﻿{"id":1419,"date":"2009-07-17T15:27:35","date_gmt":"2009-07-17T13:27:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.de\/news\/?p=1419"},"modified":"2009-07-17T15:27:35","modified_gmt":"2009-07-17T13:27:35","slug":"geheime-twitter-papiere-verschwunden-oder-geklaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/geheime-twitter-papiere-verschwunden-oder-geklaut-p1419.html","title":{"rendered":"Geheime Twitter-Papiere verschwunden oder geklaut"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Twitter &#8211; Plan bis 2013: Eine Mrd. User und 1,5 Mrd. Dollar Umsatz<\/h2>\n<p>Ein Hacker hat sich mithilfe eines gestohlenen Passwortes Zugang zu internen Papieren des Microblogging-Dienstes Twitter verschafft und brisante Informationen zu Tage gef\u00f6rdert. Demnach sollen bis <strong>2013 eine Mrd. Nutzer<\/strong> beim &#8222;Zwitscher&#8220;-Dienst registriert sein. Zudem <strong>will Twitter in vier Jahren Ums\u00e4tze von 1,5 Mrd. Dollar erwirtschaften und Gewinne von mehr als 100 Mio. Dollar schreiben<\/strong>. Manche halten die Social Networking Plattform Twitter f\u00fcr gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig, andere schlicht f\u00fcr ambitioniert. <\/p>\n<blockquote>\n<p>Jetzt kann Twitter nicht mal seine eigenen Dokumente sch\u00fctzen, wie sieht es dann mit meinem Account dort aus? Was werden wir in Zukunft bezahlen m\u00fcssen, um bei Twitter schreiben zu d\u00fcrfen? Ich hab ja nichts dagegen, dass die Spammer zur Kasse gebeten werden., die nerven mich sowieso. Doch wie kann so etwas kontrolliert werden? Muss ich als Gewerbetreibender demn\u00e4chst eine monatliche Geb\u00fchr bezahlen?<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wie auch immer das Urteil \u00fcber den Online-Dienst ausfallen m\u00f6ge, kaufm\u00e4nnische Bescheidenheit wird man ihm wahrscheinlich nicht unterstellen. <br \/>\nVer\u00f6ffentlicht wurden die heiklen internen Dokumente vom Internet-Blog TechCrunch, der diese wiederum von einem Hacker angeboten bekommen hatte. Der Hacker knackte das Passwort eines Twitter-Mitarbeiters und konnte sich damit Zugang zu delikaten firmeninternen Unterlagen, unter anderem von Twitter-Mitbegr\u00fcnder Evan Williams, verschaffen. Danach bot er die gestohlenen Dokumente mehreren Bloggern aus dem Technologiebereich an, die nat\u00fcrlich gern bereit waren, das Angebot anzunehmen. <\/p>\n<p><strong>Trotz dieses juristisch bedenklichen Vorgehens, wird hierbei ein besonderes Problem von Twitter augenscheinlich. Wenn der Microblogging-Dienst nicht einmal im Stande ist, unternehmenseigene Dokumente vor illegalem Zugriff zu sch\u00fctzen, wie sollen dann die Accounts der Nutzer ad\u00e4quat gesch\u00fctzt werden? I<\/strong>n der Vergangenheit \u00e4u\u00dferten bereits mehrere Experten grobe Bedenken aufgrund gravierender Sicherheitsl\u00fccken im System der Social Community. Twitter hat in der Zwischenzeit bereits ein internes Sicherheits-Audit durchgef\u00fchrt, um Vorf\u00e4lle wie diesen in Zukunft m\u00f6glichst verhindern zu k\u00f6nnen. &#8222;Es ist wichtig festzuhalten, dass keine Twitter-Nutzerkonten von diesem Hackerangriff betroffen waren. Dies war keine Attacke auf ein Twitter-Service, sondern eine pers\u00f6nliche Attacke, die den Diebstahl von privaten Firmendokumenten nach sich zog&#8220;, wird auf dem Unternehmensblog mitgeteilt. <\/p>\n<p>Ungeachtet der Sicherheitsproblematik wird die Bedeutung der eigentlich nicht zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmten Zukunftspl\u00e4ne von Twitter heruntergespielt. &#8222;Diese Dokumente sind garantiert nicht f\u00fcr die Prime-Time bestimmt und sie enth\u00fcllen auch keinen gro\u00dfen Geheimplan f\u00fcr die \u00dcbernahme der Weltmacht&#8220;, steht im Unternehmens-Blog etwas s\u00fcffisant geschrieben. Branchen-Experten wie G\u00fcnter Exel sind ob der Zahlen auch nicht sehr \u00fcberrascht. &#8222;Ich gehe mit der These konform, wonach Twitter seine Leistungen irgendwann monetarisieren wird&#8220;, meint der Kommunikationsexperte und Blogger http:\/\/www.guenterexel.com\/. Derzeit erzielt Twitter mit einem Dutzend Besch\u00e4ftigten keine Ums\u00e4tze. Die Kalifornier leben immer noch von 50 Mio. Dollar, die sie sich seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2006 von Investoren beschafft haben. <\/p>\n<p>Exel sieht f\u00fcr den Microblog im Wesentlichen zwei m\u00f6gliche Strategien, um an Einnahmen zu gelangen: &#8222;Dass Twitter \u00fcbernommen wird, wird in der Community bereits seit langem diskutiert. Bei einer \u00dcbernahme durch Google beispielsweise k\u00f6nnten sinnvolle Synergieeffekte mit anderen Google Apps erzielt werden&#8220;, so der Experte. Als vielversprechenderen Business Plan sieht Exel jedoch die Einf\u00fchrung von Premium Accounts: &#8222;F\u00fcr Unternehmen steigt die Relevanz von Twitter, irgendwann werden sie auch bereit sein, daf\u00fcr zu zahlen.&#8220; Die grundlegenden Dienste von Twitter, das Senden von Mitteilungen, die nicht l\u00e4nger als 140 Zeichen sind, sollen jedoch kostenlos bleiben, so Exel.<br \/>\nSan Francisco (pte\/16.07.2009\/12:30)<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Twitter &#8211; Plan bis 2013: Eine Mrd. User und 1,5 Mrd. Dollar Umsatz Ein Hacker hat sich mithilfe eines gestohlenen Passwortes Zugang zu internen Papieren des Microblogging-Dienstes Twitter verschafft und brisante Informationen zu Tage gef\u00f6rdert. Demnach sollen bis 2013 eine Mrd. Nutzer beim &#8222;Zwitscher&#8220;-Dienst registriert sein. 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