statement ab.&#8220; Auch in den USA herrscht seitens des Unternehmens Stillschweigen. <\/p>\n<p>Doch Miller und Mulliner geben sich mit einem SMS-Bug noch nicht zufrieden. In ihrem Vortrag in Las Vegas wollen die Forscher noch weitere Sicherheitsl\u00fccken prominenter Smartphones pr\u00e4sentieren. Ein Texting-Bug im Betriebssystem Windows Mobile soll ebenfalls vollst\u00e4ndigen Remote-Zugriff auf Microsoft-basierte Ger\u00e4te erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem k\u00f6nnte ein weiterer SMS-Bug das iPhone sowie das mobile Betriebssystem von Google, Android, f\u00fcr etwa zehn Sekunden von der Verbindung mit einem Drahtlosnetzwerk abhalten. Der Vorgang k\u00f6nne praktisch unendlich wiederholt werden und dem Nutzer den Zugriff auf das Netzwerk vollst\u00e4ndig versperren, so die Forscher. Google h\u00e4tte daf\u00fcr mittlerweile einen Patch ver\u00f6ffentlicht, Apple jedoch noch nicht. Auch Microsoft habe bislang noch nicht reagiert. Man darf also gespannt sein, ob die Hersteller bis zur Demonstration von Miller und Mulliner am Donnerstag nicht doch noch einen Patch, der das Sicherheitsleck stopft, zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen. <br \/>\nGef\u00e4hrliche Sicherheitsl\u00fccke im iPhone entdeckt<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>SMS-Software des Smartphones ist anf\u00e4llig f\u00fcr Hijack-Attacken Die beiden IT-Security-Forscher Charlie Miller und Colin Mulliner haben ein nach eigenen Angaben gef\u00e4hrliches Sicherheitsleck im iPhone entdeckt. Die beiden wollen den Bug in der SMS-Software des Smartphones am Donnerstag w\u00e4hrend der Cybersecurity-Konferenz Black Hat&nbsp; in Las Vegas der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. 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