﻿{"id":1423,"date":"2009-07-17T15:40:37","date_gmt":"2009-07-17T13:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1423"},"modified":"2009-07-17T15:40:37","modified_gmt":"2009-07-17T13:40:37","slug":"googles-eindeutige-absage-f%c3%bcr-hamburger-erkl%c3%a4rung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/suchmaschine\/googles-eindeutige-absage-f%c3%bcr-hamburger-erkl%c3%a4rung-p1423.html","title":{"rendered":"Googles eindeutige Absage f\u00fcr Hamburger Erkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>&#8222;Wer nicht zu Google verlinkt werden will, kann jederzeit aussteigen&#8220;<\/h2>\n<p>Mountain View\/Br\u00fcssel (pte\/16.07.2009\/11:06) &#8211; Der Internetkonzern Google hat dem Vorsto\u00df der europ\u00e4ischen Verlagsbranche f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung des Schutzes von geistigem Eigentum im Internet eine klare Abfuhr erteilt. Insgesamt 166 Verlage hatten vor kurzem der EU-Kommission die &#8222;Hamburger Erkl\u00e4rung zum Schutz des geistigen Eigentums&#8220; \u00fcberreicht, in der sie die politischen Verantwortlichen dazu aufrief, das digitale Leistungsschutzrecht auszuweiten. Zentrale Forderungen waren dabei vor allem eine &#8222;faire Beteiligung&#8220; an den Ums\u00e4tzen derjenigen, die Verlagsinhalte vermarkten sowie &#8222;die Entwicklung eines Marktes f\u00fcr bezahlte Inhalte in der digitalen Welt&#8220;. &#8222;Die Wahrheit ist, dass die Nachrichtenverlage, wie alle anderen Content-Inhaber auch, die volle Kontrolle dar\u00fcber haben, kontert Josh Cohen, Senior Business Product Manager bei Google, in einem offiziellen Blog-Statement. Wer kein Interesse daran habe, bei der Suchmaschine verlinkt zu werden, k\u00f6nne jederzeit aussteigen.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Das bedeutet auch gleichzeit Ausstieg aus dem Netz. Da Google mit einem Marktanteil von guten 80% die f\u00fchrende Suchmaschine im Netz ist. <br \/>\nSchauen wir mal und warten ab, wie sich Bing so entwickelt..<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&#8222;Wir interessieren kontinuierlich ein immer gr\u00f6\u00dferes Publikum f\u00fcr unsere Inhalte. Aber &#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>im Gegensatz zu den Print- oder TV-Gesch\u00e4ftsmodellen machen wir aus unseren Inhalten kein Geld&#8220;, hatte Gavin O&#8217;Reilly, Pr\u00e4sident des Weltzeitungsverbands World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) http:\/\/www.wan-ifra.org , vergangene Woche kritisiert. Stattdessen w\u00fcrden Suchmaschinenbetreiber und andere Informationsaggregatoren riesige Gewinne auf Kosten des geistigen Eigentums der Verlage machen. &#8222;Das ist ein unhaltbarer Zustand&#8220;, so O&#8217;Reilly. &#8222;Wir bef\u00fcrworten die Forderungen der &#8218;Hamburger Erkl\u00e4rung&#8216;, die auch von einigen \u00f6sterreichischen Verlagen unterzeichnet worden ist, ausdr\u00fccklich und rufen als Verband auch alle Verlagsh\u00e4user dazu auf, sich dieser Initiative anzuschlie\u00dfen&#8220;, erkl\u00e4rt Hannes Schopf, Sprecher des Verbandes \u00d6sterreichischer Zeitungen (V\u00d6Z) http:\/\/voez.at. Dem V\u00d6Z-Sprecher zufolge sei ein ausreichender Rechtsschutz f\u00fcr die internationale Gemeinschaft unumg\u00e4nglich. &#8222;Wenn dieser nicht besteht, wird die Grundlage von freien und unabh\u00e4ngigen Medien untergraben&#8220;, meint Schopf.<\/p>\n<p>&#8222;Heute stellen mehr als 25.000 Nachrichtenorganisationen rund um den Globus ihre Inhalte \u00fcber Google News oder andere Internetsuchmaschinen zur Verf\u00fcgung. Sie tun das, weil sie wollen, dass ihre Werke gefunden und gelesen werden&#8220;, h\u00e4lt der Internetkonzern dagegen. Auf diese Weise verhelfe Google den Webseiten von Zeitungen zu \u00fcber einer Mrd. Besuchern pro Monat. &#8222;Diese Besuche er\u00f6ffnen den Verlagen eine wichtige Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeit&#8220;, stellt Cohen klar. So k\u00f6nnten sie sich etwa mit fesselndem Content Leser angeln und Einnahmen durch Werbeanzeigen oder Online-Abonnements lukrieren. &#8222;Wenn ein Verlag zu irgendeinem Zeitpunkt glaubt, dass wir ihm keinen Nutzen bringen und sich daf\u00fcr entscheidet, die Indexierung des eigenen Contents zu stoppen, kann er dies schnell und effektiv erledigen&#8220;, betont Cohen. Hierf\u00fcr m\u00fcsse er lediglich die betreffenden Webseiten mit ein bis zwei zus\u00e4tzlichen Code-Zeilen versehen. <br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>&#8222;Wer nicht zu Google verlinkt werden will, kann jederzeit aussteigen&#8220; Mountain View\/Br\u00fcssel (pte\/16.07.2009\/11:06) &#8211; Der Internetkonzern Google hat dem Vorsto\u00df der europ\u00e4ischen Verlagsbranche f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung des Schutzes von geistigem Eigentum im Internet eine klare Abfuhr erteilt. 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