﻿{"id":147,"date":"2006-09-21T10:43:17","date_gmt":"2006-09-21T09:43:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/finanzielle-motivation-treibt-hacker-an-147.html"},"modified":"2006-09-21T10:43:17","modified_gmt":"2006-09-21T09:43:17","slug":"finanzielle-motivation-treibt-hacker-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/finanzielle-motivation-treibt-hacker-an-p147.html","title":{"rendered":"Finanzielle Motivation treibt Hacker an"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>IT-Sicherheit und virtuelle Angriffe als Risiko f\u00fcr Unternehmen<\/h2>\n<p>Das Marktforschungsunternehmen Gartner http:\/\/www.gartner.com hat im Rahmen seiner IT-Sicherheit-Veranstaltung &#8222;Information Security Summit&#8220; die 35 gr\u00f6\u00dften und bedrohlichsten IT-Sicherheitsrisiken der n\u00e4chsten zehn Jahre vorgestellt. Innerhalb der kommenden zwei Jahre werden f\u00fcnf davon besonders in den Vordergrund treten: gezielte Attacken, Identit\u00e4tsdiebstahl, Spyware, Social engineering und Viren. Die Analysten wiesen auf deren individuelle Bedrohungen hin und gaben Unternehmen gleichzeitig Ratschl\u00e4ge, wie man dagegen vorgehen k\u00f6nne. So werden innerhalb der n\u00e4chsten zwei Jahre weltweit mindestens 50 Prozent der Unternehmen zu Opfern von Social engineering oder Virenattacken. Virtuelle Angriffe auf Unternehmen seien zwar nicht neu, auffallend sei jedoch die ver\u00e4nderte Motivation hinter den Angriffen. &#8222;Wir gehen davon aus, dass bis 2008 40 Prozent der Unternehmen Ziel von finanziell motivierten Attacken sein werden&#8220;, erkl\u00e4rt Gartner-Research Director Amrit Williams.<!--more--><br \/>\nVor allem hinter gezielten Attacken stecke meist finanzielle Motivation. Sie k\u00f6nnen bei Unternehmen unter anderem zum Verlust von Kundendaten f\u00fchren. Auch beim Social engineering werden vertrauliche Informationen einer Organisation Preis gegeben. Hacker erhalten diese jedoch von Mitarbeitern, die unwissend Passw\u00f6rter und Zugangsdaten an vermeintliche Systemadministratoren weitergeben. Identit\u00e4tsdiebstahl z\u00e4hlte im vergangenen Jahr unter nordamerikanischen Firmen sogar als drittgr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr das Unternehmen. Der daraus resultierende Diebstahl von pers\u00f6nlichen Informationen wie Bank- oder Versicherungsdaten geht zumeist mit finanziellen Sch\u00e4den f\u00fcr die Betroffenen einher.<\/p>\n<p>Spyware dagegen dokumentiert das Userverhalten und leitet diese Informationen an Werbefirmen weiter. Bis 2008 werden nach Einsch\u00e4tzung der Gartner-Analysten 20 bis 50 Prozent der Unternehmen von Spyware-Attacken betroffen sein. Neben diesen Bedrohungen werden auch Viren immer b\u00f6sartiger und f\u00fchren zu weit reichenden Sch\u00e4den in den Systemen der Unternehmen. Schon oft habe man beobachtet, dass Unternehmen Privatdetektive als Hacker ansetzen, die mittels Trojanern und Spyware-Programmen an die Daten ihrer Konkurrenten gelangen. Um die verschiedenen Sicherheitsrisiken zu umgehen, w\u00fcrden nur entsprechende Programme zu Datensicherung, Sensibilit\u00e4t der Mitarbeiter gegen\u00fcber den potenziellen Gefahren und der Einsatz der verf\u00fcgbaren Sicherheitsinstrumente helfen.<\/p>\n<p>Innerhalb der n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahre gelten nach Ansicht der Gartner-Analysten Rootkits als jene virtuelle Bedrohung, die das gr\u00f6\u00dfte Schadenspotenzial birgt. Diese modifizierten Systemdateien werden von Hackern dazu verwendet, Desktop- oder Serversystem-Dateien zu ersetzen. Dadurch k\u00f6nnten nicht erw\u00fcnschte Eindringlinge die Kontrolle \u00fcber Administrator-Funktionen erhalten und ihren Einfluss in fremden Netzwerken deutlich erh\u00f6hen. Wie auch die meisten der anderen virtuellen Bedrohungen k\u00f6nnten Rootkits zunehmend schwerer entdeckt und verhindert werden.<\/p>\n<p>Die Gartner-Analysten warnen Unternehmen auch davor, langfristige Sch\u00e4den, die von klassischen Bedrohungen wie Spam-Mails ausgehen, zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Obwohl die Zahl der Spam-Mails bereits sinkt, sind diese weiterhin ein deutlich wahrnehmbares Problem f\u00fcr Unternehmen&#8220;, so Williams. Demnach w\u00fcrden weltweit 40 bis 70 Prozent der Mails im Posteingang von Unternehmen unter den Begriff Spam fallen. Dieser Prozentsatz k\u00f6nne sich ohne entsprechende Gegenma\u00dfnahmen auf 80 Prozent steigern (<a title=\"pressetext.deutschland informiert \u00fcber das Marktforschungsinstitut Gartner\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060921003\">pressetext.deutschland<\/a>, London, 21.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Das Marktforschungsunternehmen Gartner http:\/\/www.gartner.com hat im Rahmen seiner IT-Sicherheit-Veranstaltung &#8222;Information Security Summit&#8220; die 35 gr\u00f6\u00dften und bedrohlichsten IT-Sicherheitsrisiken der n\u00e4chsten zehn Jahre vorgestellt. Innerhalb der kommenden zwei Jahre werden f\u00fcnf davon besonders in den Vordergrund treten: gezielte Attacken, Identit\u00e4tsdiebstahl, Spyware, Social engineering und Viren. 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Virtuelle Angriffe auf Unternehmen seien zwar nicht neu, auffallend sei jedoch die ver\u00e4nderte Motivation hinter den Angriffen. &#8222;Wir gehen davon aus, dass bis 2008 40 Prozent der Unternehmen Ziel von finanziell motivierten Attacken sein werden&#8220;, erkl\u00e4rt Gartner-Research Director Amrit Williams &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}