﻿{"id":137,"date":"2006-10-04T09:41:08","date_gmt":"2006-10-04T08:41:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/privatanwender-gehen-mit-kritischen-daten-fahrl\u00e4ssig-um-137.html"},"modified":"2006-10-04T09:41:08","modified_gmt":"2006-10-04T08:41:08","slug":"privatanwender-gehen-mit-kritischen-daten-fahrl%c3%a4ssig-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/privatanwender-gehen-mit-kritischen-daten-fahrl%c3%a4ssig-um-p137.html","title":{"rendered":"Privatanwender gehen mit kritischen Daten fahrl\u00e4ssig um"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Kroll Ontrack: Regelm\u00e4\u00dfige Backups sparen Nerven und Geld<\/h2>\n<p>Anwender gehen mit ihren kritischen Daten zumeist fahrl\u00e4ssig um. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von <a target=\"_blank\" title=\"Zur \u00f6sterreichischen Homepage von Kroll Ontrack\" href=\"http:\/\/www.krollontrack.at\/\">Kroll Ontrack<\/a>. Die Spezialisten f\u00fcr Computer-Forensik kritisieren, dass viele Computerbenutzer den Verlust pers\u00f6nlich wichtiger Daten f\u00f6rmlich herausfordern. Zwar rechnen die meisten damit, dass ihr Rechner eines Tages ausfallen wird, praktizieren aber keine angemessene Datensicherung, so die Autoren der Studie.<!--more--><\/p>\n<p>79 Prozent der Befragten messen ihren Daten gro\u00dfe Bedeutung bei, f\u00fcr 40 Prozent sind sie sogar unersetzlich. Auf die Frage, wie lange sie ihren aktuellen Rechner nutzen wollen, gaben 58 Prozent der Befragten an: &#8222;So lange, bis er kaputt geht&#8220; oder &#8222;Bis er die ersten Ausfallserscheinungen zeigt&#8220;. Diese Gleichg\u00fcltigkeit belegen auch die Ergebnisse, dass 63 Prozent der Anwender ihre kritischen Daten weniger als einmal monatlich sichern und 23 Prozent keinerlei Backups vornehmen. 45 Prozent der Backup-Nutzer k\u00fcmmern sich wiederum nicht darum, ob ihre gespeicherten Daten im Ernstfall \u00fcberhaupt verwendet werden k\u00f6nnten. Nur 17 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Backups an einem sicheren Ort, also r\u00e4umlich getrennt vom Rechner, aufbewahren.<\/p>\n<p>Im Ernstfall ergab sich eine gro\u00dfe Zahl der Betroffenen tatenlos dem Datenverlustschicksal. 60 Prozent der Befragten gaben an, selbst Daten verloren zu haben. 27 Prozent der Befragten unternahmen im Anschluss nichts. Nur vier Prozent wandten sich an ein professionelles Datenrettungsunternehmen. Der Grund ist darin zu sehen, dass professionelle Datenrettung nicht gerade billig ist und sich daher f\u00fcr Private nur in den seltensten F\u00e4llen finanziell auszahlt. Relativ g\u00fcnstig ist noch die Behebung von leichten logischen Fehlern der Platte. Diese k\u00f6nnen zumeist mit Software behoben und die Daten wiederhergestellt werden. Zwischen 80 und 400 Euro werden daf\u00fcr f\u00e4llig. &#8222;Bei alten Festplatten mit defektem Lese\/Schreibkopf steigt der technische Aufwand im Labor und damit verbunden auch die Kosten&#8220;, erl\u00e4utert Johanna Scheichl Brantner, \u00d6sterreich-Managerein bei Kroll Ontrack.<\/p>\n<p>&#8222;Bei Privatanwendern handelt es sich bei den wichtigen Daten zumeist um Fotos oder E-Mails&#8220;, wei\u00df Scheichl Brantner. &#8222;Hier ist es als Backup v\u00f6llig ausreichend, die Daten auf CD oder DVD zu sichern. Anschlie\u00dfend sollte der bespielte Datentr\u00e4ger auf jeden Fall \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die Daten korrekt gespeichert wurden und auch lesbar sind&#8220;, erkl\u00e4rt die \u00d6sterreich-Chefin im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Danach kann man davon ausgehen, dass die Daten f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre gesichert sind. &#8222;Nat\u00fcrlich gilt dies nicht f\u00fcr zehn bis 15 Jahre. Allerdings sind die meisten privaten Sicherungen f\u00fcr zwei bis f\u00fcnf Jahre ausgelegt&#8220;, so Scheichl Brantner.<\/p>\n<p>Bei Backups auf externe Festplatten r\u00e4t die Scheichl Brantner zur Vorsicht: &#8222;Nat\u00fcrlich kann es auch hier zu Defekten bei den Platten kommen, womit die Daten gef\u00e4hrdet sind.&#8220; Eine Sicherung auf CD\/DVD sei in jedem Fall empfehlenswert. Die von Kroll Ontrack empfohlene Vorgehensweise sieht ein w\u00f6chentliches Backup der kritischen Daten vor, damit diese auch tats\u00e4chlich auf dem neuesten Stand sind. Die Sicherungskopien sollten zudem regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft und r\u00e4umlich vom Rechner getrennt aufbewahrt werden. Weiteres sollte der Betriebszustand des Computers mithilfe von Diagnose-Tools laufend im Auge behalten werden (<a target=\"_blank\" title=\"Pressemeldung von pressetext.austria \u00fcber die Fahrl\u00e4ssigkeit der Computeranwender\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=061004025\">Kroll Ontrack<\/a>, Wien, 04.10.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Anwender gehen mit ihren kritischen Daten zumeist fahrl\u00e4ssig um. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Kroll Ontrack. Die Spezialisten f\u00fcr Computer-Forensik kritisieren, dass viele Computerbenutzer den Verlust pers\u00f6nlich wichtiger Daten f\u00f6rmlich herausfordern. 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