﻿{"id":1549,"date":"2009-07-28T23:48:07","date_gmt":"2009-07-28T21:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1497"},"modified":"2009-08-16T17:31:43","modified_gmt":"2009-08-16T15:31:43","slug":"google-books-erh%c3%a4lt-heftige-kritik-an-datenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/suchmaschine\/google-books-erh%c3%a4lt-heftige-kritik-an-datenschutz-p1549.html","title":{"rendered":"Google Books erh\u00e4lt heftige Kritik an Datenschutz"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Dienst kann nachvollziehen, welche B&uuml;cher gesucht oder gelesen werden<\/h2>\n<p>Die Aufregung um den Buchsuchdienst <a title=\"Zu Google BookSuche\" href=\"http:\/\/books.google.com\">Google Books<\/a>&nbsp; geht weiter. Nachdem erst k&uuml;rzlich das US-Justizministerium Department of Justice offiziell best&auml;tigt hatte, dass im Zusammenhang mit dem ambitionierten Buch-Digitalisierungsprojekt ein Wettbewerbsverfahren eingeleitet worden ist, haben sich nun gleich mehrer B&uuml;rgerrechtsorganisationen mit ihrer Kritik zum Internetangebot von Google zu Wort gemeldet. In einem gemeinsamen Brief an Eric Schmidt, CEO des Unternehmens, rufen sie dazu auf, f&uuml;r h&ouml;here Datenschutzstandards im Rahmen von Google Books zu sorgen. &quot;<strong>In seiner jetzigen Form verfolgt der Dienst die Spur der User so genau, dass sich nachvollziehen l&auml;sst, welche B&uuml;cher er gesucht oder gelesen hat und sogar, was er auf den Seitenrand geschrieben hat&quot;, <\/strong>stellen Vertreter der Electronic Frontier Foundation (FCC) , der American Civil Liberties Union (ACLU) und der Samuelson Law Technology &amp; Public Policy Clinic der US Berkeley School of Law fest.&nbsp; Es sei nicht einzusehen, &#8230;<\/p>\n<p><!--more--> warum f&uuml;r den Buchsuchdienst von Google nicht dieselben hohen Datenschutzstandards gelten sollten wie f&uuml;r Bibliotheken. &quot;In Anbetracht der langen und problematischen Geschichte der Bem&uuml;hungen von Regierung und Drittpersonen, Bibliotheken und Buchh&auml;ndler dazu zu verpflichten, ihre Aufzeichnungen &uuml;ber die Leser herauszur&uuml;cken, ist es unbedingt notwendig, dass Google Books einen besonders starken Schutz der Privatsph&auml;re sowohl in seiner Architektur als auch in seine Grunds&auml;tze integriert&quot;, betonen die beteiligten Organisationen in ihrem Schreiben. Ohne ausreichenden Schutz bestehe die Gefahr, dass der Online-Service schnell zu einem &quot;One-Stop-Shop&quot; f&uuml;r Regierung und zivilrechtliche Prozessf&uuml;hrer werden k&ouml;nnte, in dem sie f&uuml;r sie relevante Informationen aus dem Leben der US-amerikanischen B&uuml;rger herausfischen k&ouml;nnten.<\/p>\n<p>Von Seiten Googles kann man die Aufregung nicht wirklich verstehen. Wie ein Sprecher des Internetkonzerns gegen&uuml;ber Cnet erkl&auml;rt, sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu fr&uuml;h, sich auf genaue Datenschutzrichtlinien f&uuml;r den Buchsuchdienst festzulegen. Man sei aber prinzipiell dazu bereit, die Kritik ernst zu nehmen und das Thema ausf&uuml;hrlich mit allen Beteiligten zu diskutieren. &quot;Wir setzen bei Google Books und allen anderen Google-Produkten gegenw&auml;rtig auf eine sehr strenge Datenschutzpolitik&quot;, kontert Dan Clancy, Engineer Director bei Google Books, in einer aktuellen Blog-Meldung. Derzeit sei die au&szlig;ergerichtliche Vereinbarung, die der Internetkonzern im vergangenen Oktober mit der US-amerikanischen Autorenorganisation The Authors Guild und der Association of American Publishers getroffen hat, aber noch nicht einmal gerichtlich abgesegnet. &quot;Die Dienste, die durch diese Vereinbarung autorisiert werden, sind noch nicht entwickelt oder designt worden. Das bedeutet, dass es aktuell nur sehr schwer wenn nicht sogar unm&ouml;glich ist, hierf&uuml;r detaillierte Datenschutzregeln zu formulieren&quot;, so Clancy.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Dienst kann nachvollziehen, welche B&uuml;cher gesucht oder gelesen werden Die Aufregung um den Buchsuchdienst Google Books&nbsp; geht weiter. 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