﻿{"id":1545,"date":"2009-07-27T23:03:17","date_gmt":"2009-07-27T21:03:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1489"},"modified":"2009-07-27T23:03:17","modified_gmt":"2009-07-27T21:03:17","slug":"amazons-ebook-politik-wird-stark-kritisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/amazons-ebook-politik-wird-stark-kritisiert-p1545.html","title":{"rendered":"Amazons eBook-Politik wird stark kritisiert"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>B\u00fcrgerrechtler fordern mehr Freiheit bei Kindle-Uploads<\/h2>\n<p>Der Onlineh\u00e4ndler <a href=\"http:\/\/www.amazon.com\" title=\"Zur Website von amazon\">Amazon<\/a> muss sich zunehmender Kritik aufgrund seiner E-Book-Politik stellen. <strong>Nachdem vergangene Woche legal erworbene E-Books von den Kindle-Readern zahlreicher Nutzer \u00fcber die Synchronisierungsfunktion seitens Amazon gel\u00f6scht worden waren, w\u00e4chst nun der Druck auf das Unternehmen. <\/strong>Obwohl sich <strong>Amazon-Chef Jeffrey P.Bezos<\/strong> f\u00fcr das Vorgehen kurz darauf <strong>entschuldigt <\/strong>hatte, fordern viele nun eine &Auml;nderung der Art und Weise, wie der Onlineh\u00e4ndler seine E-Books verkauft, berichtet die New York Times. B\u00fcrgerrechtsgruppen sowie Konsumentenvertreter wollen, dass Amazon seine Kontrolle \u00fcber die Kindle-Nutzung aufgibt und nicht mehr &#8222;\u00fcberwacht&#8220;, welche Texte auf das Ger\u00e4t geladen bzw. dar\u00fcber gelesen werden. &#8222;Solange Amazon weiterhin das Ger\u00e4t kontrolliert, wird es auch die M\u00f6glichkeit geben, &#8230;<\/p>\n<p><!--more-->B\u00fccher zu l\u00f6schen und das bedeutet, die Versuchung wird bestehen, dies auch einzusetzen bzw. dazu gedr\u00e4ngt zu werden&#8220;, bef\u00fcrchtet Holmes Wilson, Kampagnenleiter bei der Free Software Foundation. Die in Boston beheimatete Organisation sammelt derzeit Unterschriften f\u00fcr eine Petition, die Amazon vorgelegt werden soll. Darin wird der Onlineh\u00e4ndler dazu aufgefordert, den Kindle-Reader &#8222;freizugeben&#8220; sowie den Einsatz des DRM-Kopierschutzes bei den E-Books zu \u00fcberdenken. <\/p>\n<p>Das Hauptproblem, das durch den Kopierschutz entsteht, ist, dass die User den digitalen Content weniger besitzen als mieten. Au\u00dferdem hat der Hersteller oder H\u00e4ndler jederzeit die M\u00f6glichkeit, diese Miet-Vereinbarung zu brechen. <strong>Viele Menschen sorgen sich inzwischen, dass durch die Vernetzung von Ger\u00e4ten wie dem Kindle oder auch iPods, etc. die Firmen immer mehr Einblick darauf und Kontrolle dar\u00fcber haben, welche Inhalte konsumiert werden. <\/strong><\/p>\n<blockquote>\n<p>Nicht zu vergessen Google, sobald man dort einen Account hat, wird der Konsum auch gepr\u00fcft &#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wenngleich Rechtsexperten wie Randal C. Picker von der University of Chicago in Amazons Vorgehen bei den Buch-L\u00f6schungen kein wirkliches Vergehen sehen, warnen Kritiker davor, dass Ger\u00e4te wie der Kindle, die dazu in der Lage sind, das Nutzerverhalten zu beobachten und zu kontrollieren, prinzipielle Gefahren mit sich bringen. Von dieser Seite w\u00e4chst nun auch der Druck auf Amazon. Die L\u00f6schungsaktion zieht also durchaus Nachwehen nach sich und <strong>d\u00fcrfte dem Kindle-Image ein weiteres Mal zusetzen. <\/strong>Erst k\u00fcrzlich hatte es Aufregung um die Ger\u00e4te selbst gegeben, weil <strong>Nutzer aufgrund eines angeblich systematischen Geh\u00e4usefehlers gegen Amazon geklagt hatten <\/strong><\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>B\u00fcrgerrechtler fordern mehr Freiheit bei Kindle-Uploads Der Onlineh\u00e4ndler Amazon muss sich zunehmender Kritik aufgrund seiner E-Book-Politik stellen. 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