﻿{"id":144,"date":"2006-09-08T10:31:55","date_gmt":"2006-09-08T09:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/hohe-wlan-sicherheit-durch-elektronischen-fingerabdruck-144.html"},"modified":"2006-09-08T10:31:55","modified_gmt":"2006-09-08T09:31:55","slug":"hohe-wlan-sicherheit-durch-elektronischen-fingerabdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/hohe-wlan-sicherheit-durch-elektronischen-fingerabdruck-p144.html","title":{"rendered":"Hohe WLAN-Sicherheit durch elektronischen Fingerabdruck"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h3>Charakteristische Signalsignaturen sollen MAC-Diebstahl verhindern<\/h3>\n<p>Forscher an der <a target=\"_blank\" title=\"Zur Homepage der kanadischen Carleton University\" href=\"http:\/\/www.scs.carleton.ca\">Carleton-University<\/a> im kanadischen Ottawa haben eine neue Methode untersucht und getestet, die die Sicherheit von WLAN-Netzwerken erh\u00f6hen soll. Der Wissenschaftler Jeyanthi Hall hat festgestellt, dass die Funkelektronik jedes WLAN-Moduls eine eigene Charakteristik aufweist. Mittels dieser elektronischen Fingerprints, die von Ger\u00e4t zu Ger\u00e4t sehr unterschiedlich sind, lassen sich die WLAN-Ger\u00e4te eindeutig identifizieren. Der Diebstahl von MAC-Adressen soll damit ausgeschlossen werden.<!--more--><\/p>\n<p>Jedes Netzwerkger\u00e4t hat eine eigene physikalische Adresse, die sogenannte MAC-Adresse, mit der es sich beim Netzwerk anmeldet. Bei Access-Points und WLAN-Routern kann die Schutzfunktion MAC-Filter aktiviert werden. Damit erhalten nur berechtigte WLAN-Adapter zugriff auf das Netzwerk. Problematisch dabei ist, dass die MAC-Adressen manchmal unverschl\u00fcsselt \u00fcbertragen werden und somit abgefangen werden k\u00f6nnen. Ein Hacker braucht anschlie\u00dfend nur mehr seine eigene WLAN-Karte mit der gestohlenen Adresse programmieren und erlangt somit Zugriff auf das Netzwerk.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hall sind die Merkmale der funkenden Netzwerkadapter vergleichbar mit den biometrischen Merkmalen eines Menschen. Bei Kreuztests ergab sich eine Erfolgsquote von 95 Prozent. Das Verfahren produzierte zudem \u00fcberhaupt keine &#8222;false positives&#8220;, d.h., dass kein einziges nicht berechtigtes Ger\u00e4t im Netzwerk zugelassen wurde. F\u00fcnf Prozent der erlaubten Ger\u00e4te wurden jedoch vom Router abgewiesen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommerzielle Verwertung ist jedoch eine Trefferquote von 95 Prozent zu wenig. Zudem r\u00e4umt Hall ein, dass sich die empfangene Signatur aufgrund von unvorhersagbaren Situationen \u00e4ndern kann. Beispielsweise tritt in Geb\u00e4uden eine Mehrwegsausbreitung auf, die das Signal ver\u00e4ndert. Zudem w\u00fcrden teilweise auch Fingerabdr\u00fccke auftauchen, &#8222;die sehr schwer zu unterscheiden sind, wenn nicht gar unm\u00f6glich&#8220;, so Hall. Die Wissenschaftler schlagen vor das Konzept des Fingerprintings als Schutz gegen Hijacking einzusetzen. Anhand einer sich pl\u00f6tzlich \u00e4ndernden Signalsignatur k\u00f6nnte die Basisstation einen \u00dcbernahmeversuch erkennen und den betreffenden WLAN-Adapter vom Netzwerk ausschlie\u00dfen. Weitere Informationen bekommen Sie in Form einer PDF-Datei <a target=\"_blank\" title=\"N\u00e4here Informationen zur WLAN-Sicherheit erhalten Sie hier\" href=\"%20%20http:\/\/www.scs.carleton.ca\/%7Ejhall2\/Publications\/IEEETDSC.pdf\">hier<\/a>  (<a target=\"_blank\" title=\"Zur Nachrichtenmeldung von pressetext.austria\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060908020\">pressetext.austria<\/a>, Ottawa\/M\u00fcnchen, 08.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Forscher an der Carleton-University im kanadischen Ottawa haben eine neue Methode untersucht und getestet, die die Sicherheit von WLAN-Netzwerken erh\u00f6hen soll. Der Wissenschaftler Jeyanthi Hall hat festgestellt, dass die Funkelektronik jedes WLAN-Moduls eine eigene Charakteristik aufweist. 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